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Pony "Rainbow" starb im Auenland

Während die Fans der Premiere entgegenfiebern, kratzen Vorwürfe von Tierschützern am Image von Peter Jacksons "Hobbit"-Mammutprojekt. Angeblich starben mehr als zwei Dutzend Kreaturen.

Von Sophie Albers

  Am 13. Dezember kommt der erste Teil der "Hobbit"-Trilogie in die deutschen Kinos. Das Prequel zu Peter Jacksons gefeierter Adaption von JRR Tolkiens "Der Herr der Ringe".

Am 13. Dezember kommt der erste Teil der "Hobbit"-Trilogie in die deutschen Kinos. Das Prequel zu Peter Jacksons gefeierter Adaption von JRR Tolkiens "Der Herr der Ringe".

Wenn der sehnlichst erwartete erste Teil von Peter Jacksons "Hobbit"-Trilogie im November und Dezember Premiere in aller Welt feiert, werde auch Tierschützer am roten Teppich stehen. Und die Aktivisten werden nicht für gute Stimmung sorgen, sondern protestieren. Ihr Vorwurf: Das Pony "Rainbow" und mindestens 26 weitere Tiere sollen am Rande der Dreharbeiten ums Leben gekommen sein.

Die Tierschutzorganisation Peta beschuldigen Peter Jackson und das Studio Warner Brothers, "vermeidbares Sterben" und "unnötiges Leiden" von Tieren toleriert zu haben, die für die Verfilmung von JRR Tolkiens Klassiker als Statisten ans Set geholt wurden. Neben "Rainbow" waren es zwei Pferde, 20 Schafe, Ziegen und Hühner. Als Zeugen beruft Peta vier Tierpfleger, die sich auf einer Farm in der Nähe der neuseeländischen Hauptstadt Wellington um die tierischen "Extras" gekümmert haben sollen.

Hals und Rücken gebrochen

Sie werfen der Produktion vor, dass der besagte Bauernhof voller "Todesfallen" für die rund 150 Tiere gewesen sei. Bereits 2010 sei darauf hingewiesen worden. Ein Pony und ein Pferd sollen sich schließlich Hals und Rücken gebrochen haben, als sie über Böschungen gestürzt seien. Das Pony habe noch gelebt, als es gefunden worden sei, und musste eingeschläfert werden. Ein anderes Pferd habe am Set mehr als drei Stunden mit zusammengebundenen Beinen am Boden gelegen, weil es zu wild gewesen sei. Dabei verletzte es sich nach Darstellung der Tierschützer selbst stark und die Wunden wurden für den Dreh verdeckt. Zwei weitere Pferde hätten sich an kaputten Zäunen Haut und Muskeln zerfetzt. Ein anderes Pferd, Schafe und Ziegen seien auf Grund falschen Futters unter anderem an Würmern verendet oder in Bodenlöcher gefallen. Ein Dutzend Hühner sei von Hunden gerissen worden.

Die Tierhüter hatten sich über die Bodenlöcher, kaputte Zäune und das extrem unebene Gelände mehrfach beschwert. Der Hof sei für die Tiere denkbar schlecht ausgewählt worden. "Pferde brauchen ein flaches Gelände, darüber muss man nicht mal nachdenken", zitiert der "Hollywood Reporter" einen der ehemaligen Angestellten. Der Pferdetrainer berichtet, er habe versucht, die Bodenlöcher und kaputten Zäune selbst zu reparieren, schreibt das "Time"-Magazine. Doch sei die Aufgabe für eine Person nicht zu bewältigen gewesen. Er habe außerdem an die Produktionsmanagerin geschrieben, die erst nach mehr Informationen gefragt und sich dann nicht mehr gemeldet habe. Er habe zusammen mit seiner Frau gekündigt. Ein weiterer Pfleger behauptet, er sei gefeuert worden, weil er sich beschwert habe.

Drei Schweine adoptiert

Regisseur und Produktionsfirma verwahren sich gegen die Vorwürfe mit Hinweis auf die American Humane Association (AHA), die sich um das Wohlergehen von Tieren am Filmset kümmere und die anwesend gewesen sei, auch auf der Farm. "Wir haben außerordentliche Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass in den Action- oder anderen Szenen, die Tiere stressen könnten, keine Tiere zum Einsatz kamen. Beim Filmen sind keine Tiere zu Schaden oder umgekommen", meint Jackson. Ein Sprecher des Filmemachers soll allerdings US-Preseberichten zufolge eingeräumt haben, dass der Tod von zwei Pferden unnötig gewesen sei. Doch habe man sich dann um eine Verbesserung der Farm gekümmert - "für Hunderttausende Dollar". Mittlerweile sei der Hof nicht mehr in Gebrauch.

Schließen tut der Sprecher übrigens mit dem Hinweis, dass Oscar-Regisseur Peter Jackson während des "Hobbit"-Drehs drei Schweine "adoptiert" habe.

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