In der Hauptstadt sieht man es an jeder Straßenecke: "Street Art". Während die Künstler mit ihren Werken Passanten beglücken wollen, betrachten andere es als ein öffentliches Ärgernis.
Das Video im Wortlaut: Die Stadt als Leinwand. Ob gesprüht oder geklebt: „Street Art“ ist mittlerweile fast überall zu finden - besonders in Großstädten wie Berlin. Mehr...
Weil so etwas eigentlich verboten ist, bleiben die Künstler lieber unerkannt. Ihre, teils wilden Werke, sollen Passanten anregen und zum Nachdenken bringen. O-Ton Sweza, Street Art-Künstler „Ichhabe da pro Tag wahrscheinlich 10.000 Kontakte. Wie bewusst dass natürlich wahrgenommen wird, ist eine andere Frage. Aber ich glaube, davon kann eigentlich ein Künstler in der Galerie nur Träumen, so viele Leute wie da vorbei laufen. Natürlich ist es nicht immer bewusst, aber ich glaube das Publikum ist schon sehr groß.“ Diesen Sommer sorgt ein Künstler aus Italien für Aufregung in Berlin: Er beklebt Straßenschilder, verleiht ihnen dadurch eine andere Bedeutung. Die Schilder wurden jedoch schnell entdeckt: Mittlerweile hat das Ordnungsamt fast alle Folien wieder entfernt. Verkehrsschilder scheinen ein beliebtes Medium für die modernen Künstler zu sein. O-Ton Sweza, Street Art-Künstler „In meinem Fall war es damals zum Irak-Krieg, da habe ich dieses Straßenschild modifiziert und habe aus einem Bauarbeiter einen Leichengräber gemacht und Herrn Bush dafür gedankt, dass er in Irak so viele Jobs in diesem Bereich geschaffen hat.“ Viele Künstler zeigen ihre Stücke im Netz, teilen sie so mit der ganzen Welt. Ein großes Problem bleibt die Vergänglichkeit der Werke: Ob Ordnungsamt oder Kunstsammler: Viele Stücke sind schon kurz nach der Installation wieder verschwunden. Schließen
Die Kritiker überschlagen sich vor Lob, immer mehr Bekannte waren da und sind höchst angetan. Doch was bringt einem die Documenta in Kassel, wenn man von Kunst keine Ahnung hat?
"Von Sinnen" Ausstellung in Kiel zum Geschmack von KunstKunst nicht nur sehen, sondern auch schmecken oder riechen. Eine internationale Sonderschau in Kiel will die menschlichen Sinne ansprechen. Die Objekte stammen aus europäischen Sammlungen und den USA.