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Max Ernst

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Kölner Kunstfälscherskandal
Kölner Kunstfälscherskandal
Experte hält weitere Plagiate für möglich

Im Zuge des Fälschskandals um den Kölner Maler Wolfgang Beltracchi hatte der Kunstexperte Werner Spies sieben Max-Ernst-Fälschungen für echt befunden. Die Bilder bekamen damit Millionenwert. Im stern gesteht Spies, dass womöglich weitere Fälschungen im Umlauf sind.

Man-Ray-Ausstellung
Man-Ray-Ausstellung
Ein Erotomane bis zum Tod

Wer ein Foto von Man Ray kaufen will, muss Millionen hinblättern. Der Dadaist und Surrealist baute aber auch witzige Kunstobjekte, malte seltsame Rätselbilder - und war ein großer Erotomane. Eine Ausstellung in Berlin zeigt nun erstmals bisher unbekannte Werke des Künstlers: seine Porno-Fotos.

Der Investigativ-Blog
Blog "Der Investigativ-Blog"
Mit Werner Spies in Paris

In der heutigen Ausgabe des stern gesteht Kunsthistoriker Werner Spies : Es gibt weitere mögliche Fälschungen im Stile von Max Ernst. Im Blog erzählen die Journalisten von der Begegnung mit ihm. In einer Anwaltskanzlei, einen Steinwurf vom Élysée-Palast in Paris entfernt, treffen wir Werner Spies. Am Revers trägt er einen rot-weißen Anstecker, nicht größer als ein Centstück - den Ausgehorden der französischen Ehrenlegion. Einige seiner Freunde sagen, der Kunsthistoriker sei um Jahre gealtert, seit bekannt wurde, dass er sieben Fälschungen des Malers Wolfgang Beltracchi für das Werk von Max Ernst hielt. Tatsächlich sieht er etwas mitgenommen aus: graue leicht zerzauste Haare, manchmal zittern die Hände des 74-Jährigen. Besonders, wenn wir ihn zu seiner Rolle im größten Kunstfälscherskandal der Nachkriegsgeschichte befragen oder zu seinem Nummernkonto in der Schweiz. Wir sitzen an einem großen Holztisch in einem Raum mit weißen Flügeltüren und weißen Vorhängen, an den Wänden prangen zwei goldene Spiegel. Wer einen Kronleuchter an der Decke erwartet, muss sich überrascht mit zwei klapprigen Deckenflutern zufrieden geben. Über den Fälscher Wolfgang Beltracchi möchte Spies zunächst gar nicht mit uns reden. Viel wichtiger erscheint ihm, dass wir wissen, dass er viele echte Künstler kennt. Kommt das Gespräch zum Beispiel auf seine enge Freundschaft mit Max Ernst oder mit Pablo Picasso verfliegt alle Schwermut, Spies Augen leuchten, die Worte sprudeln nur so aus ihm heraus. Die Geschichten erzählt er druckreif: Sie haben kleine Pointen, sind emotional, und die Botschaft, die mitschwingt, lautet: Schaut her, ich bin ein Großer der Kunstszene. Ein Plastikkugelschreiber Schließlich kommt das Gespräch doch auf die Fälscherbande und die Gelder, die Spies von den Betrügern kassierte. Fragen wir nach der Höhe der Beträge, oder wie sie vereinbart wurden, lehnt er sich zurück, verschränkt die Arme vor der Brust und wird schmallippig. Er möchte abschließen mit dem Thema, will nach vorn schauen. Auf dem Tisch hat Werner Spies einen Teil seines Lebenswerks aufgebaut. Der Werkskatalog von Max Ernst und weitere großformatige Bildbände über den Maler. Gerne würde Werner Spies uns einige der Bücher mitgeben. Wir lehnen dankend ab, die Compliance-Regeln im Verlaghaus Gruner + Jahr sind da sehr streng. Ein Plastikkugelschreiber etwa wäre noch in Ordnung. Spies kann sich so etwas gar nicht vorstellen. Nach zweieinhalb Stunden nimmt das Interview eine unerwartete Wendung. Spies gesteht, dass die Fälscher ihm noch mehr Werke vorlegten, als bislang bekannt. Das hatte er bei seiner sechs-stündigen Aussage beim Landeskriminalamt Berlin am 05.10.2010 verschwiegen. Warum, will er uns nicht verraten. Eine mögliche Erklärung liefert das Kunstmagazin art . von Nina Plonka und Oliver Schröm Fotos: Jean-Luc Bertini

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Surrealistische Malerin Dorothea Tanning in New York gestorben

Die surrealistische Malerin und Schriftstellerin Dorothea Tanning ist tot.

Jahresrückblick 2011
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Kunstfälscher müssen ins Gefängnis
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Mit falschen Meisterwerken Millionen ergaunert

Jahrelang hatten sie gefälschte Meisterwerke in den Kunstmarkt geschleust und Millionen kassiert. Nun sind vier Angeklagte vor dem Kölner Landgericht verurteilt worden. Die Strafen fielen mit bis zu sechs Jahren Haft relativ milde aus.

Nachrichten-Ticker
Haftstrafen von bis zu sechs Jahren im Kölner Kunstfälscherprozess

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Kunstfälscher legt Geständnis ab
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"Es hat richtig Spaß gemacht"

Rache am elitären Kunstmarkt und Perfektionismus - das waren die Motive für den Kunstfälscher Wolfgang B. Im Kölner Fälscherprozess überrascht er mit einem umfangreichen Geständnis. Und es wird klar: Er ist stolz auf seine Werke.

stern.de-Aktion
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Bernd K. Diehl ist der Gewinner des Cartoonwettbewerbs von stern.de und toonpool.com. Er konnte sich gegen mehr als 300 Mitbewerber durchsetzen - bei 105.000 abgegebenen Stimmen.

Amerikanische Kunst
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Max Ernst war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer des Dadaismus und des Surrealismus.

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