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Richard Artschwager stirbt nach Schlaganfall

Er galt als einer der bedeutendsten Vertreter des Minimalismus. Jetzt ist der amerikanische Maler und Bildhauer Richard Artschwager nach einem Schlaganfall gestorben. Er wurde 89 Jahre alt.

Richard Artschwager im Hamburger Kunstverein am 14.09.1978 vor seinem Werk "Double RCA Tower"

Richard Artschwager im Hamburger Kunstverein am 14.09.1978 vor seinem Werk "Double RCA Tower"

Der amerikanische Maler und Bildhauer Richard Artschwager ist tot. Artschwager sei bereits am Samstag im Alter von 89 Jahren im US-Bundesstaat New York nach einem Schlaganfall gestorben, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf seine Frau Ann. Sein Galerist Larry Gagosian bestätigte den Tod "mit großer Trauer" auf seiner Webseite.

Der 1923 als Sohn eines deutschen Vaters und einer russischen Mutter in der US-Hauptstadt Washington geborene Artschwager galt als einer der bedeutendsten Vertreter des Minimalismus. Mehrfach nahm er an der documenta in Kassel teil. Eine umfassende Retrospektive im New Yorker Whitney Museum war erst vor rund einer Woche zu Ende gegangen. Sie wird dieses Jahr auch noch im Münchner Haus der Kunst zu sehen sein.

kgi/DPA/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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