Aufgerissene Augen, schiefe Zähne, dicke Backen: Das kommt dabei heraus, wenn Tierpräparatoren wenig von ihrem Handwerk verstehen.
Shit happens - auch in der Tierpräparation. Was mancher Tierfreund als makabres Hobby betrachten mag, ist eine alte Kunst. Schon seit etwa 1800 werden Tierkörper zu Lehrzwecken, aber auch zur Dekoration präpariert. Und auch in anderen Fachgebieten - etwa der Medizin oder der Botanik - kommt die Technik zum Einsatz.
Doch auch Präparieren will gelernt sein, wie diese Aufnahmen zeigen. Auf den ersten Blick ist ersichtlich, dass hier etwas furchtbar schiefging. Statt unvergängliche Schönheiten, welche die Vielfalt der Tierwelt zeigen, wurde ein kleines Horrorkabinett geschaffen - von der missgestalteten Robbe über einen verformten Eisbären bis hin zur mehr als leicht deformierten Katze. Mary Shelleys Frankenstein oder H. G. Wells' Doctor Moreau, beides Schöpfer unheimlicher Kreaturen, lassen grüßen.
Die Fotostrecke gehört zu den eindrucksvollsten, die stern.de im Jahr 2012 gezeigt hat. Bilder des Jahres und weitere Jahresrückblick-Strecken finden Sie hier: zum Jahresrückblick 2012.