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Amy Winehouse räumt auch ohne Preis ab

Bei den "Brit Awards" am Mittwoch Abend in London hat die Soulsängerin Amy Winehouse mit ihrem ersten Live-Auftritt seit ihrer Drogenentziehungskur Tausende Fans begeistert. Bejubelt wurde auch Ex-Beatle Paul McCartney, der für sein Lebenswerk geehrt wurde. Je zwei Preise gingen an die Arctic Monkeys, Foo Fighters und Take That.

Die britische Musikbranche hat alle gefeiert, die auf der Insel Rang und Namen hat: Von Paul McCartney bis zu den Arctic Monkeys reichte der Reigen der diesjährigen Brit Awards, die am Mittwochabend in London verliehen wurden. «Ich denke einfach, dass britische Musik die beste ist», sagte McCartney, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Der ehemalige Beatle vergaß seine aktuellen Sorgen wegen der Scheidung von Heather Mills und erfreute das Publikum mit einem Medley von Ohrwürmern, darunter auch «Hey Jude» und «Live and Let Die».

Take That beste Live-Band

Das Rock-Quartett der Arctic Monkeys erhielt den Preis für die Band des Jahres und nahm auch gleich die Auszeichung für das Album des Jahres mit. «Favourite Worst Nightmare» heißt das ausgezeichnete Werk. Die US-Band Foo Fighters, gegründet von Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl, erhielt die Auszeichnungen für die beste internationale Band und das beste internationale Album. Auch Take That sahnte gleich zweimal ab, als bester Live Act und für die beste Single.

Keinen Preis gab es diesmal für Amy Winehouse. Die Jazz-Pop-Diva ließ aber Probleme und Schlagzeilen für einen Abend hinter sich, als sie mit ihrem Auftritt auf der Bühne begeistert gefeiert wurde. Rock-Veteran Ozzy Osbourne bat auch die Kaiser Chiefs, Kylie Minogue und Rihanna auf die Bühne. Die Brit Awards, die als britisches Pendant der Grammys gelten, werden von der British Phonographic Industry vergeben. Der Jury gehören mehr als 1.000 Angehörige der Branche an. Bei drei Preisen, darunter auch die Auszeichnung für den besten Live Act, fiel die Entscheidung in einer Abstimmung aller Musikfans.

Mika bester Newcomer

Zu den Gewinnern der Brit Awards gehörte auch der aus dem Libanon stammende Sänger Mika. Er wurde als bester neuer Popmusiker ausgezeichnet. Die stimmgewaltige 19-jährige Soul- und Jazzsängerin Adele Adkins bekam den Preis der britischen Musikkritiker. Ähnlich wie Kate Nash, 20, und Winehouse gehört sie zu den großen Hoffnungsträgern der britischen Musikszene. Als beste internationale Sängerin wurde die Australierin Kylie Minogue mit einem Brit Award geehrt. Bei den Männern ging der internationale Preis an den Amerikaner Kanye West.

AP/DPA/AP/DPA
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