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Zum Auftakt ihrer Jubiläums-Konzerte haben die Rolling Stones vor 20.000 Zuschauern gespielt, die für das Erlebnis tief in die Tasche greifen mussten. "Wie geht es euch auf den billigen Plätzen?
Habt ihr die "Call of Duty"-Reihe von vorne bis hinten durchgespielt? Glaubt ihr, alles gesehen zu haben? Denkt noch mal darüber nach!
Pete Townshend rät den Rolling Stones, endlich kürzerzutreten. Doch die denken gar nicht daran. Zum Start ihrer Jubiläumskonzerte rockten sie London - und die Fans zahlten für die Tickets jeden Preis.
Die Dokumentation begleitet die Rolling Stones auf ihrer Tournee 1969 und blickt dabei explizit auf die schrecklichen Ereignisse vom Konzert in Altamont.
Oder: Eine Brise vom Meer weht in den Papi-Blog Worum es geht: Goldene Zeiten, was kostet die Welt, Bundfaltenhosen, alte Freunde, neue Themen, Barcelona, Mertesacker, Schweinsteiger, Zahnbürsten, Kuschel- und Schleichtiere und Überschriften. Im Halbschlaf driftet der getrennte Papi in alte Reportertage, als Verlage noch in goldenen Zeiten lebten, oft ohne es zu wissen und zu würdigen. In den neunziger Jahren riefen Chefredakteure noch Reporter an, schickten sie zum Flughafen: "Du fliegst nach Barcelona, quartierst Dich im "Ritz" ein, da logiert Graf Soundso, das hast Du sauber recherchiert, den Typen interviewst Du, bringen wir dann gross morgen auf der Eins." Graf Soundso war ein ziemlicher Gangster, empfing mich in einem blütenweissen Bademantel und fragte, ob die Zeitung für seine Minibar zahlen würde? Im Gespräch enthüllte er seine Machenschaften, ich schrieb es auf, gab's am Telephon durch und sah meine exklusive Story auf der Titelseite. Allein: es kam wieder irgendetwas von der sich anbahnenden Wiedervereinigung dazwischen,der Graf landete irgendwo auf den hinteren Seiten - ach, da gehörte er auch hin. Gleichwohl blieb das Gefühl: was kostet die Welt, so als Single, der durch die Welt geschickt wurde, nur Verantwortung für sich selbst zu tragen hatte, Jeans mit Bundfalten schick fand, Heirat und Kinder waren soweit weg wie der Mond. Warum dieser kleine Exkurs in die Vergangenheit des getrennten Papi? Weil er gerade für zwei Tage, nach all' den Jahren, mal wieder in Barcelona ist, eine feine Brise weht vom Meer in den Papi-Blog, sie macht die Gedanken ganz weich und die Gefühle ganz warm. Liegt bestimmt auch an alten Freunden, die sich gemeldet haben, ihre Meinung zum getrennten Papi sagen, mithin neue Themen haben - früher waren es die große Politik und die noch größere Verlagswelt , heute sind es eher zudem die Trennungen, mal friedlich, mal schiedlich, mal böse, mal quälend, mal kurz, mal schmerzlos, mal schleichend, mal rasend. Und immer heißt es : "Die Kinder sind das Wichtigste." Warum zählte das nicht vor dem Auseinandergehen? Weil sie noch etwas zusammenhielten, was nicht mehr zusammengehörte? Weil sie etwas von den Eltern in sich tragen, das nicht auch noch verletzt werden wollte? Weil sie ein Spiegelbild unserer Sehnsüchte nach Balance, Glück, Liebe und Zukunft? Gleich, ob nun in Barcelona, Berlin, Bad Bevensen, Bottrop, oder wo-auch-immer-wir gerade-sein-mögen. In unseren Kindern vergeistigt und verkörpert sich unsere Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Und die Brise weht noch etwas stärker vom Meer, ins Zimmer mit Blick in pittoreske Hinterhöfe, Kinderstimmen schallen in die wehenden Gardinen, meine Kinder schlafen bestimmt schon, sie sind bei Verwandten und freuen sich, wenn der getrennte Papi bald wieder da ist, dann reden wir wieder über die Weltmeister ihrer Herzen, Mertesacker und Schweinsteiger und warum es eigentlich noch keine Zahn- bürsten gibt mit deren Konterfei, da würde das Putzen abends und morgens doch viel mehr Spass machen?! Die Tochter wird vielleicht inmitten ihrer siebzehn Kuscheltiere eingeschlafen sein, Schleichtiere hat es diesmal nicht so viele, der Sohn ist mit seinem Lieblingshund Pauli im Arm entschlummert und hat das Cowboy-T-Shirt wieder verkehrt rum an ("Ist doch cooler, oder?") und zuhause schlafen die vier Kaninchen sowieso schon längst den Schlaf der vier Kaninchen. Tja, wie kriege ich jetzt die Kurve zu der Überschrift der siebten Folge des getrennten Papi? Habe nicht den blassen Schimmer, fand sie für den heutigen Tag so einigermaßen passend. Gimme Shelter ist doch ein gutes Motto, um für heute schlußzuschreiben. Fange mir noch etwas von der frischen Brise ein, für die Nacht, den kommenden Tag und überhaupt. Für mich, meine zwei Kinder und den Rest der Welt. Mehr alsbald vom getrennten Papi...
Ihr Ruf könnte nicht schlechter sein: gewalttätige Grizzlies auf Motorrädern. Doch die Hells Angels sind Teil der Zeitgeschichte. Dieses Jahr feiern sie in den USA ihr 60-jähriges Bestehen. Wie aus ein paar kalifornischen Rockern eine weltumspannende Organisation wurde.
Die Sängerin Patti Smith hält sich für eher unbedeutend. Dabei hätte sie allen Grund, stolz zu sein. Auf ihre Verdienste als Jeanne d'Arc des Rock und auf ihr neues Album "Twelve".
Vor über 40 Jahren hörte er sie zum ersten Mal. Seitdem bestimmen die Rolling Stones den Rhythmus seiner Filme. Nun hat Martin Scorsese mit der Konzert-Doku "Shine a Light" eine Hommage an die Band gedreht. Der stern sprach mit dem Regisseur über Rauchen im Saal, Kontrollverlust und "Tannhäuser" unter der Dusche.
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