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Vor sieben Jahren war Kristen Stewart noch eine unbekannte Schauspielerin. Ihr weltweiter Erfolg mit der Vampir-Saga «Twilight» kam erst später - und doch bat Regisseur Walter Salles die Jugendliche damals, in seinem neuen Film über Jack Kerouac mitzuspielen.
Die Wettbewerbsfilme für die "Goldene Palme" beim Filmfest von Cannes stehen fest: Ins Rennen gehen 22 Beiträge, darunter die Jack-Kerouac-Verfilmung "On the road" des Brasilianers Walter Salles, wie die Festivalleitung in Paris bekanntgab.
Die Wettbewerbsfilme für die "Goldene Palme" beim Filmfest von Cannes stehen fest: Ins Rennen gehen 22 Beiträge, darunter die Jack-Kerouac-Verfilmung "On the road" des Brasilianers Walter Salles, wie die Festivalleitung in Paris bekanntgab.
Die Wettbewerbsfilme für die "Goldene Palme" beim Filmfest von Cannes stehen fest: Ins Rennen gehen 22 Beiträge, darunter die Jack-Kerouac-Verfilmung "On the road" des Brasilianers Walter Salles, wie die Festivalleitung am Donnerstag in Paris bekanntgab.
Hollywood-Star Kristen Stewart hat es nach der züchtigen Vampir-Reihe "Twilight" genossen, in ihrem neuen Kinofilm "On the Road" ("Unterwegs") eine derbere Rolle zu übernehmen.
Marilyn Monroe hat die Augen leicht geschlossen, ihre Haare glänzen platinblond und vor sich hält die Hollywoodlegende einen Kuchen. Auf dem brennt eine einzige Kerze, die Monroe gerade auspusten will.
22 Filme konkurrieren dieses Jahr um die Goldene Palme bei den 65. Filmfestspielen in Cannes. Wieder dabei sind der Regisseur Michael Haneke und eine große Portion Hollywood-Prominenz.
Im Sierra Leonischen ‚Government-Bus‘ geht es laut zu, wer hätte das gedacht. Der Bus braucht vier bis fünf Stunden von Freetown bis nach Bo, wovon zirka anderthalb für diverse Zwischenstopps in Freetown anzurechnen sind. Es werden Leute eingeladen und die obligatorischen Hühner, es wird Brot gekauft und Eier und Maiskolben und Bier, für die nicht wirklich anstrengende Reise, aber der Trip alleine ist das Event. Entweder man fährt Verwandte besuchen, oder man fährt nach Hause, weil man Verwandte besucht hat - jedenfalls sind die Menschen guter Dinge bei der Abfahrt die pünktlich um Punkt 6 Uhr bis Punkt 6 Uhr 30 geschieht und dann kann man auf seinem Bänklein an so Manches denken, aber nicht an Schlaf. Das hört sich recht abenteuerlich an, ist es aber nicht. Denn alles in allem kommt nicht das wirkliche Afrika-Podapoda-Feeling auf. Ja, die Hühner sind zwar da und gackern rum und es wird auf den Boden gesifft, aber man sitzt doch bloß zu zweit auf Zweiersitzen wie in Helmuts Reisebus auf der A1 nach Schalke. (Wobei mir einfällt, daß die Hühner und das Spucken sehr wahrscheinlich auch dort passieren.) Der Ausdruck „verschlafenes Nest“ läßt sich auf Sierra Leone nicht so einfach anwenden. Es gibt wohl einfach keine verschlafenen Nester in Afrika. Alles Leben, das weiß der geneigte Leser, findet auf der Straße statt - von der Nahrungsbeschaffung über die Küche bis zum Klo. Bo, zweitgrößte Stadt des Landes, aber nur mit einem Bruchteil der Einwohner Freetowns, ist – natürlich – etwas ruhiger, entspannter, und irgendwie gediegener als Freetown. Aber ruhiger, entspannter, und gediegener als Freetown, das ist, wie das Millerntor mit dem Volkspark zu vergleichen, oder ein Gewitter in Schottland mit denen in Äquatorial-Guinea, oder Nicole Kidman mit der Zeta-Jones. Jedenfalls, für jemanden aus Freetown, ist es ein unglaublich entspannender Platz, insbesondere, wenn eine nigerianische Gang fünf Sunden vorher versucht hatte, ihn auszurauben. Ich mag diesen Ort, und ich beneide auf eine gewisse Weise die Menschen dort. Bo ist, wie es sein sollte, so der erste Eindruck. Die Leute sind unverbrauchter, näher, und es beschleicht Dich das Gefühl, daß Du auf den Straßen sicher bist, selbst nachts. In Bo, da kannste noch mit Mark bezahlen, und