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Christoph Waltz holt Annette Bening vor die Kamera

Los Angeles - Oscar-Preisträger Christoph Waltz (60, «Inglourious Basterds») holt für sein Regiedebüt die amerikanische Schauspielerin Annette Bening (59, «Jahrhundertfrauen») vor die Kamera, wie das Branchenblatt «Variety» berichtet.

Christoph Waltz

Schauspieler Christoph Waltz führt Regie bei «Georgetown». Foto: Arthur Mola

Oscar-Preisträger (60, «Inglourious Basterds») holt für sein Regiedebüt die amerikanische Schauspielerin Annette Bening (59, «Jahrhundertfrauen») vor die Kamera, wie das Branchenblatt «Variety» berichtet.

Als Hauptdarstellerin in dem Verbrecherdrama «Georgetown» ist zudem die Britin Vanessa Redgrave (80) an Bord. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte. Waltz stellt den gebürtigen Deutschen Albrecht Gero Muth dar, der 2014 in den USA wegen Mordes an seiner mehr als 40 Jahre älteren Frau, Viola Drath, zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Redgrave spielt die wohlhabende Journalistin Drath, die in Washington in einflussreichen Kreisen verkehrte. Sie war 2011 im Alter von 91 Jahren erschlagen in ihrem Haus in Georgetown aufgefunden worden. soll die Tochter des Opfers darstellen.

dpa

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo