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16. Februar 2006, 08:37 Uhr

Kaiser Chiefs räumten königlich ab

Die hart rockenden Kaiser Chiefs erhielten drei Ehrentitel bei den diesjährigen Brit Awards. Abräumer der vergangenen Jahre, Robbie Williams, blieb dagegen ohne Auszeichnung.

Die Kaiser Chiefs haben drei Auszeichnungen erhalten© Chris Jackson/Getty Images

Die Newcomer-Band Kaiser Chiefs hat bei den diesjährigen Brit Awards die meisten Preise abgeräumt. Die Fünfer-Truppe aus der Industriestadt Leeds konnte sich in London in drei Kategorien durchsetzen, darunter auch als beste Band. Den zweiten Platz teilten sich die Soft-Rocker von Coldplay sowie der Sänger James Blunt mit jeweils zwei Preisen. Großbritanniens bekanntester Pop-Star Robbie Williams ging diesmal völlig leer aus.

Die Kaiser Chiefs - benannt nach einer südafrikanischen Fußball-Elf - gewannen die Kategorien beste Band, bester Live-Act und beste Rock-Darbietung. Mit ihrem Album "Employment" sowie den Hitsingles "Oh My God" und "I Predict A Riot" mussten sie sich allerdings Coldplay geschlagen geben. Die Band um Chris Martin holte sich sowohl den Titel für die beste Single ("Speed of Sound) als auch für die beste CD ("X&Y").

Sonderpreis an Paul Weller

Blunt ("You're Beautiful") landete einen Doppelerfolg als bester Solo-Künstler und für die beste Pop-Darbietung. Trotzdem war die Vergabe der wichtigsten britischen Pop-Musikpreise für den Ex-Soldaten eine kleine Enttäuschung: Ebenso wie die Kaiser Chiefs war er in fünf Kategorien nominiert gewesen. Noch schlimmer erging es dem 15-maligen Gewinner Robbie Williams, der trotz eines neuen Albums in diesem Jahr ohne jeden Award blieb.

Als beste Neuentdeckung wurden die Arctic Monkeys geehrt, die sich kürzlich mit ihrem Debütalbum an die Spitze der britischen Hitparaden katapultiert hatten. Als beste internationale Sängerin wurde Madonna ausgezeichnet, als bester internationaler Sänger Kanye West. Den Preis für das beste internationale Album holte sich Green Day mit "American Idiot". Ein Sonderpreis fürs Lebenswerk ging an den Gründer der Bands The Jam und Style Council, Paul Weller.

DPA
 
 
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