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Die dunkle Seite der Macht hat viel Geld gebracht

Mit Filmen, die im Hier und Jetzt spielen, ist in den USA derzeit nicht viel Geld zu verdienen: Die vier erfolgreichsten Filme des zurückliegenden Jahres spielen in ferner Zukunft - oder frei erfundenen Welten.

2005 war das Jahr, in dem George Lucas "Star Wars" beendete. Der erste Teil aus dem Jahr 1977 etablierte die Science-Fiction-Saga als einen der größten Erfolge der Kinogeschichte - mit enormem Kult-Potenzial. Knapp 30 Jahre nach dem ersten Teil zieht der Abschluss des Sechsteilers noch immer die Fans in die Kinos: "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" hat Rennen an den US-Kinokassen 2005 für sich entscheiden können. Kein anderer Film zog so viele Zuschauer an wie die Geschichte von Anakin Skywalker, der sich in den bösen Darth Vader verwandelte. Nach Angaben des Branchenblattes "Hollywood Reporter" spielte "Star Wars" im vergangenen Jahr rund 380 Millionen Dollar ein.

Auch auf den weiteren Plätzen finden sich Filme, die fernab der heutigen Realität spielen: Für den Fantasy-Film "Harry Potter und der Feuerkelch" legten die nordamerikanischen Kinogänger 277 Millionen Dollar hin. Steven Spielbergs Science-Fiction-Drama "Krieg der Welten" kam mit 234 Millionen Dollar auf den dritten Platz, gefolgt von "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia".

Keine Katastrophe

Insgesamt war das Jahr für die Branche wenig erfreulich: Hollywood nahm auf dem US-Markt im vergangenen Jahr rund neun Milliarden Dollar ein. Die Filmstudios, die sich über ein schlechtes Kinojahr beschwert hatten, verdienten damit etwa fünf Prozent weniger als im Rekordjahr 2004. Die von der Filmindustrie befürchtete Katastrophe blieb damit aus - Darth Vader sei dank.

che/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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