9. August 2012, 13:00 Uhr

Mit Kunst das Sterben verarbeiten

Der große Traum von Gerd Löffler war es, von seiner Kunst zu leben. Doch dann diagnostizieren die Ärzte einen Gehirntumor, geben ihm nur noch fünf Jahre. Seine Arbeit ist ein Wettlauf mit den Tod.

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Seit dem 18. August 2007 ist in Gerd Löfflers Leben nichts mehr wie es war: Der heute 38-jährige Künstler war an diesem Tag mit dem Fahrrad auf dem Weg zum 75. Geburtstag seiner Großmutter, als er sich immer wieder nach links hinten umdrehen musste. "Ich drehte mich im Kreis, ob ich wollte oder nicht, ich musste es einfach tun", berichtet Löffler in einem Interview mit dem stern.

Noch am selben Tag wird er per Notarztwagen in ein Krankenhaus gebracht, die Untersuchung im Computertomographen ergibt: Löffler hat einen Tumor in seinem Kopf, acht mal zwei Zentimeter groß. Seine Ärzte drucksen herum, drücken sich kryptisch aus, sprechen von "Raumbedarf", anstatt einmal zu sagen: "Sie haben Krebs."

Zwei bis fünf Jahre gaben ihm die Mediziner damals. Noch ist Löffler am Leben, aber er weiß nicht, wie viel Zeit ihm noch bleibt. Seine Krankheit hat der Mann, der sich als Künstler Gerd Gerhard Loeffler nennt, zum Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit gemacht. Einen Überblick über seine Werke finden Sie auf seiner Hompage.

Im aktuellen stern lesen Sie ein berührendes Interview, das Arno Luik mit dem todkranken Künstler geführt hat.

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