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23. September 2011, 08:07 Uhr

Hannah Herzsprung geht durch die Hölle

Die Sonne brennt. Und was früher mal die Erde war, entwickelt sich zur Hölle, alles Leben erlischt, das Wasser wird knapp. Auch beim Dreh von "Hell" stieß Hannah Herzsprung an ihre körperlichen Grenzen.

Hannah Herzsprung, Kinofilm, Vier Minuten, Hell

Hannah Herzsprung bei der Premiere von "Hell" im September in Berlin© Paramount

In dem mehrfach ausgezeichneten Film "Vier Minuten" spielte sie eine aggressive Mörderin, nun kämpft sie in dem Zukunftsthriller "Hell" ums Überleben. Schauspielerin Hannah Herzsprung mag Rollen, die sie an ihre Grenzen bringen.

Bei den Dreharbeiten zum aktuellen Kinofilm "Hell" konnte die Hamburgerin Grenzerfahrungen sammeln: Steile Kletterpartien in den Bergen und enorme Hitze am Set erforderten Durchhaltevermögen. "Es war wirklich extrem", sagt Hannah Herzsprung im Interview mit "Focus-Online". "Die Drehorte waren teilweise in den Bergen versteckt - allein dorthin zu gelangen war schon mit großen Anstrengungen verbunden." Doch die Schauspielerin gibt zu, dass sie gerne an ihre Grenzen stoße.

Hitze am Set

In dem Zukunftsthriller geht es darum, dass die Sonne so heiß wird, dass sie langsam alles Leben auf der Erde auslöscht und die wenigen Überlebenden um die knappen Wasserreserven kämpfen müssen. Auf die Frage, wie sie es geschafft habe, sich in diesen extremen Zustand hineinzuversetzen, antwortet die Schauspielerin: "Wir haben beispielsweise eine Laufstudie gemacht. Man läuft erschöpft in so einer Hitze ganz anders. Das war wichtig, da wir vermummt waren und nicht mit unseren Gesichtern spielen konnten. Wir mussten alles über unseren Körper darstellen."

Manchmal habe sie sich sogar absichtlich direkt vor die großen, am Set aufgebauten Heizstrahler gestellt, um die Luft einzuatmen und so "die Hitze und Trockenheit beim Atmen zu spüren".

Unterhaltung statt Aufklärung

Herzsprung kann sich erinnern, auch schon nach dem Dreh zu anderen Filmen sehr erschöpft gewesen zu sein. Die körperliche Verausgabung empfindet sie aber nicht als schlimm.

Obwohl es in dem Film um die globale Erwärmung geht, betreibt er trotzdem keine Aufklärung. "Bei 'Hell' ist das Thema eher als Aufhänger der Geschichte zu verstehen, weniger als eine Auseinandersetzung mit der Komplexität der globalen Erwärmung", so die Hamburgerin.

Hannah Herzsprung, deren Film "Vier Minuten" aus dem Jahre 2006 nationalen und internationalen Erfolg feierte, ist seit dem 22. September mit "Hell" im Kino zu sehen.

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kave/Bang
 
 
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Apokalypse Chaos Fach
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