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Wie lebt es sich im Weltkulturerbe? Der Besuch in der frisch geadelten Berliner Hufeisensiedlung zeigt: Es lässt sich ganz gut aushalten. Obwohl - oder gerade weil - hinter den Fassaden alles ein wenig anders aussieht als vom Architekten gedacht.
In Berlin-Neukölln zieht die NPD einen halben Tag lang aus Protest gegen zwei geplante Hindu-Tempel durch die Straßen. Der Zusammenstoß mit den hunderten Gegendemonstranten bleibt aus, der Auftritt des NPD-Vorsitzenden Udo Voigt blass. Und auf dem Tempel-Grundstück haben die Inder ihre Ruhe.
Schön anzusehen sind die Hochhäuser heute nicht mehr: Sechs Berliner Wohnsiedlungen sind von der Unseco zum Welterbe erklärt worden. Die einst als Sozialwohnungen geplanten Häuser waren zu ihrer Zeit revolutionär.
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