Bieber kommt mit Mutti und geht mit drei Preisen

19. November 2012, 07:03 Uhr

Es war der Abend des Justin Bieber: Gleich drei Preise gewann der erst 18 Jahre alte Kanadier bei den American Music Awards. Zum Dank holte er seine weibliche Begleitung auf die Bühne - Mutter Pattie.

Justin Bieber geht stolz über den roten Teppich. Mit zur Seite gegelten Haaren, einem maßgeschneiderten Anzug und seiner Popstar-Freundin Selena Gomez im Arm steht er bei den Amercian Music Awards in Los Angeles im Blitzlichtgewitter der American Music Awards. Das war 2011. Nur ein Jahr später ist alles anders: Der inwzischen 18-Jährige trägt jetzt Baseballkappe und Muskelshirt - und seine Dauerfreundin ist er auch los. Stattdessen kommt Bieber mit anderer weiblicher Begleitung zu wichtigsten Preisverleihung der US-Musikindustrie. Mit deutlich älterer.

Justin Bieber ist der große Gewinner der diesjährigen American Music Awards. Bieber gewann bei der Verleihung am Sonntagabend in Los Angeles gleich drei Preise, darunter auch die wichtigste Auszeichnung des Abends für den beliebtesten Künstler. Der Kanadier räumte damit in allen drei Kategorien, in denen er nominiert war, auch einen Preis ab.

Justin Bieber holt seine Mutter auf die Bühne

Zum Dank widmete er seine drei Awards der wichtigsten Frau in seinem Leben. Da ihm Dauerfreundin Selena Gomez gerade abhanden gekommen ist und alle Versuche, sie zurückzugewinnen, bislang erfolglos blieben, ist das seine Mutter. Voller Stolz holte er die 37-jährige Pattie Mallette - die nach der Trennung von Biebers Vater wieder ihren Mädchennamen angenommen hat - auf die Bühne. Mit Tränen in den Augen bedankte sich Bieber für die Auszeichnungen: "Es ist nicht einfach, aufzuwachsen, wenn alle einem dabei zuschauen. Aber solange Ihr alle weiter an mich glaubt, werde ich Euch auch weiter stolz machen."

Mit jeweils vier Nominierungen hatten eigentlich die Rapperin Nicki Minaj und die Sängerin Rihanna als große Favoritinnen für die live im US-Fernsehen übertragene 40. Auflage der Gala-Veranstaltung gegolten. Minaj konnte zwei Preise abräumen. Rihanna, die gerade in Europa tourt und deswegen bei dem Spektakel fehlte, wurde dagegen mit nur einem Preis zur großen Verliererin des Abends.

Usher liest Dankesliste vom Handy ab

Die mit drei Preisen alles dominierende Gewinnerin des Vorjahres, die Sängerin Taylor Swift, konnte in diesem Jahr immerhin eine der gläsernen Pyramiden mit nach Hause nehmen. Im bodenlangen Glitzerkleid und mit hochgesteckten Haaren bedankte sie sich bei ihren Fans. "Ich bin so glücklich im Moment und das liegt alles nur an euch." Der Rapper Usher gewann zum dritten Mal hintereinander die Auszeichnung für den beliebtesten männlichen R&B-Künstler. Hinter einer großen schwarzen Sonnenbrille versteckt las er die Namen der Menschen, bei denen er sich bedanken wollte, von seinem Handy ab.

Zwischen den Preisübergaben traten Stars und Bands wie Christina Aguilera, Kelly Clarkson und No Doubt auf. Zum krönenden Abschluss des Abends sang der südkoreanische Rapper Psy seinen Welthit "Gangnam Style" und das Publikum mit Prominenten wie Heidi Klum und Mark Wahlberg tanzte ausgelassen dazu.

Michael Jackson führt das Ranking an

Die American Music Awards (AMA) werden seit 1973 verliehen und gelten neben den Grammys als wichtigste Auszeichnungen in der amerikanischen Musikbranche. Anders als bei den Grammys bestimmen bei den AMA nicht die Vertreter der Musikindustrie über die Gewinner in 20 Kategorien, sondern Verkaufszahlen und Internetabstimmungen. Erfolgreichster Künstler der AMA-Geschichte ist Michael Jackson mit 26 Preisen.

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