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13. Echo für Kastelruther Spatzen

Vor allem die Größen der Musikbranche sind bei der 19. Verleihung des Musikpreises Echo am Donnerstagabend belohnt worden: Die Kastelruther Spatzen erhielten ihren 13. Echo in der Kategorie Volksmusik, Xavier Naidoo den fünften als bester Künstler Rock/Pop national und Peter Fox den vierten für das beste Album.

Vor allem die Größen der Musikbranche sind bei der 19. Verleihung des Musikpreises Echo am Donnerstagabend belohnt worden: Die Kastelruther Spatzen erhielten ihren 13. Echo in der Kategorie Volksmusik, Xavier Naidoo den fünften als bester Künstler Rock/Pop national und Peter Fox den vierten für das beste Album. Stars wie Robbie Williams, Rihanna und Sade lieferten ein glanzvolles Showprogramm zu der Gala in der Messe Berlin.

Beste deutsche Schlagersängerin wurde zum fünften Mal Andrea Berg. Echo vier und fünf konnte die Band Silbermond mit nach Hause nehmen - als beste nationale Gruppe und als bester Live-Act national. Der Kritikerpreis national ging an den Hamburger Rapper Jan Delay, der mit einem weiteren Echo als bester Hiphop/Urban Sänger geehrt wurde. Das beste nationale Video drehte Sido. Den Echo für die beste DVD-Produktion national räumte Helene Fischer für "Zaubermond live" ab. Der Rocksänger Peter Maffay bekam zum Abschluss der Veranstaltung eine Ehrung für sein Lebenswerk.

Neben den großen Namen wurden auch einige junge Künstler ausgezeichnet: Die Deutsch-Amerikanerin Cassandra Steen bekam den Echo als beste nationale Künstlerin. Die Berliner Band "Baseballs" bekam den Echo als bester Newcomer. Um die Laudatio für Preisträger zu halten, konnten die Veranstalter zahlreiche Stars aus Showbusiness und Politik gewinnen, darunter Marius Müller-Westernhagen, Udo Lindenberg oder Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD).

Bei den Preisen mit internationaler Konkurrenz erhielt die britische New-Wave-Band Depeche Mode den Echo als beste Gruppe. Robbie Williams nahm aus den Händen von Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn den Echo für den besten internationalen Künstler entgegen. Posthum wurde der verstorbene US-Amerikaner Michael Jackson in die "Echo Hall of Fame" aufgenommen.

Etwas unterkühlt verlief die Übergabe des Echos für das beste deutsche Musikvideo. Sieger ist der Berliner Rapper Sido, der für das Video zu "Hey Du" ausgezeichnet wurde, Laudator war Oliver Pocher. Dessen Freundin Sandy Meyer-Wölden hat Sido kürzlich wegen Beleidigung angezeigt.

Für das Duo Ich+Ich hatte es bereits vor der Veranstaltung den Echo für die erfolgreichsten nationalen Produzenten gegeben. Den Ehrenpreis für besonderes soziales Engagement erhielt Reamonn-Sänger Rea Garvey für die Kinderhilfsstiftung "Saving an Angel", die er nach einem Besuch in einem Kinderkrankenhaus im weißrussischen Minsk ins Leben gerufen hatte.

Der deutsche Musikpreis Echo wird seit 1992 von der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbandes der Musikindustrie, an nationale und internationale Künstler verliehen. Er sieht sich in einer Reihe mit dem Brit Awards und den Grammys.

AFP/APN

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