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Showdown der Po-Stars

Sie singt von großen Hinterteilen und ist damit die größte Überraschung unter den Nominierten für die 57. Grammy Awards. Neben Meghan Trainor ist aber auch Twerk-Profi Miley Cyrus Preis-Anwärterin.

  US-Sängerin Meghan Trainor (l.) setzt sich mit ihrer Musik für natürliche Frauenkörper ein - und wird mit einer Grammy-Nominierung belohnt. Miley Cyrus zeigt einfach was sie hat, auch das reicht für Erfolg.

US-Sängerin Meghan Trainor (l.) setzt sich mit ihrer Musik für natürliche Frauenkörper ein - und wird mit einer Grammy-Nominierung belohnt. Miley Cyrus zeigt einfach was sie hat, auch das reicht für Erfolg.

Weibliche Hintern bekommen beim wichtigsten Musikpreis der Welt mehr Gewicht. Zumindest gehören zwei Stars, die sich um das Thema intensiv bemühen, zu den Überraschungen bei den Nominierungen für die 57. Grammy-Awards: Twerk-Gigantin Miley Cyrus ließ im vergangenen Jahr kaum eine Gelegenheit aus, sich skandalös über die Bühnen der Welt zu räkeln und erwackelte sich eine Chance auf einen Preis in der Kategorie "Bestes Pop-Gesangsalbum". Unerwartet kam auch die Nominierung von Meghan Trainor für den "Song des Jahres", die mit "All About That Bass" einen Hit auf Youtube landete.

Zwei unterschiedliche Kämpfe mit demselbem Mittel: Die eine will ihr unschuldiges Disney-Image hinter sich lassen, die andere die Vorzüge fülliger Frauen ins Bewusstsein heben. Während die hörenswerte Musik von Miley Cyrus jedoch teils hinter einer Debatte um eine aggressive Sexualisierung zu verschwinden drohte, sang sich Meghan Trainor mit ihrer Ode an füllige Kurven in die Herzen der vom Perfektionismus gelangweilten Pop-Fans.

Miley Cyrus' erste Nominierung sah kaum jemand kommen und mag den Grammy-Wählern hoch anzurechnen sein. Vielleicht ist sie aber auch nur dem Trend geschuldet, dass alle Nominierten Chart-Hits vorzuweisen hatten, vermutet "The Daily Beast". Auch Meghan Trainors Single "All About That Bass" war in zahlreichen Ländern auf Platz 1.

Ebenfalls eine Überraschung ist die Nominierung des Singer-Songwriters Andrew Hozier-Byrne mit „Take Me to Church“ für das „Beste Lied des Jahres“. Sein Debut-Album erschien jedoch zu spät, um noch berücksichtigt werden zu können. In der Kategorie gibt es allerdings harte Konkurrenz durch Sam Smith mit „Stay With Me (Darkchild Version)“ und Taylor Swift mit ihrem Song „Shake It Off“.

Beste Chancen zu gewinnen haben Pharrell Williams, Beyoncé und Newcomer Sam Smith, die jeweils sechs Nominierungen erhielten. Auch Taylor Swift und die Australierin Iggy Azalea wurden mehrfach nominiert und können auf Preise bei der Grammy-Gala am 8. Februar hoffen.

mka
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