Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Edward allein im Park: Der Gründer des Horror-Survival-Genres kehrt auf nahezu allen Systemen zurück. Ein kinoreifes Spektakel mit vielen guten Ansätzen. Doch schnell wird klar, dass dem Spiel noch ein paar Monate Feinschliff fehlen.
Nächster Schritt bei S21: Der Südflügel des alten Bahnhofs soll abgerissen werden. Doch die Gegner des Projekts geben nicht auf. Splitter einer Widerstandsnacht.
"Ins Netz gegangen" zeigt diesmal eine Auwahl aus der Top-100 der YouTube-Klassiker. Der junge Mann, der sich hier hysterisch schluchzend um das Wohl seines Idols sorgt, ist der wohl berühmteste Britney-Spears-Fan der Welt.
Um es mit Christian Lindner zu sagen: "You'll never walk alone!" Auch wir wollen die FDP vor dem Untergang bewahren - und nennen zehn Gründe, warum sie gerettet werden muss. Trotz allem.
Agents at the Federal Office of Criminal Investigation are watching over 100 potential Islamic terrorists. They know names, faces, meeting points. But only seldom, with enormous effort and the help of ex-Islamists, do the investigators get an answer to the most important question: What are these men planning?
Oder: Es gibt eine Welt in der Welt und sie sieht ganz anders aus. Worum es heute geht: Eine plötzliche Erkenntnis, natürlich, drei Kinder auf dem Rücksitz, eine Konversation über die schwere Jugend von Michael Jackson, fünfzehnter bis achtzehnter August '69, Kampf um jeden Zentimeter, Schultaschen und eine heimliche Liebe. Weil der getrennte Papi seine Kinder nun nicht dauernd um sich hat, kommt es vor, dass er das Eine oder das Andere schon mal vergisst. Wenn man täglich miteinander ist, sind viele Dinge, Umstände oder Verhaltensweisen selbstverständlich, dass sie kaum mehr auffallen. Sieht der getrennte Papi freilich seine Kinder meistens an den Wochenenden, erscheint Vieles auf einmal in einem entschieden bewussteren Licht. Geht Ihnen dies ähnlich? Oder blende ich zwischendurch das Kinder-Leben zu sehr aus, obwohl ich doch immer so sehr an Sie denke. Das ist paradox. Jedenfalls holte mich kürzlich eine solche Erkenntnis ein als ich mit drei Kindern im Auto unterwegs war. Sie werden jetzt wahrscheinlich lachen - aber ich staunte über eine Unterhaltung von Marie, Alexander und einem Freund von ihm, Joseph. Klar, Kinder unterhalten sich - auf dem Rücksitz, eng zusammengequetscht, mit verknitterten Brottüten, bröselnden Brötchen, verklebten Fingern, zerzausten Haaren, fröhlich verschwitzten Mienen, weil die Sonne schön scheint. Aber unterhalten sie sich auch, ganz ernsthaft über Michael Jackson , auf einmal und einfach so, seine höllische Jugend, seinen Ruhm, seinen Tod? Wobei dieser Tod eigentlich kein richtiger Tod ist für die Kinder, Michael Jackson war in ihrer Wahrnehmung weniger ein realer Mensch als ein lebender Mythos und der kann gar nicht sterben, er wird uns immer weiter begleiten. Joseph begann: "Michael Jackson hatte es echt echt schwer früher." Alexander: "Warum denn das jetzt?" Marie: "Weil er von seinem Vater geschlagen wurde, ganz oft, können wir uns gar nicht vorstellen." Alexander: "Aber warum wurde Michael Jackson gehauen von seinem Vater?" Jospeh: "Der wollte, dass sein Sohn immer singen üben sollte, um später mal sehr berühmt und reich zu werden...". Marie: "...Und Michael Jackson konnte doch nicht dauern singen, er musste sich auch ausruhen. Dann wurde der Vater böse und hat ihn in den Keller gesperrt." Alexander. "Das ist schlimm, der arme Michael Jackson, so ein Vater ist total blöd." Joseph: "Deswegen hat er später als er größer war, nicht mehr mit seinem Vater gesprochen." Marie: "Vor so einem Vater kann man richtig Angst haben, findest Du nicht auch, Papi?" Der getrennte Papi: "Und wie, ein solcher Vater darf eigentlich keine Kinder haben. Und ich kann Michael Jackson verstehen, dass er mit dem später nichts mehr zu tun haben wollte." Es wurde still im Auto, für eine kurze Weile, die uns Vieren eher lang vorkam. Als denke jeder von uns an diese Ungeheuerlichkeiten, die Michael Jackson und andere Kinder erdulden, erfahren, erleiden müssen jeden Tag - jeden Tag irgendwo auf der großen Welt oder in der kleinen Welt, nebenan von uns, wer weiß das schon immer, so genau wollen wir es vielleicht nicht immer wissen? Den Kindern war der Gedanke an diesen grausamen Vater ins Gemüt gefahren, sie wollten ihn da schleunigst wieder rausbefördern. Aber es galt, diese Unterhaltung schon zu einem geordneten Ende zu bringen. Alexander: "Warum ist denn Michael Jackson überhaupt gestorben?" Marie: "Sein Arzt hat ihm viel zu viele Schlafmittel gegeben." Auch dieser Gedanke, allerdings, gefiel den Dreien kaum und sie fingen einfach an, sich gegenseitig zu erzählen, welche liebsten Songs sie von Michael Jackson hören. "Human Nature", "They don't care about us," "You are not alone" oder "Dangerous". Die Titel sprechen sie auf ihre Art verständlich aus, die Melodien können sie sich und uns vorsummen und die Stimmung im Auto goes Pop . Und während die Kinder sich gegenseitig Hits vorsingen, denkt der getrennte Papi an einen Wunsch, der ihm nie in Erfüllung gehen wird. Er wäre gerne in Woodstock dabei gewesen, im Sommer 1969, vielleicht mit seinen besten Freunden, überrascht von den vielen Gleichgesinnten, überwältigt von den Musikern, überbordend von Hippie-Geschichte. Schmuddelig nach vier Tagen, aber ganz klar im Kopf, dass sich nun in meinem Leben und dessen Wahrnehmung einiges ändern würde. Who the f...knows what would 've been happend, man, oh man. Keine Ahnung, aber es ist eine Vorstellung wert. Ebenso wie der Kampf um jeden erdenklichen Zentimeter des Haares in der Schulzeit, erhebend und erbittert und erwidernd, immer wieder erwidernd: "Nein, ich geh' nicht zum Friseur und schon mal gar nicht für Geld!" Eine Großmutter wollte mir immer, wenn sie mich sah, Geld geben, damit "Du Dir endlich diese Mähne abschneiden lässt, Du siehst aus wie ein Beatle ." Und das war ein glattes Schimpfwort in dieser Generation, das kam schon nahe ran an "Baader-Meinhof-Bande" , verdammt nah. Natürlich war der Effekt: Die Haare noch länger wachsen zu lassen, die Jeans noch ausgefranster tragen, Schulbücher wurden nur unter den Arm geklemmt, verschnürt mit einem abgerockten Ledergürtel und zu den Jazztagen in West-Berlin wurde getrampt, aus Prinzip und tiefstem Herzen und schon mit einem mulmigen Bauch. Eine Welt in der Welt, die einfach ganz anders aussah und die sich einfach ganz einfach anders anfühlte und die sich einfach ganz anders wünschte. Auf der Compilation "Secret Love 4" singt Eva Be , einige Jahrzehnte später, von diesen jungen Gefühlen des wilden Aufbruchs, der oftmaligen Ohnmacht, der großen Freundschaften und Lieben, "She walks alone" (Secret Loveremix). Und Paul Weller schmilzt Dich dahin mit "The Loved" , Gefühle klingen in wohlgeordneten Noten, noch so eine Paradoxon. Und hinten singen die Kinder immer noch, diesmal zusammen, den "Earth Song" , das eine oder andere Wort fehlt, stimmt nicht, gibt es gar nicht. Es klingt jedoch ganz wunderbar, wenn Alexander, Marie und Joseph ihren Lebenslust den freiesten Lauf lassen. Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...
So klangen die Songs, so tanzten die Bands, so punktete Europa. Die lange Nacht des Eurovision Song Contest in Düsseldorf - zum Nachlesen im stern.de-Liveticker!
Oder: Geschwister können verdammt süss zueinander sein. Worum es heute geht: Loslassen, leichter gesagt als getan, eine Theorie, die keinen Sinn macht, es geht doch um Gefühle, der Rückzug liegt manchmal näher als die Öffnung, Kindergespräche sind wunderbar einfach und Late Night Sessions einfach wunderbar. Der getrennte Papi ist ziemlich melancholisch, er sieht zwar seine Kinder am kommenden Wochenende wieder, aber er hatte kürzlich Marie und Alexander zwei Wochen lang bei sich und Marie noch eine Woche für sich. Wenn ich die Kinder einmal etwas länger habe, muss ich ich mich hinterher selbst daran erinnern, dass es natürlich nicht zum letzten Male war. Weil die Melancholie des sich immer wiederholten Abschiedes in der Gegenwart und des sich in Zukunft immer wiederholenden Abschiedes unvermittelt zuschlägt. Nicht unbedingt und unmittelbar nach dem "Bis bald, liebie!" , einem vorläufigen Abschiedswinken, der sich schließenden Tür, dem Gang in das einzelne Zuhause. Loslassen sei ein probates, therapeutisches Mittel, so hört es der getrennte Papi immer wieder aus wohlmeinenden Mündern. Allein, die Lippen formen nur den Begriff, aber Papi-Gefühle (und vice versa Mama-Gefühle, selbstverständlich), sind weder probat noch therapeutisch einzuordnen. Jedenfalls kriegt's der getrennte Papi selten so hin, dass