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Alle Plätze, alle Songs im Video: Die deutsche ESC-Geschichte

Triumphe, Tränen, Trash – sehen Sie in unserer interaktiven Grafik, wie Deutschland seit dem allerersten Grand Prix im Jahr 1956 abgeschnitten hat.

Von Patrick Rösing

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Die strahlenden Siegerinnen Nicole und Lena, Komponisten-Dauerbrenner Ralph Siegel und ESC-Revoluzzer Stefan Raab: Die deutsche ESC-Geschichte ist gespickt mit musikalischen Highlights und glamourösen Bühnen-Momenten. Allerdings gab es seit dem ersten Grand Prix im Jahr 1959 auch etliche Tiefpunkte.

Etwa die peinliche Eurotrash-Nummer "Planet of Blue", mit der Leon 1996 krachend auf dem letzten Platz landete. Zu dieser Zeit dümpelte der Wettbewerb hierzulande ohnehin nur noch vor sich hin. Erst als Stefan Raab sich seiner annahm und dem angestaubten Oldie 1999 als Komponist "Alf Igel" mit Guildo Horn neues Leben einhauchte, boomte der ESC auch in Deutschland wieder. Höhepunkt der Raabschen Bemühungen war der Sieg seines Schützlings Lena Meyer-Landrut im Jahr 2010.

In unserer Grafik können Sie sämtliche deutsche ESC-Momente noch einmal im Video nacherleben.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo