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Jaroslaw Kaczynski, Sieger der polnischen Parlamentswahlen, verzichtet auf das Amt des Regierungschefs. Grund: Sein Zwillingsbruder könnte demnächst Präsident werden.
Nicht einmal ein Jahr war Polen Regierungschef Kazimierz Marcinkiewicz im Amt - nun ist er zurückgetreten. Als Nachfolger ist Jaroslaw Kaczynski im Gespräch, der Zwillingsbruder des Präsidenten. Es wäre eine weltweit einmalige Konstellation.
Wegen seiner Wahlniederlage hat der polnische Regierungschef Jaroslaw Kaczynski bei seinem Zwillingsbruder, Staatspräsident Lech Kaczynski, den Rücktritt eingereicht. Er verband seine letzte Amtshandlung aber noch mit einer Warnung.
Der beliebte Regierungschef geht, nicht ganz freiwillig, und der Zwillingsbruder des Präsidenten übernimmt das Ruder. Doch die große Mehrheit der Polen misstraut Jaroslaw Kaczynski schon jetzt.
Bis zu tausend Besucher waren bei einer Brieftaubenausstellung in den Messehallen nahe Kattowitz, als das Dach unter den Schneelasten zusammenbrach. Einem Polizeisprecher zufolge starben "mehrere Dutzend" Menschen, mehr als 100 wurden verletzt.
Gegen vier Uhr am Samstagmorgen haben sich die Regierungs- und Staatschefs auf einen Kompromiss zum EU-Haushalt geeinigt - dank des britischen Premierministers Tony Blair und Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Im Streit um den milliardenschweren Haushalt bis 2013 haben die EU-Staaten einen Durchbruch angesteuert: Auslöser waren Zugeständnisse Tony Blairs beim sogenannten "Britenrabatt".
Alles steht und fällt mit dem "Britenrabatt": Heute will Tony Blair auf dem EU-Finanzgipfel einen neues Kompromissangebot vorlegen und damit doch noch eine Einigung erzielen.
Immer mehr Politiker wettern gegen Gerhard Schröders geplanten Einstieg in den Aufsichtsrat der Ostsee-Pipeline. Nun fordert Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff den Altkanzler zum Verzicht auf - oder zur Offenlegung des Gehalts.
Begleitet von Gegendemonstrationen ist in Berlin die Ausstellung "Erzwungene Wege" eröffnet worden, die das Schicksal europäischer Vertreibungen zum Ziel hat. Die Schau sorgte bereits für politische Verstimmungen mit der polnischen Regierung.
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Kazimierz Marcinkiewicz ist ein konservativer polnischer Politiker und war zwischen dem 31. Oktober 2005 und dem 14. Juli 2006 Ministerpräsident des Landes als Nachfolger von Marek Belka. Marcinkiewicz wurde im Sommer 2006 kommissarischer Stadtpräsident (Oberbürgermeister) von Warschau, unterlag aber am 26. November 2006 im zweiten Wahlgang seiner liberalen Gegenkandidatin Hanna Gronkiewicz-Waltz von der Platforma Obywatelska (PO, dt. Bürgerplattform). Bis Oktober 2007 gehörte er der Partei P...
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