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So schlimm können Ehemänner sein

stern-Cartoonist Til Mette zum Thema  Partneschaft

Gotthard-Tilmann , besser bekannt als Til Mette, wird 1956 in Bielefeld geboren und fängt bereits als Schüler an, Karikaturen zu zeichnen. Von 1980 bis 1986 studiert er Lehramt für Kunst und Geschichte in Bremen. Bereits zu dieser Zeit erscheinen seinen Zeichnungen in der "Süddeutschen" und der "Frankfurter Rundschau". Ist 1985 Mitbegründer der "taz" Bremen, in der regelmäßig seine Cartoons gedruckt werden. 1991 erscheint sein erstes Cartoon-Buch bei Lapan, weitere Bücher folgen. 1992 geht er mit seiner Frau, einer promovierten Mathematikerin, in die USA , wo sie zunächst in New York, später in New Jersey leben. Veröffentlichungen unter anderem im englischen "Punch" und in der amerikanischen "Funny Times".

Seit 1995 zeichnet er exklusiv für den . Seit Mitte des Jahres 2006 lebt Til Mette mit der inzwischen auf vier Personen angewachsenen Familie wieder in Deutschland. Als neue Heimat hat er sich Hamburg ausgesucht.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo