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12. Dezember 2007, 10:27 Uhr

Aufklärung im "braunen Osten"

Die Moderatorin Mo Asumang wurde vor einigen Jahren von einer Neonazi-Band mit dem Tod bedroht. Als Reaktion darauf drehte sie einen Dokumentarfilm über Rechtsradikale und tourt damit durch die Schulen der Republik - eine der ersten Stationen ist das als braune Hochburg berüchtigte Halberstadt. Von Lars Radau, Halberstadt

Mo Asumang ist mit ihrem Dokumentarfilm "Roots Germania" in Schulen unterwegs© Felix Leiberg/FDF

Auf den ersten Blick ist der Veranstaltungsort eine hervorragende Idee: Seit dem Sommer kommt das kleine Harzstädtchen Halberstadt nicht mehr aus den Schlagzeilen. In einer lauen Juninacht hatten rechtsradikale Schläger dort Ensemblemitglieder des Nordharzer Städtebundtheaters angegriffen. Für fünf der vierzehn Schauspieler, Musiker, Tänzer und Statisten, die auf dem Heimweg von der Premierenfeier der "Rocky Horror Show" waren, endete der Abend im Krankenhaus. Bilanz: ein gebrochenes Nasenbein, einige ausgeschlagene Zähne, etliche Prellungen - und das beklemmende Gefühl, sagt eines der Opfer, "sich nicht mehr sicher durch die Straßen bewegen können". Zumal die mutmaßlichen Schläger aus der rechten Szene, gegen die vor dem Landgericht Magdeburg der Prozess läuft, seit Anfang des Monats wieder auf freiem Fuß sind.

Mo Asumang kennt diese Beklemmung nur zu gut. Die farbige TV-Moderatorin ("Liebe Sünde") wurde vor einigen Jahren von der Neonazi-Band "White Aryan Rebels" direkt mit dem Tod bedroht. "Diese Kugel ist für dich, Mo Asumang", grölte die Nazi-Band in einem ihrer Songs. Das war ein "richtiger Schock", erinnert sich die 44-Jährige. Denn bei ihrem Bekanntheitsgrad habe es "keine Chance gegeben, mich zu verstecken". Also entschied sie sich für die "Flucht nach vorn" - und konfrontierte Rechtsradikale direkt. Es entstand "Roots Germania", ein Dokumentarfilm, in dem sich Mo Asumang mit ihrem Kamerateam einerseits mutig mitten in eine Neonazi-Demo hineinwagt und um Interviews bittet, den NPD-Anwalt Jürgen Rieger vorführt und schließlich auch mit dem Sänger der "White Aryan Rebels" direkt Kontakt aufnehmen will.

Diskussionen anstoßen, Rechte zum Nachdenken bewegen

Andererseits, erzählt die in Kassel geborene Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers, während sie in einer Halberstädter Kneipe ein großes Schnitzel verdrückt, brachte sie das Projekt auch auf die Frage, wo ihre eigenen Wurzeln, ihre Heimat liegen. Diese Suche ist die zweite Ebene des unkonventionellen und packenden Films. Auf jeden Fall, sagt Mo Asumang stolz, biete er reichlich Diskussionsstoff. Und der sei Grundlage für die "zweite Stufe" des Projekts: Aktuell zieht sie mit dem Film durch die Schulen der Republik - um weitere Diskussionen anzustoßen und "vielleicht auch den einen oder anderen Rechten zum Nachdenken zu bewegen."

Zumindest in dieser Beziehung ist der Veranstaltungsort dann doch keine so gute Idee. Das altehrwürdige Halberstädter Gymnasium Martineum, in dessen Aula Mo Asumang an diesem Abend "Roots Germania" vorführt, ist nicht nur Unesco-Projektschule mit Schulpartnerschaften in Armenien, Tschechien, Frankreich, Bosnien, Tansania oder den USA. Die Schüler der 9. Klassen hatten am 9. November auch einen "Tag gegen Rechts" organisiert, die Schülerzeitung "Martinshorn" widmete dem Thema Rechtsextremismus im September eine ganze Ausgabe. Darin decken zwei Redakteurinnen auf, dass sich auf der regionalen Kontaktbörse Harzflirt.de offenbar auch etliche Neonazis tummeln und in ihren Profilen rechtsextreme und fremdenfeindliche Inhalte verbreiten. Breiten Raum nimmt zu der Frage ein, ob Halberstadt eine "braune Hochburg" ist. Und auch die Initiative, Mo Asumang mit ihrem Film einzuladen, ging im Wesentlichen von den "sehr engagierten" Schülern aus, erzählt Schulleiter Harald Schiller hörbar stolz.

"Die Angst ist weg"

Das Publikum - an diesem Abend überwiegend Neunt- und Zehntklässer - und die Moderatorin liegen also auf einer Linie. Entsprechend schleppend kommt die Diskussion in Gang, als die letzten Takte des Filmes - die von einem Gospelchor intonierte Nationalhymne - verklungen sind. Keiner der etwa 80 Schüler traut sich, die erste Frage zu stellen. Mo Asumang kennt das schon. "Dann erzähle ich eben erst einmal ein bisschen", sagt sie lächelnd und plaudert los. Über Szenen, die es am Ende doch nicht in den Film geschafft haben. Über Reaktionen, die "sehr sehr oft sehr sehr aufmunternd" sind. Und über das, was ihr das Projekt selbst gebracht hat. "Die Angst ist weg", betont Mo Asumang. Auch weil sie die Erfahrung gemacht habe, dass sowohl viele der so stark-dumpf auftretenden Neonazis als auch die geistigen Anführer der Szene wie Jürgen Rieger relativ leicht aus dem Konzept zu bringen sind. "Normalerweise halten diese Leute mit Theorien ihre Feindbilder aufrecht. Aber dann kommt so eine wie ich, die nett ist und lächelt, aber inhaltlich nicht lockerlässt", erzählt Mo Asumang. Das beschere ihren Gesprächspartnern ein "echtes Problem": "Was machst du dann als Nazi - damit rechnest du ja nicht", sagt sie - und erntet zustimmendes Gelächter.

Die Wut und den Hass nicht zurückzuspiegeln, sondern offen und objektiv zu bleiben, sei ein gutes Rezept, betont Mo Asumang. Zwei Stunden zuvor, beim Schnitzel, war sie noch einen Schritt weitergegangen: Einige der Rechten, denen sie im Zuge des Filmprojekts begegnet sei, hätten ansatzweise sogar "eine Art Helferimpuls" ausgelöst, erzählt Mo Asumang und scheint sich ein bisschen über sich selbst zu wundern. "Die sind mit ihrer Situation nicht zufrieden, haben aber von alleine keine Kraft, etwas zu ändern - und suchen dann natürlich einen Sündenbock." Die Moderatorin zieht die Augenbraue hoch - Mitleid ist manchmal eine noch effektivere Waffe als Hass.

Sie selbst, sagt Mo Asumang, sei aus der drei Jahre dauernden Arbeit an dem Film gestärkt hervorgegangen. Auch weil sie sich jetzt über ihren Begriff, ihr Gefühl von Heimat klar geworden sei. "Früher saß ich als schwarze Deutsche immer ein bisschen zwischen den Stühlen", erzählt sie den Schülern. Kurze Pause, breites Grinsen. "Jetzt sitze ich sicher und bequem auf beiden." Mit diesem Ergebnis und der Schultour ist das Projekt "Roots Germania" für Mo Asumang offenbar dennoch längst nicht abgeschlossen. Sie spiele mit dem Gedanken, sagt sie am Ende, irgendwann mit einer Gruppe Rechtsradikaler nach Afrika zu fahren - und auch daraus einen Film zu machen. "Ich weiß aber nicht, ob sich darauf jemand einlässt."

Info: An Vorführung und Diskussion interessierte Schulen können über die Amadeu-Antonio-Stiftung (www.amadeu-antonio-stiftung.de) oder Mo Asumangs Produktionsfirma (office@roots-germania.com) Kontakt aufnehmen

Von Lars Radau, Halberstadt
 
 
KOMMENTARE (10 von 14)
 
kommando (12.12.2007, 19:57 Uhr)
also mal im ernst
an ihren beiden kommentaren über mich (und auch schon an welchen, die vom modteam gelöscht wurden, wegen genau dem selben Grund) merkt man auch ohne überdurchschnittlichen IQ, dass sie wohl zu deutsch (hier austauschbar mit dumm?) sind zu kapieren, dass ich gerade nicht auf ihrer "böhöhö, aber aber die Ausländer"-Welle mitschwimme, sondern ihnen Denkstrukturen des (ihres) Rassismus aufzeigen will, "Ausländer" nicht in ihrer Individualität wahrzunehmen, sondern sie einzig und allein per Biologismus zu erfassen.
Aber das wird z.B. Dirk nichts Neues sein, er ist ja immerhin schon zu dem unheimlichen Status der Selbstreflexion fortgeschritten, an dem er sich von bösen alt-68er-Meinungsfaschisten, Gutmenschen und Juden umzingelt sieht, die dem armen geknechteten Michel im Schulterschluss die Meinung aufzwängen. Ich bitte nochmals, mein vorheriges posting nicht zu übersehen. Besten Dank.
Dirk_37 (12.12.2007, 18:41 Uhr)
@ mupfeline
"Wir waren vor einigen Jahren in Bayern in einem wunderhübschen Gasthaus. Jeden Samstag traf sich der Stammtisch der Kameraden des 2. WK. Betagte ältere Herren schwafelten über ihre Erlebnisse und ließen diese Zeit Revue passieren. Ich wunderte mich schon bei den Bruchfetzen die ich verstanden habe warum wir den 2. WK verloren haben"
Wann war das denn, vor 30 Jahren?? Wieviele WK2 Stammtische gibts denn in Bayern?? Hallo, ich bin Bayer, wohne in einem Doerfchen mit ziemlich guter Stammtischmentalitaet und muss sagen, der aelteste hatte bei uns am Stammtisch den Krieg als zum Schluss 13-jaehriger mitbekommen. Als Resrvist, der schon seit Jahren div. Fahnenweihen etc besuche, habe ich natuerlich Kontakt zu Kriegsteilnehmern. wissen Sie, was diese Leute im allgemeinen ausser ihren sehr individuellen Erlebnissen noch Gemeinsam haben: das Wissen um ihre verlorene Jugend und den Unsinn des Krieges.
Noch nie hat jemand das Horst-Wessel-Lied singend mit gestrecktem Arm den Untergang des 3. Reichs beweint! Muss schon ein toller Stammtisch gewesen sein, den Sie da aufgegabelt haben!! MfG Dirk
Dirk_37 (12.12.2007, 18:31 Uhr)
Vorsicht "Kommando"
Mit Ihren Thesen stuelpen Sie sich die boese Fratze des Antisemiten ueber - wenn es nach den Gutmenschen in diesen Foren geht. Sie wagen es daran zu denken, dass es unter Auslaendern auch Dinge wie Antisemitismus, Radikalismus ( der dem der Rechten in Sinn und Tat gleichzusetzen ist!) und Abgrenzung gegenueber "Fremden" gibt: Sie sind aber ein boeser Junge:)
Wie bereits in vielen, themenaehnlichen Kommentaren zu lesen ist: der Deutsche, der dies anspricht wird sofort in die Rechte Ecke gestellt, der Auslaender dagegen nicht. Und sicher gibt es jetzt wieder irgendeinen Hirni, der mir Antisemitismus vorwerfen wuerde. Die Aktion von Frau Asumang halte ich trotzdem fuer mutig und sinnvoll. Aber es sollten viel mehr Aktionen dieser Art stattfinden, auch gegen Gewalt von anderen, Auslaender / Migranten mitinbegriffen. Gewalt ist immer zu verurteilen, egal von welcher Seite sie ausgeht. MfG Dirk
