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Spielbergs Historiendrama ist heißer Oscar-Favorit

Wenn Steven Spielberg einen Film über den wohl beliebtesten US-Präsidenten dreht, scheinen die Oscar-Nominierungen gesetzt. Überraschen konnte dagegen ein Beitrag aus Österreich.

Punktsieg mit Ansage: Das Geschichtsdrama "Lincoln" ist klarer Favorit im diesjährigen Oscar-Rennen. Mit gleich zwölf Nominierungen, unter anderem als bester Film, konnte der Streifen von Regisseur Steven Spielberg am Donnerstag in Beverly Hills auftrumphen. "Das war ein unglaublicher Morgen", sagte Spielberg dem Magazin "Hollywood Reporter". Seine Sprecherin habe ihn geweckt und von den vielen Nominierungen berichtet. "Das war mein bester Wecker seit 14 Jahren", schwärmte der 66-Jährige. "Lincoln" schildert die entscheidenden Monate vor 150 Jahren, die mitten im Amerikanischen Bürgerkrieg zur Befreiung der Sklaven in den USA führten. Ab dem 24. Januar ist der Film auch in deutschen Kinos zu sehen.

Die Romanverfilmung "Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger" des taiwanischen Regisseurs Ang Lee ist elf Mal für einen der begehrten Filmpreise nominiert. Weitere heiße Kandidaten sind das Filmmusical "Les Misérables" und die Tragikomödie "Silver Linings" mit je acht Nominierungen. Alle drei Streifen sind ebenfalls Anwärter auf den besten Film des Jahres. Außerdem nominiert sind in der Königskategorie der Spionage-Thriller "Argo", der Western "Django Unchained", der Independent-Film "Beasts of the Southern Wild" sowie "Zero Dark Thirty" - die Verfilmung der Jagd auf Al-Kaida-Chef Osama bin Laden.

Hanekes "Liebe" überrascht mit fünf Nominierungen

Gute Chancen haben auch Produktionen mit deutscher Beteiligung - allen voran der Film "Liebe" des Österreichers Michael Haneke. Die deutsche Koproduktion über eine alterndes Ehepaar könnte in fünf Kategorien einen Oscar erhalten, darunter bester Film des Jahres und bester nicht-englischsprachiger Film. "Ich freue mich außerordentlich", ließ der in München geborene Österreicher Haneke ausrichten. "Jede Anerkennung bedeutet auch, dass meine Arbeit in Ordnung gewesen ist." Haneke wurde bei Proben im Madrider Opernhaus Tetro Real für die Mozart-Oper "Cosí fan tutte" von den Nominierungen überrascht. Dem TV-Sender ORF gegenüber wunderte er sich, da eine solche Ehrung "normalerweise nur großen Blockbustern mit berühmten Namen" zuteil werde. "Es ist angenehm für einen europäischen Autorenfilm, dass er damit konkurrieren kann", sagte der 70-Jährige. Haneke ist auch als bester Regisseur und für das beste Drehbuch in der Schlussauswahl. Die französische Schauspielerin Emmanuelle Riva, die am Tag der Oscar-Gala am 24. Februar ihren 86. Geburtstag feiert, könnte für die beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet werden. "Liebe" hatte bereits die Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes erhalten.

Neben "Liebe" ist eine weitere deutsche Koproduktionen im Rennen um den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film, das Historiendrama "Die Königin und der Leibarzt" des Dänen Nikolaj Arcel. Der deutsch-österreichische Schauspieler Christoph Waltz hat mit seiner Rolle als Kopfgeldjäger in Quentin Tarantinos "Django Unchained" Chancen auf eine Auszeichnung als bester Nebendarsteller. Bereits 2010 hatte Waltz im Tarantino-Film "Inglourious Basterds" den Nebenrollen-Oscar geholt.

jwi/DPA/AFP/DPA

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