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Rätselraten nach dem großen Kunstraub von Paris: Wie konnten die Diebe trotz der drei anwesenden Wachleute unbemerkt in das Museum eindringen? Die Ermittler tappen nach wie vor im Dunklen, von den Tätern fehlt jede Spur. Weiteres Übel: Die Gemälde waren offenbar nicht versichert.
Peinlich ist gar kein Ausdruck: Nach dem spektakulären Kunstraub von Paris muss Bürgermeister Bertrand Delanoë zugeben, dass ein Teil des Alarmsystems in dem betroffenen Museum für moderne Kunst defekt ist - und das schon seit längerem.
Sie kamen über Nacht und stahlen Gemälde im Wert von zig Millionen Euro: Diebe haben im Pariser Museum für Moderne Kunst zugeschlagen. Zu ihrer Beute gehören Bilder von Henri Matisse und Pablo Picasso. Die Schätzungen über den Gesamtwert des Coups gehen weit auseinander.
Die Diebe kamen am hellichten Tag: In Brüssel sind Unbekannte in ein Museum eingedrungen und haben mit vorgehaltener Waffe ein Gemälde des Surrealisten René Magritte geraubt. Das Aktbild "L'Olympia" hat einen Wert von bis zu vier Millionen Euro.
Bilder des verstorbenen Pop-Art-Künstlers Andy Warhol sind verschwunden. Bei den vermissten Siebdrucken handelt es sich um die Porträts berühmter Sportler. Der Schaden wird auf mehrere Millionen geschätzt.
Spektakulärer Kunstraub in Paris: Unbekannte Kunstdiebe haben aus dem Pablo-Picasso-Museum ein auf rund acht Millionen Euro geschätztes Skizzenbuch des Malers gestohlen. Das bestätigte das französische Kulturministerium. Umfangreiche Renovierungsarbeiten in dem Kunsttempel haben es den Dieben offenbar leicht gemacht.
Gut eine Woche nach dem spektakulären Bilderraub aus der Zürcher Bührle-Sammlung sind zwei Gemälde wieder aufgetaucht. Auf die Spur brachte die Polizei ein Parkplatzwächter, der die Bilder auf der Rückbank eines Wagens entdeckt hatte.
Noch mehr Kunstdiebstähle im Großraum Zürich: Neben den zwei spektakulären Kunstrauben, bei denen im Februar Gemälde von Degas, Monet, Cézanne, van Gogh und Picasso gestohlen wurden, gab es in den vergangenen Wochen auch Gemäldediebstähle in Privathäusern.
Drei Tage nach dem spektakulären Kunstraub in Zürich stellt sich die Frage, was die Täter mit den Gemälden vorhaben. Viele Möglichkeiten haben sie nicht, sagt Dr. Ingrid Blom-Böer vom "Art Loss Register" im Gespräch mit stern.de. Auf dem freien Markt sind die bekannten Werke nicht verkäuflich.
Der Kunstraub in der St. Petersburger Eremitage scheint aufgeklärt: Für den Diebstahl von 221 Objekten ist offenbar eine Familienbande verantwortlich.
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