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"Sie ist der Retter der Nation", sagte Nicolas Hayek einst über seine Erfindung: Die "Swatch"-Uhr hat die Schweizer Uhrenindustrie vorm Untergang bewahrt. Dieses Jahr feiert die Kult-Uhr 25. Geburtstag und erobert inzwischen sogar das Luxus-Segment.
Spätestens seit ihrem letzten Album sind die US-Rocker The White Stripes die Band der Stunde. Ihr neues Album "Elephant" ist so gelungen, dass es dem Hype mühelos standhalten kann.
Oder: Manchmal helfen, tatsächlich, vorübergehend, Gummischnuller Worum es diesmal geht: Menthe Verte, ein schlechtes Gewissen, ein Tief, meine Eltern, meine Kinder, meine Gefühle, eine Hochzeit, ein Bild aus New York, Christo und Jeanne-Claude, ein Bild im Kopf, ein Buch, einige sehr schöne Muscheln, ein Cover von "W" und ein alter Porsche, dem die linke Fahrertür fehlt. Jetzt hab' ich eine Kerze angemacht, Menthe Verte, eine alte Diptyque, riecht so frisch, draußen ist es kühler, drinnen soll es wärmer sein, dazu passen Iron & Wine ("Live in Lollapalooza 2006"), danach William Fitzsimmons ("The Sparrow And The Crow"). Ach, Sie können es ja ruhig wissen: heute ist's eher melancholisch, die Kinder sind seit vorgestern für eine Weile nicht mehr im (besagten) schmalen Bettchen, allein schläft es sich jetzt ein wenig platziger, allein schläft es sich aber ein wenig traumloser, merkwürdig. Oder eben auch nicht. Auf jeden Fall plagt den getrennten Papi ein schlechtes Gewissen: in einem Süßigkeits-Verwöhn-Dich-Selbst-Anfall hat er die letzten Haribo-Gummischnuller, die sich eigentlich Sohnemann Alexander beim nächsten Besuch hätte gönnen wollen, vor dem Blog-Schreiben vernascht (euphemistisch, das suggeriert eher Wohlanständigkeit beim Konsum). Ach, heute ist so einer dieser Tage, in denen die Melancholie doch regiert und sich durch den Tag in den Abend zieht, "Peace Beneath The City" intonieren Iron & Wine, drängend und drängender, wer kann da schon weghören. Es helfen Blicke auf Bilder meiner Eltern, die schon lange nicht mehr leben, jedoch stets gegenwärtig sind, meine Schwester hat die Schwarz/Weiß/Bilder vor langer, langer Zeit gemacht, fein, klar und konturiert. Ach, wie sehr und sehr gern hätten sie meine Kinder gesehen und wie sehr und sehr gern hätten meine Kinder sie gesehen. "Nur einmal", hat Marie einmal gesagt, "nur einmal." Als sie sich das mit einem tiefen Blick ihrer braunen Augen wünschte, hätte ich sie noch fester drücken können als ich es schon tat, ohne ihr dabei ganz die Luft zu nehmen vor lauter Liebe. Ach, vor lauter Liebe: ein sehr guter Freund wird morgen seine Liebste heiraten. Gibt es schon noch, das Ja-Wort für den Rest des Zusammenlebens, romantisch wird es werden, eine Trauung in einem herrlichen Park. Der Blick des getrennten Papi fällt auf ein Photo aus New York, Mitte der neunziger Jahre, aufgenommen von einem Dach in SoHo, die Sicht wird freigegeben auf den Broadway und nach Innen wird der Blick gerichtet auf eine andere Hochzeit vor knapp elf Jahren, auch in New York City, damals ein Traum, heute ein gewesener Traum. Irgendwie scheint es heute der NYC-Memorial-Day zu sein, kam doch der Brief von Christo, das von Jeanne-Claude (1935-2009) und ihm seit dreizehn Jahren verfolgte Projekt "Over The River" (www.overtheriverinfo.com) - es befindet sich ein einer kritischen Phase - zu unterstützen, etwa durch eine Mail an das Bureau of Land Management im