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"Ja, ich mag Merkel sehr"

Er ist der größte Teeniestar Deutschlands, fühlt sich hierzulande wie im Big-Brother-Haus und will dennoch nicht weg: Bill Kaulitz. Im neuen stern spricht der Tokio-Hotel-Sänger über Ängste, seine große Sehnsucht - und über Angela Merkel.

Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz fürchtet sich vor Attentaten. In der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern gesteht der 20-Jährige, dass es schon Situationen gegeben habe, wo "Bodyguards am roten Teppich Leute herausziehen mussten, die da mit einem Messer standen und sich als Fan getarnt hatten". Ohne Bodyguards gehe er niemals aus dem Haus. "Attentate? Ich glaube schon, dass mir so etwas passieren kann", sagte Bill Kaulitz dem stern. Ein normales Leben sei für ihn nicht mehr möglich. "Deutschland ist für uns so etwas wie ein gigantisches Big-Brother-Haus. Immer gucken uns die Leute zu." Trotzdem will der gebürtige Magdeburger seinen Wohnort Hamburg nicht verlassen. "Hier lebt meine Familie, hier ist mein Zuhause. Ich könnte es nicht übers Herz bringen, Deutschland den Rücken zu kehren."

Der Popstar, der zurzeit mit seiner Band auf Europatournee ist, wird von Millionen weiblichen Fans in der ganzen Welt angehimmelt, ist aber trotzdem Single. "Das ist die große Lücke in meinem Leben. Seit ich 14 bin, war ich nicht mehr verliebt", sagt der Tokio Hotel-Sänger dem stern. "Ich suche nach einem Mädchen, mit dem mich eine Seelenverwandtschaft verbindet." Groupie-Sex ekele ihn dagegen an. Die ständigen Gerüchte über seine angebliche Homosexualität würden ihn inzwischen amüsieren und verwundern. "Das muss die Leute doch langsam zu Tode langweilen."

Der Kanzlerin hält Kaulitz die Treue. "Ja, ich mag Angela Merkel sehr", bekennt er im stern. Er habe immer noch ein "sehr großes Vertrauen in sie", auch wenn sie zuletzt "ziemlich oft kritisiert" worden sei. Kaulitz: "Ich glaube an sie."

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo