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Die Mona Lisa kann keine ersetzen. So viel Magie, Aura und Schönheit. Das Zwillingsbild aus dem Prado ist zwar genauso alt wie das Original - und fast genauso schön. Aber eben nur fast.
Er galt als einer der bedeutendsten britischen Maler der Gegenwart - und eine der schillerndsten Figuren der Kunstszene. Jetzt ist Lucian Freud in London gestorben. Der Enkel Sigmund Freuds hinterlässt nicht nur Bilder.
Kunstliebhaber können fortan einen virtuellen Rundgang durch zahlreiche berühmte Kunstmuseen in aller Welt unternehmen: Das Internetunternehmen Google stellte am Dienstag die Innenansichten von Museen wie dem Museum of Modern Art in New York, dem Museo Reina Sofia in Madrid oder der Berliner Alten Nationalgalerie ins Netz.
Kunstliebhaber können fortan einen virtuellen Rundgang durch zahlreiche berühmte Kunstmuseen in aller Welt unternehmen: Das Internetunternehmen Google stellte am Dienstag die Innenansichten von Museen wie dem Museum of Modern Art in New York, dem Museo Reina Sofia in Madrid oder der Berliner Alten Nationalgalerie ins Netz.
Eine geplante Schau moderner japanischer Kunst in den altehrwürdigen Hallen des Schlosses Versailles erregt die Gemüter konservativer Kunstliebhaber in Frankreich.
Kann ein Ölgemälde mehr als 100 Millionen Dollar wert sein? Ja, meint ein unbekannter Kunstliebhaber und ersteigerte bei einer Christie's-Auktion in New York ein Bild von Pablo Picasso für eine neue Rekordsumme.
Mit einer fulminanten Eröffnungsfeier ist am Wochenende der Startschuss für "Ruhr.2010" gefallen. Der Kalender der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhrgebiet ist mit 2500 Veranstaltungen prall gefüllt. Hier finden Sie die Highlights - für Musikfans, Partygänger, Kunstliebhaber und Gourmets.
Michael Bukowski ist Berliner Szene-Literat - mit tollen Ideen, aber keiner Zeit, sie in dicken Büchern aufzuschreiben. Wie gut, dass die Aufmerksamkeitsspanne eines lesenden iPhone-Besuchers auch nicht sehr lange hält. In seiner "Lektüre für Nichtleser" kommt Bukowski deswegen ganz schnell auf den Punkt. Nein, Michael Bukowski hat nichts mit Charles Bukowski zu tun, dem genialen Gossen-Literaten aus Amerikas Unterschicht - der mit der Ledertasche. Michael Bukowski ist nämlich Berliner und hat lieber ein wachsames Auge auf die schrägen Vögel in Berlin-Schöneberg. Da, wo sich genervte Studenten, elitäre Kunstliebhaber, gewiefte Lebenskünstler und Malocher mit Migrantenhintergrund auf einen Kaffee in einer coolen Bar treffen, genau da hört Michael Bukowski ganz genau hin. Er protokolliert das Großstadtleben in kleinen, feinen Geschichten, die selten länger als eine iPhone-Bildschirmseite sind. Das ist die Lektüre für Nichtleser, denn Bukowski sagt ganz offen: "Sie haben kaum Zeit, große Romane zu lesen. Ich habe keine Zeit, welche zu schreiben. Daher hier die Lektüre für Nichtleser - für zwischendurch, nebenbei und unterwegs." Dass Bukowskis Geschichten im Kopf bleiben und nicht zwischen ödem Meeting und langweiligem Sex ins schnell verglimmende Kurzzeitgedächtnis wegkonsumiert werden, das liegt an den völlig abgefahrenen Figuren, die den Nichtleser-Kosmos bevölkern. Grabowski ist der Mann, der länger am Tresen sitzt, als dieser lang ist. Charming Heinz ist Fachwirt für schlechte Laune. Pistolen-Pete hat zwei Handys am Gürtel und betreibt ein Restaurant, in dem es immer nur Eintopf gibt. Eisi Verspeisi, Minh Phran Dings, Long Dong Copy und Ernesto Excèl sind weitere Figuren, die so schräg sind, dass es sie eigentlich gar nicht geben kann. Wenn man aber Schöneberg kennt - und ich habe da während meiner Studentenzeit in einer WG gewohnt, dann weiß man, dass das Leben in Berlin genau SO ist. Die Texte im Nichtleser tragen Titel wie "Schwedische Verfassung", "Gleich mal abmahnen" oder "Doppelkinn". Sie sind nicht nur kurz, sondern auch kurzweilig. Mal treiben sie die Handlung im Schöneberg-Kosmos voran und erzählen, wie es mit den lieb gewonnenen Figuren weitergeht. Oder sie spinnen einfach nur ein wenig herum. Etwa wenn es darum geht, der Marketing-Idee vom Whale Watching auf dem Berliner Wannsee Leben einzuhauchen. Oft genug wird aber einfach nur Quatsch gemacht. Etwa so: "Aus Grabowskis Bundestagswahltagebuch: War das eigentlich in Ordnung, daß ich im Wahllokal meinen Stimmzettel mit den Worten "Stimmt so!" in die Urne warf, ohne den Leuten Trinkgeld zu geben?" Ich habe Nichtleser 91 eine Woche lang jeden Abend im Bett weggeschmökert - immer zwei, drei Geschichten auf dem iPhone; das war die perfekte Bettlektüre vor dem Wegschnarchen. Jetzt ist Nichtleser 92 erschienen und ich freue mich schon wie Bolle auf ein Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Figuren aus dem Berliner Kiez. Weitere Apps aus der Neunerserie - insgesamt sechs - werden im Wochentakt folgen - alle zum Mitnahmepreis von 79 Cent. Ich hab mir inzwischen auch den Nichtleser 1 besorgt. Das ist das pralle Einstiegswerk mit 135 Kapiteln für 4,99 Euro. Es sammelt alle Geschichten aus den gedruckten Nichtleser-Bänden 1 bis 8, denn die anfassbare (und ziemlich kleine und dünne) Variante fürs Buchregal gibt es auch. Band 9 wird nun in mehrere Apps zerfleddert, um den Lesern kontinuierlich neues Futter reichen zu können. Wie dem auch sei: Nichtleser ist völlig anders als der normale Lesestoff. Er ist feinsinnig, witzig, verschroben, irre, Großstadt-like, Kiez-intim und jenseits aller Konventionen. Mit seiner kurzen schnoddrigen und zugleich intelligent-durchtriebenen Art passen die Texte perfekt aufs iPhone. Ich hoffe, der Autor hört mit dem Schreiben so schnell nicht wieder auf. Und irgendwann, da gibt es trotz der Kürze aller Texte vielleicht mal ein dickes, fettes, gedrucktes Buch, das alle Shorties sammelt. ( Carsten Scheibe ) Nichtleser 92 1.0 Entwickler: St. Oberholz Verlagsg. / Michael Bukowski Größe: 0,3 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Die Bankenkrise hat Zocker und Spekulanten vom Kunstmarkt gefegt. Das Berliner Gallery Weekend zeigte nun, ob und wie es weitergehen kann.
Weniger Aussteller für mehr Übersicht: Die Art Cologne rüstet sich für die Krise. In der Branche blickt man gespannt nach Köln, denn die Kunstmesse gilt als Gradmesser dafür, wie schlimm es wirklich wird.
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