seine Seele sich loslassen könnte von den überwältigenden Gefühlen zu seinen Kinder. So ist das eben nach einer Trennung, es ist nichts mehr zurückzudrehen, zurückzudenken, zurückzufühlen. Fehler sind gemacht, sie bleiben Fehler auf immer, ich wünsche mir ein Radiergummi für Fehler, jedenfalls manchmal. Aus Fehlern lerne man, so heißt es, fragt sich nur: wie lange? Zwischendurch verliert der getrennte Papi einfach mal seine Contenance und darf überhaupt nicht loslassen, will überhaupt nicht loslassen, kann überhaupt nicht loslassen. Gern bemüht wird in diesem Zusammenhang die sogenannte "Qualitytime": Wenn der getrennte Papi seine Kinder selten sähe, könne er, wenn er sie schließlich sieht, um so mehr auf sie eingehen, sie geniessen, sie intensiver erleben - das gelte für die Kinder desgleichen. Ich halte das für einen ziemlichen Quark. Denn dies würde doch bedeuten, dass der getrennte Papi auf seine Kinder früher - als die Familie noch eine war - weniger eingegangen wäre, sie weniger genossen, sie weniger intensiv erlebt hätte. Um sie nun mithin, da er Alexander und Marie viel weniger um sich hat, mehr von ihnen zu haben und die Kinder hätten mehr von ihrem getrennten Papi. Wie gesagt: was für ein Quark, "Qualitytime" will Trennungen schöner reden als sie jemals werden können. Wie um Gottes Willen sollen Gefühle "qualitativer" sein, nur weil der getrennte Papi seine geliebten Kinder weniger sieht? Gefühle kann man nicht einsperren, man kann sie nicht einfrieren, man kann sie nicht einstecken wie einen Kristall, der sich in der Hand gefunden hat. Was passieren kann - nicht das dies stets das Beste, Richtige, Wahre wäre - ist eine Rückzug des getrennten Papi. Ja, natürlich nicht vor seinen Kindern; nein, vor anderen Menschen, weil das Thema Trennung kein beliebtes ist. Weder bei Paaren, die selbst mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben noch bei Paaren, die nicht zu kämpfen haben mit sich und noch bei Paaren, die es aufgegeben haben, zu kämpfen. Aber der Rückzug kann helfen, das verbogene, verwobene, verzerrte Innen-Leben ein wenig gerade zu rücken. Der getrennte Papi versucht in sich hinein zu hören, die eine oder andere Schwingung genauer zu deuten, okay, die schwingen manches Mal zu schnell oder auch zu langsam, um sie zurecht zu deuten. Eine solche innere Deutung kann helfen, sich nach Außen zu öffnen; zweifellos hilft dies nicht immer, aber ab und zu; der getrennte Papi hat noch nicht den Zauber gefunden, das Geheimnis der Öffnung zu entschlüsseln. Aber wer hat das schon? Fragt Harrison Ford alias Rick Deckard zum Schluss im Blade Runner, bevor er mit Sean Young alias Rachael in den blauen Himmel fliegt. Wie schön- wie schön sind auch so manche Kindergespräche, weil sie so wunderbar einfach sind. "Papi!". "Ja, Marie?" "Alexander war total lieb!" "Erzähl mal!" "Er hat gestern zu mir gesagt: Weißt Du was, Marie?" "Was denn, Alexander?" "Ich habe Dich vermisst!" "Ist das nicht süss, Papi." "Verdammt süss!". Und nun hört der getrennte Papi, ganz allein und gerne mal allein, die Late Night Sessions und wie singt es bei Fink: Things that keep me alone, keep me alive , manchmal ist das so. Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...
Marco Angelini ist draußen. Doch sonst gab es bei der achten Mottoshow von "Deutschland sucht den Superstar" keinen Knick in der Stimmung. Pietro punktete mit XXL-Humor, Ardian mit XXL-Emotionen und Sarah ? trotz Rhythmus-Legasthenie - mit XXL-Stimme.
Viel Fun für wenig Geld - für erfolgreiche Computerspiele kann man oft günstige Zusatzpakete mit neuen Inhalten kaufen. Im Test diesmal: interessante Add-ons für Aufbaustrategen und Rollenspieler
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Britney Spears Central Park Deutschland sucht den Superstar Dieter Bohlen DSDS ESC Eurovision Song Contest Fan Geheimdienst Halbfinale Hannelore Kraft Keith Richards Liberale Sitzblockaden Stuttgart 21 Terrorismus Vuvuzela Wett-Skandal Wettmafia X-Factor
Alexander Dobrindt Duke Ellington Emmanuel Eboué Gesine Schwan Joachim Löw Josef Ackermann Lothar Matthäus Lukas Podolski Manuel Neuer Michael Ballack Michael Jackson Michael Jackson Miles Davis Neil Young Philipp Lahm Robert Enke Teresa Enke Theo Zwanziger Thomas de Maizière Werner Abelshauser
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".