mupfeline (12.12.2007, 18:28 Uhr)
@kommando
Vor einigen Wochen fand in Israel ein Prozess gegen Nazis statt. Russische Emigranten jugendlichen Alters hatten da irgendetwas durcheinander gebracht und rannten in entsprechenden Uniformen und mit hochgerecktem Arm rum. Ich wiederhole: In Israel.
Also erzählen Sie mir nicht dass dies ein ostdeutsches Phänomen sei!
mupfeline (12.12.2007, 18:24 Uhr)
@Malt
Wir waren vor einigen Jahren in Bayern in einem wunderhübschen Gasthaus. Jeden Samstag traf sich der Stammtisch der Kameraden des 2. WK. Betagte ältere Herren schwafelten über ihre Erlebnisse und ließen diese Zeit Revue passieren. Ich wunderte mich schon bei den Bruchfetzen die ich verstanden habe warum wir den 2. WK verloren haben. Glauben Sie allen Ernstes dass a) dies der einzige Stammtisch dieser Art war und b) auch nur ein Dorfcherrif auf die Idee gekommen wäre dies als braunes Vorkommnis zu melden? Im Gegenteil, die Kameradschaft der alten Herrn ist löblich weil sie die Dorfgemeinschaft stärkt. Niemand würde auf die Idee kommen diese Herrschaften zu verurteilen.
Wissen Sie, allmählich wird es lästig, wenn der Osten als no-go-Area gebrandmarkt wird dann werden wir zumindest keine Kreuzberger Nächte haben. Allmählich ist mir dieses Geseiere zu dumm. Ich behaupte ganz dreist dass der Osten genausoviel oder genausowenig braun ist wie der Westen. Und dass im Westen keine Übergriffe vorkommen das ist schlicht und einfach gelogen. NUR - es will a) niemand wissen (Nestbeschmutzer sind nicht gern gesehen) und braun und braun ist sogar in Deutschland noch lange nicht braun. Sogar beim braunen Gedankengut werden Unterschiede gemacht - Wahnsinn! Und wohl nur in D möglich!
kommando (12.12.2007, 15:07 Uhr)
um mich nochmal zu verdeutlichen
Gibt es denn unter "Ausländern" keine Rechtsextremisten ? Faschisten ? Nationalistisches Gedankengut ist, zB. bei Türken, extrem weit verbreitet. Die Grauen Wölfe haben bessere Strukturen als deutsche Neonazis, und niemanden stört es, wenn sie in Berlin aufmarschieren.
Sind kriminelle "Ausländer" nicht kriminell, weil sie kriminell sind, und nicht, weil sie Ausländer sind ?
Ausländer werden immer nur in ihrer Eigenschaft als Ausländer betrachtet, nie als individuelle Menschen - und genau das macht (auch) den (deutschen) Rassismus aus.
Malt (12.12.2007, 14:59 Uhr)
Wobei...
...man schon sagen muss, dass alle Übergriffe, an die ich mich spontan erinnere, im Osten stattgefunden haben. Und mir selbst ist es z.B. in Bautzen und Dresden auch aufgefallen. Vielleicht liegt es daran, dass Fremdenfeindlichkeit im Westen vorwiegend in ländlichen Gebieten verbreitet ist, in denen sowieso keine oder weniger Ausländer vorzufinden sind. Wogegen im Osten auch in größeren Städten mehr oder weniger offen mit dem rechten gedankengut kokettiert wird.
kommando (12.12.2007, 14:54 Uhr)
und überhaupt, @ raknarak
dieses in Stellung-Bringen von sog. "Ausländern" als hegemoniale Gegenruppe zur hegemonialen Gruppe der Rechtsradikalen. Viele verwenden in ihrem Denken den Begriff "Ausländer" in der art und weise, wie man von einer Subkultur, einer politischen Gruppierung oder einer sozialen Schicht spricht - völlig die Tatsache ignorierend, dass genau das Gegenteil der Fall ist : "Die Ausländer", also einfach Menschen, die eine bestimmte vergangenheit miteinander verbindet, sind die heterogenste Gruppe, die man sich ÜBERHAUPT vorstellen kann.
