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So schlecht geht es dem Osterhasen

stern-Cartoonist Tobias Schülert über Ostern, Veganer und andere wichtige Dinge.

Schon zu Schulzeiten wollte Tobias Schülert einfach nur alle zum Lachen bringen. Doch irgendwann wurde es ernst mit dem Lustigsein. Um genau zu sein in New York. Dort entdeckte Schülert während eines Praktikums bei -Zeichner Til Mette seine Leidenschaft für alles, was mit Bildwitz und Humor zu tun hat. Zurück in Deutschland studierte er visuelle Kommunikation in Bielefeld, fertigte Zeichentrick-Animationsfilme an. Schon damals nutzte Schülert das Internet als Plattform, um Witziges in die Welt zu tragen und Witziges zu bekommen. Bevor sein Weg ihn letztendlich zum stern führte, machte er als Praktikant einen Abstecher zum Satiremagazin "Titanic". Neben seinem Studium veröffentlichte er dort in unregelmäßigen Abständen seine Cartoons. 2006 dann der vorläufige Höhepunkte seiner Karriere: Auf der Frankfurter Buchmesse wird er mit dem Deutschen Cartoonpreis ausgezeichnet. Daraufhin ging er als Autor zu Carlsen Comics, wo er sein erstes Buch "Wasserlachen" herausbrachte.

Heute ist Tobias Schülert Cartoonist und Humor-Redakteur beim stern.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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