So klangen die Songs, so tanzten die Bands, so punktete Europa. Die lange Nacht des Eurovision Song Contest in Düsseldorf - zum Nachlesen im stern.de-Liveticker! Von Ingo Scheel
Ell/Nikki aus Aserbaidschan gewinnen den ESC mit 221 Punkten vor Italien und Schweden. Lena konnte überzeugen, aber die Konkurrenz war zu stark! Ein 10. Platz wird es am Ende für sie.
Frau Meyer-Landrut hält sich weiter auf der ersten Seite des Tab
Während Lena auf Platz 11 rutscht, reiben wir uns verwundert die Augen: Der italienische Beitrag, das Jazzklavier von Raphael Gualazzi, liegt auf dem dritten Rang.
Lena hält sich wacker im oberen Drittel, an der Spitze zeichnet sich ein Sieger ab: Asaerbaidschan könnte das Rennen machen
Im Moment läuft's für Stefan, Anke und Judith besser als für Lena. Das Moderatoren-Trio heimst dauernd Komplimente ein für "the wonderful show". Die Punkteausbeute geht dagegen wieder Richtung Magerkost. 21 Jurys sind durch - der Kampf um Platz eins ist völlig offen
Ina Müller betriebsnudelt aus Hamburg die Punkte nach Düsseldorf. 8 nach Irland, 10 für Griechenland und 12 Punkte für Österreich!
"Mir reicht ein Platz im Mittelfeld" hatte sie gesagt. Und Europa hat sie wohl erhört. Nach 14 Jurys liegt Lena auf Platz neun. Geht doch!
Acht Jurys sind durch und die Prognosen sind schon soviel wert wie abgenagte Käsespieße: Lena wartet auf ihren ersten 12er, Jedward hüpfen unter ferner liefen, stattdessen liegt Griechenlands 90er-HipHop kurz mal auf Platz eins. Die Europa-Krise schlägt sich auch hier nieder, so scheint's.
Props von Italiens Legende Raffaella Cara an die Veranstalter: "You got Technology. And You got Soul". And we have points: Nach fünf Jurys führt England mit Blue vor der Ukraine und Dänemark
Raab muss wohl nochmal den "Woodstock"-Film gesehen haben. Wie Hendrix die US-Hymne, zersägt der Elton des ESC mit seiner Flying V das Europalied.
Vor den Kameras der eurpäischen ESC-Studios rücken sich die Punkteverteiler schon die Fliege, die Krawatte, die Perücke, oder, im Fall von Ina Müller, ein letztes Herrengedeck zurecht. Die Spannung steigt unaufhaltsam, gleich fallen die magischen Sätze: Here are the results of the wo auch immer Jury. Oder wie Raab sagt: The Punktevergabe. Können wir das nochmal von Lothar Matthäus hören?
Trägt Jan Delay etwa das Jacket von Dino Merlin auf?
...und drei. Schön gleichmäßig atmen, Beine vertreten, Wetten platzieren, Rauchpause auf dem Balkon, Kühlschrank nachfüllen, SMS schicken, und dann kommen sie: Die Punkte, the points, les points.
Und noch schnell mitkommentieren: Auf der stern.de-Facebook-Seite ist einiges los!
Ist das nicht die Backing-Band von Gracia? Und wer ist der Rapper mit Zweitliga-Fußballerfrisur? Eldrine aus Georgien heißt eigentlich Sophio, weil die Namensgeberin plötzlich keine Lust mehr hatte. Hm - Doro Pesch braucht schließlich auch irgendwann eine Nachfolgerin.
Wo bleibt das Laufband am unteren Bildrand mit der Epilepsie-Warnung? Die knallbunte LED-Wand funkt noch einmal alles, was das Pult hergibt. Nina und ihre Girls aus Serbien versuchen sich derweil an der großen Retronummer. Wären gern cool wie Duffy, kriegen aber doch nur die Nummernrevue für die Weihnachtsfeier im Büro hin
Jetzt wäre ein toller Moment für technische Schwierigkeiten mit der Soundanlage. Mika Newton wachsen zwar grad Flügel, abheben tut der Song der Ukrainerin leider keine zwei Takte lang.
