Bei der Europawahl blieb die Mehrheit zuhause. Und die Parteien haben Angst, dass auch bei der Bundestagswahl die Wahlbeteiligung sinken könnte. Wie bekommt man die Menschen wieder runter vom Sofa? stern.de präsentiert Reformvorschläge. Von Tiemo Rink

Leider wahr: Ein Wahlplakat der CDU© Arno Burgi/DPA
Katastrophenalarm in Berlin: Die Beteiligung bei der Europawahl lag bei 43,3 Prozent. Heißt: Die Mehrheit hat nicht gewählt. Schreibt sich der Trend zum Nichtwählen fort, gerät die Demokratie in die Krise. Denn wie soll sich die Politik auf den Bürgerwillen berufen, wenn der Bürgerwille gar nicht definiert ist?
Händeringend werden deshalb Lösungen gesucht, die dazu führen, dass sich die Menschen wieder stärker für die Politik interessieren, sich einmischen, zur Wahl gehen. Verschiedene Reformvorschläge geistern durch Berlin - von Volksabstimmungen über weitere Möglichkeiten zu mehr Bürgerbeteiligung bis hin zur Direktwahl von Spitzenpolitikern. stern.de stellt einige Ideen vor - gute und weniger gute.