Die Recording Academy hat gesprochen. Mumford & Sons haben das beste Album geschrieben, Gotye sang den besten Song. Und die Deutschen müssen sich mehr anstrengen.
Grammys wahrhaft international. Ein Jahr nachdem Adele beim weltgrößten Musikpreis abgeräumt hat, sind die britischen Folkmusiker Mumford & Sons mit dem Preis für das beste Album des Jahres ausgezeichnet worden. Mit "Babel" haben sich die Jungs aus London, die schon im Weißen Haus spielen durften, gegen The Black Keys ("El Camino"), Frank Ocean ("Channel Orange") und Jack White ("Blunderbuss") durchgesetzt.
Wie immer sollte die Primetime-Show im Staples Center in Los Angeles möglichst glatt und oberflächenpoliert über die Bühne gehen. Doch sorgten die unaufgeregten Mumford & Sons glücklicherweise für ein bisschen Authentizität.
Seit 1959 werden mit den Grammys alljährlich außergewöhnliche Leistungen in der Musikindustrie geehrt. Die gab es diesmal - laut Recording Academy - von deutscher Seite übrigens nicht.