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Mit einer Razzia ist die sächsische Polizei am Dienstag gegen mutmaßlich Mitglieder der linksautonomen Szene vorgegangen.
In mehreren deutschen Städten sorgten heute bei Demonstrationen zum 1. Mai zunächst vor allem NPD-Anhänger für Unruhen. In Ulm wurden mehrere Menschen verletzt, in Dortmund randalierten Neonazis. In Berlin-Kreuzberg eskalierte am Abend bei einer Demonstration linker Gruppen die Gewalt gegen Polizisten.
Die umstrittene Kundgebung von Rechtsradikalen in der Kölner Innenstadt ist von der Polizei verboten worden. Bereits seit dem frühen Morgen hatten sich Tausende Demonstranten in Köln versammelt, um gegen den "Anti-Islamisierungs-Kongress" zu protestieren. Dabei kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen.
Es ist jedes Jahr das gleiche Ritual: Am 1. Mai kracht es in Berlin. Gewaltbereite suchen die Auseinandersetzung mit der Polizei. In diesem Jahr reden die Behörden einen ruhigen Feiertag herbei.
Am polnischen Unabhängigkeitstag haben sich Randalierer in der Hauptstadt Warschau gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert.
Eine im Zusammenhang mit Razzien gegen linksautonome Gruppen in Griechenland festgenommene Deutsche ist vorläufig auf freien Fuß gesetzt worden.
In der Nacht zu Sonntag ist es in Berlin und Hamburg zu den traditionellen Zusammenstößen zwischen linken Randalierern und der Polizei gekommen. Bei dieser Gewaltfolklore blieb es aber, zumindest in der Hauptstadt, ruhiger als im vergangenen Jahr.
Wandelt sich die linksautonome Prügelfolklore in eine terroristische Gefahr? Die Zahl linksextremer Angriffe ist drastisch gestiegen - Experten warnen vor einer neuen Qualität der Gewalt.
Allein die Berliner Polizei hatte 6000 Sicherheitskräfte im Einsatz, die sich stundenlange Straßenschlachten mit Randalierern lieferten. Zu wenig Beamte, sagt die Gewerkschaft der Polizei: Die heftigen Krawalle zum 1. Mai hätten die Lücken im Personalbestand offenbart. Auch angesichts der zunehmenden Gewalt seien Menschenleben gefährdet.
Harte Nacht für die Polizei: In Berlin und Hamburg haben sich Linksautonome und Sicherheitskräfte über Stunden schwere Auseinandersetzungen geliefert. Randalierer griffen die Polizei mit Flaschen, Steinen und Brandsätzen an. Die Beamten antworteten mit Tränengas und Schlagstöcken. Es gab zahlreiche Festnahmen und Verletzte.
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