Die No Angels treten am Samstag für Deutschland beim Grand Prix an. Im stern.de-Interview verraten die vier Sängerinnen, wie sie im Ostblock auf Stimmenfang gegangen sind, warum sie nur in Begleitschutz vor die Tür gehen dürfen und wieso Truthahn Dustin ihnen an den Busen wollte.

Für Belgrad gibt's ein neues Outfit: Jessica Wahls (v.l.), Lucy Diakowska, Nadja Benaissa und Sandy Mölling von den No Angels beim Vorentscheid in Hamburg© Ulrich Perrey/DPA
Nadja Benaissa: Ja, wir haben ihn auf der irischen Party in Belgrad kennengelernt. Er war sehr frech und witzig und hat versucht, uns in die Brust zu zwicken.
Nadja Benaissa: Ja, hat er aber nicht geschafft. Wir waren schneller.
Nadja Benaissa: Dustin muss man live sehen, dann macht das Ganze auch Sinn. Unter der Puppe sitzt ja ein Komiker, und der Typ macht das wirklich sehr gut. In Irland ist er damit sehr bekannt geworden. Und das Ganze lockert den Contest auf.
Nadja Benaissa: Das ist ganz schwer zu sagen. Eine Live-Performance ist immer etwas anderes als eine Studioaufnahme. Bisher haben wir nur wenige Künstler auf der Bühne sehen können. Es wird darauf ankommen, wie sich die einzelnen Teilnehmer als Act präsentieren. Wir werden jedenfalls richtig Gas geben.
Lucy Diakowska: Wir haben ganz viele Tricks. Unser Bühnenoutfit ist allerdings ein ganz anderes als beim Vorentscheid. Wir haben versucht, was wirklich Eurovsionsmäßiges zu machen.
Lucy Diakowska: Kurz, sexy, knapp, glamourös, aufreizend - einfach märchenhaft! Mehr wird noch nicht verraten.
Sandy Mölling: War wohl schon so, dass die gegenseitig für sich angerufen haben. Dadurch, dass es in diesem Jahr zwei Halbfinals gibt, geht es ein bisschen gerechter zu.
Lucy Diakowska: Ich bin in Bulgarien geboren, Nadjas Oma ist Serbin. Deshalb haben wir sehr viele Pressekonferenzen in Bulgarien und den ehemaligen jugoslawischen Republiken gegeben. Einmal haben wir sogar auf Serbisch gesungen. Wir haben also schon versucht, mit diesen Ländern Verbindungen herzustellen. In Finnland und Dänemark haben wir das allerdings auch mitgemacht.
Sandy Mölling: Bloß nicht! Das müssten wir vorher anmelden, sonst würden wir disqualifiziert werden.
Sandy Mölling: Die European Broadcasting Union schreibt vor, dass wir stets in Begleitschutz sein müssen, sonst kann es mächtig Ärger geben. Nadja und ich hatten gestern einen halben Tag frei und waren abends in der Stadt, da waren dann auch Sicherheitsbeamte dabei, die uns abgeschirmt haben.
Sandy Mölling: Nein, überhaupt nicht. Die Serben sind sehr nett, Belgrad ist wunderschön. Aber nach den Unruhen im Februar hielt man es offenbar für besser, die Sicherheitsvorschriften für ausländische Teilnehmer zu verschärfen.
Sandy Mölling: Jessica wird am Samstag definitiv dabei sein. Sie ist auf dem Weg der Besserung und wird wahrscheinlich schon am Freitag bei den letzten Proben mitmachen können.
Sandy Mölling: Die No Angels natürlich!