Nach ihrer erfolgreichen HipHop-Karriere rappen sich »Die Fantastischen Vier« im August mit einem Dokumentarstreifen in die deutschen Kinos.

Rappendes Schwaben-Quartett
Vor über einem Jahrzehnt, mit einer unglaublichen Dynamik, setzten sie sich über alle popkulturellen Widersprüche hinweg und veröffentlichten das erste deutschsprachige HipHop-Album: »Die Fantastischen Vier«
Die Musikwelt staunte, schimpfte und brauchte Jahre, um mit dieser Unverfrorenheit fertig zu werden. Dennoch wuchs die Fangemeinde stetig und die zur damaligen Zeit ungeliebte Popsprache Deutsch erlebte ihren Durchbruch. Der Humor war es, der die vier in den vergangenen zehn Jahren von den Tiefen des Stuttgarter Jugendhauses in die Höhen des HipHop-Himmels transportiert hat.
Heute wagen sich die ungekrönten HipHop-Könige aus Stuttgart mit dem 90-minütigen Dokumentarstreifen »Was geht. Die Fantastischen Vier« auf neues Terrain und wollen endlich erreichen, dass sich der HipHop durch diesen Film als fester Bestandteil der Popmusik etabliert.
Für die Musik-Doku, die vergangene Woche in Stuttgart uraufgeführt wurde, ließ sich das rappende Schwaben-Quartett zwei Jahre lang von einem Filmteam mit der Kamera begleiten. Mitreißende Konzertaufnahmen, kreative und intime Momente sowie Szenen vor, während und nach dem Bandzyklus einer Albumproduktion geben Einblicke in das Bandleben auf der Bühne, Backstage und privat.
»Wir wollten einfach mal zeigen, dass eine Band mehr ist, als vier dufte Typen, die gute Musik machen«, erklärte Rapper Smudo nach der inoffiziellen Premiere.