Zum ersten Mal in der 50-jährigen Grand-Prix-Geschichte Spaniens repräsentiert eine Galizierin das Land. Pérez konstatierte vorm Wettbewerb, das Lied noch nicht richtig "zu fühlen". Heute scheint sie vom Feeling her ein gutes Gefühl haben. "Que Me Quiten Lo Bailao" mag nach dem Genuss von zwei Litern Sangria mit Strohhalm vielleicht zum Schunkeln anregen, zwischen Käseigel und Jägermeister verleitet es jedoch eher zum Pitstop an der Keramik.
Von Texas Lightning würden sie bestimmt Punkte bekommen. Auch die knuffigen Westenträger aus dem Land der Geysire mögen es handgemacht. "Coming Home" ist das Lied ihres verstorbenen Freundes Sjonni.
... nennt sich Maja. Endlich mal ein wenig Drama. Ruslana lässt leise grüßen. Was wurde nur aus den ganzen Folkrockern der letzten Jahre? Alle wieder zurück auf ihren Mittelalter-Märkten oder im Rollenspielen-Kämmerlein? Wer dafür punkten soll, beantwortet leider schon der eigene Songtitel. "No One". Tragisch.
Das Modell "Cougar" hält also auch im ESC Einzug. Junger Typ, älteres Girl. Soll wohl irgendwie sexy sein, wirkt hier aber latent befremdlich. She and a Half Man. Und überhaupt: Was wurde eigentlich aus Mischa, dem Zivi aus der "Schwarzwaldklinik"? Und warum klingt "Running Scared" von Ell/Nikki so sehr nach Keane?
Stefan Raab hat Nadine Beiler mit Whitney Houston verglichen. Was meint der Metzgermeister damit nur? Doch nicht etwa die Crackpfeifchen im Badezimmer? Im Ernst: Stimme hat sie, den Haarschnitt von Mirelle Mathieu auch. Ausbaufähig: Die Beinarbeit. Könnte die Generationen im Grand Prix miteinander verbinden. Nur ob es dafür Punkte gibt, bleibt fraglich.
"I can't change the World alone" singt Hotel FM. Fürwahr - und die Geschichte des Grand Prix wird der biedere Rumäne auch eher nicht verändern.
Das war Lovely Lena. Die Arena tobt. Und die Sängerin kann durchatmen. Gut abgeliefert. Darauf ein Gläschen Schampus.
Daumen drücken, Prosecco auffüllen. Es ist soweit!
Was geht hier ab? Gegen Zdob si Zdub wirkt Guildo Horn ja so bieder wie Jens Riewa. Der Ku-Klux-Klan auf Ecstasy, nur die trommelnde Oma vom letzten Mal haben die Irren aus Moldau diesmal leider zuhause gelassen.
Wie verzweifelt muss Großbritannien sein, um eine ausgemusterte Boygroup ins Rennen zu schicken? Spätestens jetzt macht wohl auch Sandie Shaw den Fernseher aus. Hier ist nicht "Sorry" das härteste Wort, sondern "Karrierende". Oder geht hier etwa die Take-That-Formel auf? Falls ja, dann wünschen wir uns fürs nächste Bros. zurück!
Anna Rossinelli hat sich ihre Sporen als Straßenmusikerin verdient, keine ganz schlechte Schule. Ihr Song heißt "In Love For A While". Kurzzeitig verliebt also. Ziemlich genau so lang, wie der Song dauert. Das aber von Herzen.
Das hier ist Düsseldorf, und nicht Montreux, Signore Gualazzi. 14 Jahre haben die Italiener nicht teilgenommen. Und anscheinend die ganze Zeit auch keine Musik gehört. Selten war ein Beitrag für den Grand Prix wohl so völlig frei von jeglicher Hookline. Daumen hoch für das mutige Comeback mit erhöhtem Mir-doch-egal-ich-mag-das-so-Faktor.
Wann boxt Henry Maske eigentlich mal wieder? Und wo steckt Michael Buffer, wenn man ihn braucht? Amaury Vassili sieht aus wie ein Kumpel von David Garrett, Modell "Klassik, aber groupie-kompatibel", und Andrea Bocelli sucht grad hektisch die Telefonnummer seines Agenten.
Hey, hier kommt Alex. Alex Klaws, ...Verzeihung, Alex Sparrow. Die russische Flirtmaschine ruft gern dazwischen, kann gut "Ohohoooo" singen und Luftsprünge macht er auch noch. Ob er dazu später noch Grund haben wird?
Griechenfolk und Hip-Hop geht hier so zusammen wie Tsatsiki und Rotkohl. Auf den Sieg von Loukas Yiorkas feat. Stereo Mike sollte man eher keinen Euro setzen. Oder sagt man schon wieder Drachmen?
Bonbon-Farben, Petticoats und Schleifchen im Haar - Getter Jaani und ihre Girls haben die Haare schön. Stimmlich ist das ausbaufähig. "Celebrate a good time, because tonight is showtime". Erinnert ein wenig an Gurki aus "Fleisch ist mein Gemüse".
David Copperfield hat sich liften lassen und kann jetzt auch, nun ja, "singen"? Euro-Pop mit der Stoßrichtung links rein, rechts raus. "I Will be Popular" klingt mehr nach dem Pfeifen im Walde.
Erinnert sich noch jemand an die gruseligen Zwillinge aus "Shining"? Hier kommen ihre männlichen Kopien. Bei aller Liebe für Spätpubertierende mit ADHS-Syndrom, erinnert der Song nicht irgendwie an "Miss Kiss Kiss Bang"? Erinnert sich noch jemand? Hü-Hüpf. Hü-Hüpf.
Ob Celine Dion heute abend wohl auch zuschaut? Ihre Wiedergängerin aus Ungarn hängt sich jedenfalls ziemlich rein. Aber dieses ständige "What about…" nervt auf Dauer doch sehr. Kati, wir wollen Antworten – und keine Fragen.
Evelina Sasenko aus Litauen schmettert mit Hingabe, und "C'est Ma Vie" gemahnt in besseren Moment durchaus an selige Vicky-Leandros-Zeiten im Grand Prix. Und ist der Ton schon wieder weg? Ach nein, die Gebärdensprache ist Teil der Show.
Hier stand in Sachen Frisur Farin Urlaub Pate, so dreist-unterhaltsam wie Die Ärzte sind die Dänen jedoch nicht. Was Dänemark in Sachen "New Tomorrow" plant, weiß man mittlerweile auch. Die Schlagbäume runter. Aber vorher bitte noch "A Friend in London" wieder reinlassen.
Hallo Echo! Hallo Dino! Wo bekommt man eigentlich diese Jackets? C&A? Bei Kvik? Nicht nur dem Namen nach ein Wiedergänger aus einer anderen Zeit. Dino Merlin aus Bosnien-Herzegowina war schon 1993 und 1999 dabei und bringt ein wenig Elmar Gunsch/Paolo Conte-Vibe in die Arena. Schunkelfaktor hoch, Englisch-Skills jedoch ausbaufähig. Bis zum nächsten Mal, Dino.
Mensch, Lordi, wie haste Dir verändert. Sahen die Hallelujah-Hardrocker bei ihrem Sieg 2006 noch so aus, heißt der finnische Jüngling in diesem Jahr lediglich so, als würde er aus der Mülltonne kommen. Der Name ist Oskar. Paradise Oskar. Den Namen hat er von Astrid Lindgren stibitzt. Keine ganz neue Idee. Tomte und Findus lassen grüßen. Das Lied? Nicht weniger als die Errettung der Welt. Warum auch nicht? Hat 1982 ja auch geklappt.
