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Musiker rocken für "Sandy"-Opfer

Top-Stars - von Bruce Springsteen über die Rolling Stones bis zu Paul McCartney - standen am Mittwochabend in New York auf der Bühne. Für die Opfer des Wirbelsturms "Sandy" wurden Spenden gesammelt.

  Ganz ohne Gage und für den guten Zweck trat Musiker Paul McCartney (M.) im New Yorker Madison Square Garden auf

Ganz ohne Gage und für den guten Zweck trat Musiker Paul McCartney (M.) im New Yorker Madison Square Garden auf

Dutzende Weltstars haben in New York für die Opfer des Wirbelsturms "Sandy" gesungen. Bei dem Konzert, das am Mittwochabend (Ortszeit) weltweit von Hunderten Millionen Menschen am Fernseher und Radio, im Internet und sogar in Kinos verfolgt wurde, verzichteten die Künstler auf die Gage, um den Notleidenden zu helfen. Wie viel Geld der Abend gebracht hat, ist noch unklar. Die Nachfrage nach Eintrittskarten für das Konzert war allerdings riesig. Schon bevor die erste Note gespielt wurde, spülte es 32 Millionen Dollar (24 Millionen Euro) in die Kassen

Bruce Springsteen eröffnete das Konzert und bestritt fast die erste halbe Stunde. Zu den Musikgrößen auf der Bühne zählten auch Jon Bon Jovi, Eric Clapton, Billy Joel, Alicia Keys, The Who sowie die Rapper Sean Combs und Kanye West. Hollywood-Stars wie Leonardo DiCaprio, Susan Sarandon und Whoopi Goldberg baten derweil vor 13.000 Zuschauern im Stadion um Spenden oder nahmen am Telefon Spendenanrufe entgegen.

Mehrere Milliarden Zuschauer

"Musiker sind meist die Ersten weltweit, die versuchen, den Opfern von solchen Katastrophen finanziell zu helfen", sagte Organisator John Sykes. "Sie sind es, die sagen: 'Okay, ich verdiene ein oder zwei Millionen Dollar in einer Nacht, ich werde meine Zeit opfern, um diesen Menschen zu helfen'".

Das nach dem Veranstaltungsdatum "12-12-12" benannte Konzert sollte zu einem der meist verbreiteten Ereignisse der Fernsehgeschichte werden. Zwei Milliarden Menschen konnten das Ereignis verfolgen, hieß es. Der Abend wurde allein in den USA von 34 Fernsehsendern übertragen, weltweit kommen noch einmal fast 30 dazu. Fast 170 Radiosender in den USA und zwei Dutzend Websites übertrugen live.

Der Erlös des Konzerts geht an eine Stiftung, die das Geld an Opfer des Hurrikans vom 29. Oktober vergibt. Durch "Sandy" waren in den USA rund 120 Menschen ums Leben gekommen. Der Sturm richtete im Nordosten der USA schwere Zerstörungen und Überschwemmungen an, vor allem in New York und New Jersey.

kgi/DPA/AFP/DPA

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