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Der Künstler zahlt den Eintritt

"Für Graffiti sollte man nur zahlen, wenn man es loswerden will." Das sagt der britische Künstler Banksy. Und zahlt seinen Fans das Ticket für die erste große Straßenkunst-Ausstellung in Los Angeles.

  Banksy macht Kunst mit Konsequenz

Banksy macht Kunst mit Konsequenz

Der Grafitti-Künstler Banksy - dessen größtes Kunststück es ist, bisher unerkannt geblieben zu sein - kommt zwar gern als Kunst-Clown daher, doch ist der Brite einer der ernsthaftesten und vor allem konsequentesten Künstler der Welt. Deshalb hat er das Museum der Gegenwartskunst in Los Angeles auch gerade mit einer Spende bedacht.

"Man sollte nicht dafür zahlen müssen, sich Graffitis anzusehen. Man sollte nur dafür zahlen müssen, wenn man sie loswerden will", zitiert die BBC ein Statement Banksys, nachdem er mit seiner Spende dafür gesorgt hat, dass der Eintritt in die Ausstellung "Straßenkunst" (normalerweise zehn Dollar) nun montags umsonst ist.

Kauf dich glücklich...

Mit dieser Ausstellung widmet sich erstmals ein großes US-Museum umfassend dem Thema Straßenkunst. Im Fokus stehen Städte wie New York, Los Angeles, San Francisco, London und Sao Paulo. Verschiedenste Kunstwerke - vom Tag bis zur Multimediainstallation - zeigen die Entwicklung der einzelnen Stile seit den 70er Jahren. 50 Künstler werden vorgestellt, darunter auch Banksy, der wohl der bekannteste ist.

Das Museum sei "sehr dankbar" für Banksys Spende, die es in dieser Art bisher noch nicht gegeben habe, sagte einer der Kuratoren, Jeffrey Deitch. Die Ausstellung sei ein großer Publikumserfolg. Vor allem ziehe sie auch Menschen an, die normalerweise nicht ins Museum gehen.

Banksy, der sich <lin kadr="http://banksy.co.uk/shop/index.html">konsequent weigert, seine Kunst zu verkaufen, allerdings nichts dagegen tun kann, dass Galeristen es "second-hand" tun, ist ein scharfer Kritiker des Konsumerismus. Mit seinen Werken nimmt er die Käuflichkeit der Kunstbranche, genauso auf die Schippe wie die jedes Einzelnen. "Wir können nichts tun, um die Welt zu verändern, bis der Kapitalismus kaputtgeht. Bis dahin sollten wir alle shoppen gehen, um uns zu trösten."

Die Ausstellung ist noch bis zum 8. August in Los Angeles zu sehen. Nächster Stopp ist Brooklyn, New York.

sal

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