Das Moderatoren-Tryptichon in Schwarz-Rot-Silber: Raab, Engelke, Rakers. Zum Start gibt es den Siegersong aus dem Vorjahr. Was war das noch gleich? Ach, genau. "Satellite". In einer verrockten Raab-Version. Backings von Engelke/Rakers. Zwei Drumsets, massive Bläser. Raab klampft, trommelt. Dicke-Hose-Auftakt. Fazit: Gelungen!
Klar und deutlich zu vernehmen: Die Stimme des Grand Prixs, Peter Urban. Am Mikro, und nicht am Telefon. Die Show beginnt. Good Evening, Europe!
Deutschland, du hast es gut. Während Rest-Europa jetzt in die Werbung geht, gibt es in der ARD "Das Wort zum Sonntag". Ganz lieb gemeinte zwölf Punkte, twelve points, douze points dafür!
Wer hat jetzt ohne Käse-Igel ist, der wird es lange bleiben. In fünf Minuten beginnt der Eurovision Song Contest.
Wer ist das denn noch? Ach, der Dings. Hier...na...Laith Al-Deen. Der moderiert jetzt? Lenas Heimat zeigt sich zuversichtlich. Einhellige Meinung: Lena gewinnt. Na also!
Frau Müller zum Ausscheiden der Türken: "Der Song war auch nicht so geil". Und jetzt singt sie auch noch.
Jetzt noch ein Underberg für Ina Müller, und sie verrät den Sieger bereits im Vorfeld. Als Mitglied der deutschen Jury hat sie natürlich Hoheitswissen, macht aber nur Andeutungen: "Ich glaube, die Finnen stehen ganz gut da".
"Ich freu mich total" sagt Judith Rakers. Und vor der Sendung will sie noch eine "Ommmm"-Runde machen. Wenn's hilft. Anke braucht die eher nicht, da tut anscheinend der Prä-Sendungs-Prosecco bereits seine Wirkung. Rad + Drehen = Anke Engelke.
Zwischen Schlagermove und Harley Days passt immer noch 'n Public Viewing: In Hamburg hat es längst Tradition. 37.000 Fans feierten auf der Reeperbahn im Vorjahr Lenas Sieg. Diesmal wurde das Spektakel aus Sicherheitsgründen auf 5000 Teilnehmer beschränkt.
Letzter Lena-O-Ton vor der Show: "Ein Gefühl, als wenn die Brust implodiert".
Ist das ein abgelehnter Vorentscheid-Song? "Aim High - and you can Touch the Sky". Und Henning Wehland mit Ivan-Rebroff-Gedächtnisbart.
Wo public geviewt wird, da ist Xavier Naidoo nicht weit. "Ist es wahr?" fragen die Söhne Mannheims. Sind da schon "Aufhören"-Rufe zu hören? Geht doch grad erst los.
Rudelgucken galore: "Countdown für Deutschland" heißt es in der ARD, Mathias Opdenhövel begrüßt live das Jubelvolk auf der Hamburger Reeperbahn. Auch am Start: Ina Müller, die die deutschen Jury-Punkte später verkünden wird.
Natürlich diskutieren wir auch mit Ihnen über die Mutter aller Gesangswettbewerbe. Auf Facebook bekommen Sie es heute mit Kollegin Carolin Stihler, unserem größten Lena-Fan, zu tun. O-Ton: "Hübsch gehässig, garantiert subjektiv und voll parteiisch." Viel Vergnügen!
Noch 45 Minuten bis zur Warm-Up-Sendung in der ARD, noch knapp 90 Minuten bis zum Start des ESC. Haben Sie alles parat? Getränke, Canapées, Notizzettel? Kollege Jens Maier ist auf dem Weg in die Halle, um für Sie zu direkt aus der ersten Reihe zu berichten. Für den Fall der Fälle hat er einen Zeitplan fürs fiebernde Grand-Prix-Publikum zusammengestellt.
Von wegen schwul! Der Eurovision Song Contest in Düsseldorf entpuppt sich als handfestes Familienfest. Natürlich sieht man in der Eurovisions-Gemeinde immer noch viele gut gestylte Jungs und Männer in hautengen Glitzer-Shirts, doch die Heteros holten auf: Beim Jury-Finale am Freitagabend gingen jedoch auch viele Düsseldorfer Hausfrauen und Muttis in der Arena begeistert mit; Ehepaare lagen sich beim sanften Finnen-Song "Da Da Dam" selig schunkelnd in den Armen.
Und heute laufen kleine Mädchen Fähnchen schwenkend durch die Düsseldorfer Altstadt, ließen sich Otto-Normal-Männer von ihren Freundinnen in diversen Landesfarben schminken. Doch die Schwulengemeinde kann sich trösten: Den schrillen Ton bei "ihrem" Grand Prix gibt weiter die homosexuelle Fangemeinde an - nur dass die Heteros jetzt eben auch mitfeiern wollen.
Alles laufe nach Plan, vermeldet Iris Bents, Sprecherin des ausrichtenden Senders NDR. Geschätzte 120 Millionen Fernsehzuschauer in ganz Europa werden die weltgrößte Musikshow verfolgen. In der Arena selbst sitzen 36 000 Menschen. Falls es wider Erwarten technische Probleme geben sollte, würde der NDR die am Freitagabend aufgezeichnete Generalprobe der Show senden, das sogenannte Jury-Finale.
Lena selbst will vor dem Finale des Eurovision Song Contests den Erwartungsdruck offensichtlich etwas abmildern. Der Grand Prix sei doch keine ernste Veranstaltung, sagte sie auf ihrer letzten Pressekonferenz vor ihrem großen Auftritt in Düsseldorf: "Das ist eine Sache, wo viele Leute so viel Spaß haben können, wie sie wollen. Es ist etwas, um glücklich zu sein. Das ist doch kein Ernst - wir sollten das genießen."
Die vergangene Woche sei aber schon sehr anstrengend gewesen. "Du hast nicht eine Minute für Dich selbst." Aber sie sei nicht mitgenommen, ihrer Stimme schade das ganze Gerede bei den Interviews und Veranstaltungen nicht. "Ich rede ja normal auch so viel, privat, zu Hause. Das ist kaum ein Unterschied. Das macht meiner Stimme nichts aus."
Wenige Stunden vor dem Grand-Prix-Finale ist die Düsseldorfer Altstadt zum Partyzentrum der Eurovision Gemeinde geworden. In Fahnen gehüllte Griechen, Holländer mit schrillen Oranje-Perücken, Deutsche mit schwarz-rot-goldenen Blumenketten oder Iren in Fußballtrikots bevölkerten die Kneipen und Plätze der "längsten Theke der Welt".
Für den Grand-Prix-Fan und -Experten Georg Uecker ist Stefan Raab der große Gewinner des Eurovision Song Contests. "Stefan Raab hat jetzt schon gewonnen. Lenas Album ist auf Platz eins gegangen, der moderiert die Sendung, der ist Co-Produzent der drei internationalen Sendungen, ist Co-Produzent des Albums, ist Co-Produzent der nationalen Vorentscheidung", sagte der Schauspieler ("Lindenstraße").
Lena sei auch ein bisschen eine Art Siegerin, "wenn auch nichtganz in dem Ausmaß", meinte Uecker. "Aber die Platzierung selbst ist jetzt gar nicht mehr so entscheidend." An eine erfolgreiche Titelverteidigung der 19-Jährigen glaubt Uecker nicht. "Ich würde mal vermuten, dass sie landen wird irgendwo zwischen Platz acht und zwölf."
Die Fans fiebern der größten Fernsehshow der Welt entgegen: Am Abend werden geschätzte 120 Millionen Menschen in ganz Europa vor den Fernsehern den Eurovision Song Contest 2011 mitverfolgen. In der Grand-Prix-Stadt Düsseldorf zogen bereits am Freitag bunt kostümierte und in Länderflaggen gehüllte ESC-Fans durch die Altstadtgassen. 36.000 Menschen pilgern heute Richtung Eurovision-Arena. Mehr Live-Zuschauer gab es nur 2001 in Kopenhagen.