Also wirklich, Leute, die Neonazi-Verbrechen oder ihre Inhalte immer wieder damit rechtfertigen, was angeblich irgendwelche "Ausländer" denn tun, kann ich mal sowas von garnicht ab.
BTW : Ich habe es im letzten stern-Artikel auch schon ausgesprochen, dass ich die Art und Weise, sich mit Rechtsextremismus ausseinanderzusetzen, so, wie der Film beschreiben wird, kein wenig nachvollziehen kann. Einerseits wird ständig versucht, ihnen mit Gegenentwürfen von "Heimat", "Nation" und "Identität" (hier zB die Nationalhymne am Ende des Films) den Nährboden zu entziehen, gleichzeitig wird auf die gesellschaftlichen Zusammenhänge verwiesen, in denen sie stecken, die für ihr Weltbild verantwortlich gemacht werden.
Dass sich Neonazis als bloße Ausführer eines Volkswillens (der sich an jedem Stammtisch artikuliert) begreifen, und damit garnicht so unrecht haben, wird ausgeblendet. Stattdessen ist es immer der arme, von arbeitslosigkeit geplagte männliche Ost-Bürger, der ja völlig am rechten Rand isoliert ist, mit der Mitte der Gesellschaft nichts zu tun hat. Falsch.
Nazis sind die Kehrseite der Medaille eines bürgerlich-kapitalistischen Nationalstaates.
--> Dekonstruktion von Volk, Nation und Rasse, für eine freie, emanzipierte Welt ! (Parolengeblubber olé!)
mupfeline (12.12.2007, 14:13 Uhr)
Da eindeutig festgestelt wurde
... das Rassismus in D gleichmäßig verteilt ist, ist schon die Überschrift des Stern-Redakteur rassistisch, volksherhetzend und unwahr. Wenn der Osten braun ist was ist dann der Westen? Dunkelbraun?
norberto (12.12.2007, 13:49 Uhr)
genauer hinschauen zeigt die Ursachen
In der 40.000 Einwohner Stadt Halberstadt gibt es lt. Staatsschutz ca. 60 sogenannte Rechtsradikale und einige Mitläufer.
Der Nährboden für solche Orientierung liegt in den ca. 4000 Arbeitslosen und in den Billig-Löhnen die sich verfestigt haben.
Da hat sich eine im Alltag sichtbare Schicht von billigen und dummen Leuten gebildet aus deren Nachwuchs Rechtsradikalismus
und Asoziales Handeln in jahrelanger Kontinuität erwachsen ist. Viele dieser Jugendlichen erhalten auch keinerlei Chancen sich im Arbeitsmarkt zu integrieren
und damit auch demokratische Grundwerte vermittelt zu bekommen.
Die örtliche Verwaltungs-Bürokratie schweigt da wohlweislich drüber und übt sich im monatlichen Kassieren von dicken Gehältern und
dem Ausüben eigener Vermögensverwaltung ohne für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu sorgen. Das Verhalten der örtlichen Polizei und der Staatsanwaltschaft ist
in einigen Fällen rechtslastiger Provokation nicht engagiert genug gewesen. Im übrigen sorgen provokative linke Verbal-Attacken immer mal wieder
für rechte Prügelattacken. Ehe man Pauschal-Urteile in den Medien vom Stapel lässt sollte man mal nach Ursachen forschen !
Mo Asumang hat sich hier auch ein bischen selber produziert. Wenn Sie eine wirkliche gesellschaftliche Diskussion gewollt hätte
wäre die Anmietung eines Kinosaales in Halberstadt und die Einladung an Kommunal-Politiker und Bürger zu einer öffentlichen Diskussion
durchaus angemessen gewesen.
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