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Cascada erhält mäßige Unterstützung der Zuschauer

Das Lied von Cascada wurde im Vorfeld zerrissen, das Kleid der Sängerin erntete viel Hohn. Vielleicht lag es ja am wenig begeisterten Echo der Presse: Der ESC 2013 sorgte für mäßiges Interesse.

Cascada erfuhr von den deutschen Fernsehzuschauern nicht annähernd die gleiche Unterstützung wie Lena Meyer-Landrut vor ihr

Cascada erfuhr von den deutschen Fernsehzuschauern nicht annähernd die gleiche Unterstützung wie Lena Meyer-Landrut vor ihr

Die Quote war ordentlich: 8,21 Millionen Zuschauer schalteten die Live-Übertragung des Eurovision Song Contest auf der ARD ein. Das ist eine solide Quote, aber dennoch weit hinter den Jahren der "Lena-Manie". Beim Sieg von Lena Meyer-Landrut in Oslo schauten 2010 14,69 Millionen Menschen ein. Bei ihrem Versuch der Titelverteidigung ein Jahr später in Düsseldorf waren es 13,93 Millionen Zuschauer. Der Branchendienst "Quotenmeter.de" vermutet, dass die Plagiatsvorwürfe gegenüber Cascada, welche ausführlich in der Presse diskutiert wurden, für das mäßige Interesse verantwortlich waren.

Dennoch konnten sich mehr deutsche Zuschauer für Cascada begeistern als etwa für die No Angels im Jahr 2008 (6,38 Millionen) oder die Nackt-Darbietung mit Dita von Teese und der Combo Alex swings Oscar sings 2009 in Russland (7,33 Millionen).

Für die ARD bedeutete das ein Marktanteil von 34 Prozent zur besten Sendezeit ab 21 Uhr. Ein großer Teil der Zuschauer, nämlich 4,25 Millionen Menschen, gehörte zur hart umkämpften Gruppe der 14- bis 49-Jährigen. Hier lag die Quote bei überragenden 42,6 Prozent – ein glatter Tagessieg bei Jung und Alt.

"Das Wort zum Sonntag" mit Öffentlichkeit

Von dem großen Interesse konnten auch die Sendung im Umfeld des ESC profitieren. Der 45-minütige "Countdown für Malmö" moderiert von Barbara Schöneberger erzielte 15,7 Prozent beim Gesamtpublikum, die "Grand Prix Party" im Anschluss ab halb eins konnte sogar 26,5 Prozent erreichen. Selbst das sonst vor sich hindämmernde "Wort zum Sonntag", zwischen Countdown und Show, erreichte 4,38 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 16,5 Prozent beim Gesamtpublikum.

2010 entschied sich die ARD gemeinsam mit Stefan Raab und ProSieben den Vorausscheid zum Grand Prix zu revolutionieren. In einer Casting-Show wurde nach jungen Talenten gesucht und Meyer-Landhut gefunden. Die aufsehenerregende Kooperation, das flotte Lied "Satelite" und der damals erfrischend direkte Charme der Sängerin sorgten für ware Jubelstürme in der Presse und großes Interesse beim Publikum. Der anschließende Sieg in Oslo wurde gefeiert als wäre es der Gewinn der Fußball-Europameisterschaft gewesen.

ono mit DPA

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Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo