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Oskar Roehlers "Jud Süß - Film ohne Gewissen" erzählt von der Entstehung des größten Nazi-Propagandafilms. Doch Mechanismen von Stigmatisierung und Ausgrenzung wirken auch heute.
Das Publikum buhte, Kritiker verließen den Saal: Die Premiere von "Jud Süß - Film ohne Gewissen", in der Oskar Roehler erzählt, wie der Hetzfilm der Nazis entstand, geriet zum Aufreger der Berlinale.
In Stuttgart steht der Nazi-Propagandafilm "Jud Süß" auf dem Programm, die Vorstellungen sind restlos ausgebucht. Grund zur Sorge? Nein. Ein Museum bemüht sich, das antisemitische Hetzwerk von 1940 zu enttarnen und den Missbrauch des Mediums Film in der NS-Zeit zu erklären.
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