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Thor Steinar ist in der rechten Szene ein beliebtes Modelabel - Storch Heinar die satirische Antwort darauf. Jetzt läuft ein Prozess gegen den Storch. Im stern.de-Interview spricht Storchen-Vater Mathias Brodkorb über Kunstfreiheit und Humor als Mittel gegen Rechtsextremismus.
Zwei Kaninchen sterben auf der Bühne einer Berliner Galerie und werden später verspeist. Ohne Töten kein "Kaninchen an Apricot" lautet die Botschaft der Performance. Die Botschaft zweier Gerichte lautet: Tiere dürfen nicht getötet werden - auch nicht um der Kunst willen. Es wird nicht das letzte Urteil sein.
Die Verleihung der Deutschen Computerspielpreise wird von einer politischen Kontroverse überschattet: Die Unionsfraktion wendet sich gegen die Nominierung des Ego-Shooters "Crysis 2". Das stößt auf Kritik - auch in den eigenen Reihen.
Angesichts der Debatte über die Verteilung kostenloser Korane durch Salafisten fürchten die Sicherheitsbehörden wachsende Spannungen in Deutschland.
Das Album "Liebe ist für alle da" der Rockgruppe Rammstein gehört nicht auf die Liste der jugendgefährdenden Medien.
Für die einen war es eine "politische Demonstration der Kunstfreiheit", für andere die größte Sicherheitsaktion um eine Oper: Die wegen ihrer Köpfungsszene umstrittene Idomeo-Inszenierung wurde wieder in der Berliner Deutschen Oper gezeigt, mit Sekt und Sicherheitsschleusen für die Gäste.
Keine Verwechslungsgefahr! Nach Auffassung des Nürnberger Landgerichts verstößt das Satirelogo "Storch Heinar" nicht gegen Markenrechte des in der rechtsextremen Szene beliebten Modelabels "Thor Steinar". Das Gericht empfahl der Firma Mediatex, ihre Klage fallenzulassen. Ohne Erfolg.
Nach langem Rechtsstreit darf der von einem echten Fall inspirierte Kannibalenfilm "Rohtenburg" nun doch in den deutschen Kinos laufen. Ein Sieg für die Kunstfreiheit - aber nicht unbedingt für die Zuschauer. Und: Der Rechtsweg ist noch nicht ausgeschöpft.
Es ist eine von vielen dramatischen Szenen im Kinofilm "Der Baader-Meinhof-Komplex": Der Bankier Jürgen Ponto wird von RAF-Terroristen brutal ermordet. Die Witwe Pontos sah durch die Darstellung ihr Persönlichkeitsrecht verletzt und klagte. Das Gericht sah es anders.
Der deutsche Regisseur Uwe Boll bringt seine politisch inkorrekte Brachial-Satire "Postal" in die Kinos. Während er sich in den USA mit juristischen Problemen herumschlägt, absolviert der Mainzer eine Deutschlandtour, um dem Publikum direkt im Kino zu erklären, was es zu erwarten hat.
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