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Adele flucht und heult

Welch ein Comeback: Vier Mal wurde Adele bei der Verleihung der Brit Awards 2016 auf die Bühne gerufen, um einen Preis entgegenzunehmen. Beim vierten Mal brach sie in Tränen aus.

Adele bei den Brit Awards

Auch für ihre Hitsingle "Hello" wurde Adele bei den Brit Awards 2016 ausgezeichnet.

Es war der große Abend der Adele. Die Sängerin konnte bei den diesjährigen Brit Awards gleich vier Preise einstreichen. Die 27-Jährige nahm in London den Award für das beste Album ("25") entgegen. für die beste weibliche Künstlerin, "Hello" wurde als beste Single ausgezeichnet. Und dann gab es noch einen weiteren Preis, überreicht von einem ganz speziellen Laudator: In einer aufgezeichneten Botschaft aus der Internationalen Raumstation ISS überreichte ihr Astronaut Tim Peake den Global Success Award für ihr Album "25". "Wir sind hier oben alle riesige Fans von dir", sagte Peake. Adele habe "die Welt im Sturm erobert".

Adele weint und flucht

Die Künstlerin brach daraufhin in Tränen aus: "Mein Kind wird denken, ich bin so cool." Der britische Fernsehsender ITV zensierte Teile ihrer Dankesrede, da die Britin in ihrer unnachahmlichen Art Kraftausdrücke verwendete. Später sahen sich die Moderatoren des Abends, Ant McPartlin and Dec Donnelly, sogar genötigt, sich beim Publikum zu entschuldigen.

Ihre Rede war immer wieder von Tränenausbrüchen unterbrochen: "Ich war eine Weile verloren und wusste nicht, ob ich jemals zurückkomme", sagte Adele mit brüchiger Stimme, und bedankte sich bei ihren Fans.

Abgesehen von Adeles Flüchen blieb der Abend weitgehend skandalfrei. Allerdings gab es - wie schon bei den Oscars - im Vorfeld eine Debatte darüber, dass kaum Schwarze nominiert worden waren. Bei den Preisträgern gab es wenige Überraschungen: James Bay wurde als bester britischer Solokünstler ausgezeichnet. Justin Bieber erhielt den Brit Award für den besten internationalen Solokünstler. Auch in den weiteren Kategorien wurden alte Bekannte geehrt: Beste internationale Künstlerin wurde Björk, beste Band Coldplay. Sänger Christ Martin nutzte seine Dankesrede, um an die Flüchtlingsthematik zu erinnern. Er widmete seinen Prei "allen jungen Musikern und Musikerinnen in Flüchtlingslagern auf der ganzen Welt".  

che
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