US-Bundesstaat Arkansas, dort ist der Colorado River zuhause (co_otr_comments@blm.gov). Christo habe ich am Vorabend zum Memorial für seine geliebte Jeanne-Claude im Metropolitan Musuem of Art gesehen, wir waren mit Freunden gemeinsam essen, er war geistreich, humorvoll, klug wie immer und bemerkte: "Viele fragen: wie geht es Dir? Was für eine dumme Frage, wie soll es mir gehen, wenn die Frau, die ich seit 50 Jahren liebte, nicht mehr da ist?" Und mir ist ein Bild im Kopf verhaftet wie der getrennte Papi die Eheringe bei Tiffany kaufte, eine Freundin hat sie dann nach deren Gravur bis zur Hochzeit aufbewahrt, ja/ja/ja, es geht heute zu melancholisch zu im Papi-Blog. Da hilft dann, rasches Ablenken, noch ein Buch, "Fifth Avenue, 5 A.M. - Audrey Hepburn, Breakfast At Tiffany's, And The Dawn Of The Modern Woman", höchst amüsant und geistreich, Holly Golightly Forever , muss den Film doch mal wieder/zum x-ten Mal schauen und die Truman Capote-Novelle zum dritten Mal lesen. Es gibt so Bücher, Filme oder Platten, die werden immer besseer je älter sie sind oder werden. Schätze mal, das gilt auch für die Muscheln, die der getrennte Papi von seiner Tochter geschenkt bekommen hat. Sie liegen auf einem der wunderbarsten Magazin-Cover überhaupt: es ist eine "W"-Art Issue, es zeigt Linda Evangelista, irgendwo in Manhattan, sie hält ein Pappschild - "It Must Be Somebody's Fault". Ironie, wütend fragte mich vor einigen Tagen Alexander, wer die linke Tür an seinem Porsche-Spielzeugauto kaputt gemacht habe, selbstverständlich kam er selbst "tausendprozentig" nicht in Frage, höchstens der ab und zu "blöde Papi" oder "die doofe Schwester", selbstverständlich ist das weniger so ernst gemeint als es ernst so formuliert und ernst so herausgesagt wurde. Am Ende der Tage liegen wir uns immer zu Dritt in den Armen, wissen um unsere zwei Heimaten, eine im Herzen, eine in der Zukunft. War etwas melancholisch heute, alsbald trotzdem mehr vom getrennten Papi...
US-Kultur genießt hierzulande nicht den besten Ruf: Alles billig hergestellter Ramsch für den Massenmarkt, rümpft der bornierte Europäer die Nase. Dabei hat gerade Hollywood Sternstunden der Filmgeschichte produziert. Was wissen Sie darüber? Testen Sie sich in der US School.
Wenn's um Filme geht, macht Ihnen so schnell keiner was vor. Ob aktuelle Kino-Highlights oder alte Bogartfilme - Sie sind im Bilde! Wirklich? Dieser Test verrät, ob Sie richtig liegen.
Der gemeine Rockhörer betrinkt sich gewöhnlich mit Bier, als Krönung gibt's vielleicht noch einen Schluck Whisky. Ein neuer Sampler befasst sich mit dem Verhältnis von Popmusik und Wein.
An Pfingsten fällt der Startschuss zur Open-Air-Saison. Dann ist Schluss mit miefigen Konzerthallen, denn ab sofort entern Bands die Freiluft-Bühnen. Dabei gibt es auch in den Nachbarländern einige legendäre Events - man muss nur wissen, wo.
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Holly Golightly ist eine britische Sängerin und Songwriterin. Als Freundin des Thee Headcoats-Schlagzeugers Bruce Brand wurde Golightly bei einem Auftritt der Headcoats von der Band aufgefordert spontan etwas zu singen. Dies überzeugte Frontmann Billy Childish so sehr, dass er kurz darauf Thee Headcoatees mit Golightly als Sängerin ins Leben rief (1991). Nach vier Jahren verließ sie die Gruppe und veröffentlichte 1995 ihr Debütalbum The Good Things, das im Gegensatz zu den Headcoatees-Veröffe...