das Bier kommt noch in den schönen alten braunen Bomben, und die Renten sind auch noch sicher. Elvis wohnt in Bo und Michael Jackson, Hunter S. Thompson und Jack Kerouac, in einer WG zusammen mit Herbert Wehner und Franz Josef Strauß. In Bo, da ist die Welt noch in Ordnung und der Name ist auch schnell buchstabiert und reimt sich toll. Und in Bo hatte ich den ersten Cheeseburger meines Lebens ohne Fleisch. Mit der Selbstverständlichkeit eines McDonalds-Angestellten wurde mir mein Burger serviert, ein Brot mit Salat, Käse, Mayo und Ketchup nur ohne Frikadelle. Phantastisch, und irgendwie genau das, was man verdient, wenn man ein Maß Helles in Hamburg bestellt, oder eine Kiste Sprotten in München. Mein Freund Ngewoh hatte den Barsch genommen, und der Barsch war selbst ihm zu scharf. Gute afrikanische Küche. Ein Hoch auf Bo. Alles auf Go in Bo. Als ich jung war, als kleiner Bub, da habe ich den Toiletten der Restaurants, die ich mit meinen Eltern von Zeit zu Zeit besuchte, Schulnoten gegeben. Ich war davon überzeugt, daß man an Hand der Qualität der Toilette die Qualität des Restaurants beweisen konnte. Wenn über Deckenlautsprecher Klavier-Jazz gespielt wurde, beim Kacken, war das ein enormer Pluspunkt, war der Kondomautomat in Griffhöhe eines Sechsjährigen und ein Hakenkreuz quer über den Spiegel getaggt, so ergab dies Abzüge. Die Toilette unseres Restaurants in Bo möchte ich hier als herausragendes Exemplar beschreiben. Sie reiht sich, entschuldige, Afrika, wirklich perfekt ein, in meine Top Drei der krassesten Toilette, die ich je in meinem Leben gesehen, Schrägstrich, besucht habe. Meine Top-Drei der schlimmsten Toiletten der Erde sind, und, nein, davon lasse ich mich jetzt nicht abbringen, also, sind: Erstens: Die Örtlichkeiten des Elbschloßkeller, Hamburger Berg 2, 20359 St. Pauli, Hamburg, wohlgemerkt VOR der schändlichen Renovierung, die wohl in den letzten zwei bis fünf Jahren stattgefunden haben muß. In der Tat gibt es jetzt wohl Pissoirs anstatt einer unbeleuchteten Wand, zudem soll es nun ein funktionierendes Kack-Klo (selbst für Männer) geben. Zweitens: Das Toitoi-Klo auf dem Summer-Breeze-Festival 2004, verantwortlich für die Scheiße von ein- bis zweitausend Festpielgästen und niemals entleert, mit einer Pyramide festgebackener Exkremente vom Chemiebehälterboden bis zirka fünfzig Zentimeter über (!) den Rand der Kloschüssel hinaus. Dreifacher Respekt demjenigen, dem die Ehre des Klo-Rolling zuteil wurde. Ich habe hier schon über das Klo im Krio Wendis geschrieben, und es ist mir immer noch rätselhaft, warum Menschen dieses zum urinieren aufsuchen, wo es doch dreimal hygienischer ist, einfach an den nächsten Baum zu pissen. ABER, so „urig“ das Krio Wendis auch ist, sein Klo verläßt hiermit offiziell die Top Drei, denn mein Restaurant in Bo hat einfach den Lokus mit dem gewisseren Etwas. Man fragt die Kellnerin nach den Örtlichkeiten. Diese wird etwas verdutzt die Augenbrauen hochziehen, etwa bis hinter die Ohren. Dennoch wird sie einem höflich den Weg zum Abort weisen, der im Prinzip leicht erklärt ist: Einfach durch die Küche gehen und dann, ja dann das Haus dahinter. So wird man durch die Küche staksen, höflich dem Personal zunickend, welches sich teigknetend in den Pulli kickelt, und dann das zirka drei mal drei Meter große Toilettenhaus betreten, nur um festzustellen, daß das Toilettenhaus die Toilette ist. Damit will ich sagen: Das Toilettenhaus ist komplett leer und an dem der Tür gegenüberliegenden Ende ist auf bodenhöhe ein Loch in der Wand aus dem die Sonne scheint. Der Boden selbst ist in etwa zwei Zentimeter hoch mit Alt-Urin gefüllt. Wieso ausgerechnet hier urinieren? Kein Ahnung. Weil man es mal gemacht haben muß.
Seine Lieder sind voller harmloser Melodien, doch die Texte haben es faustdick hinter den Ohren: Der Sänger und Songschreiber Adam Green bleibt auch auf seinem neuen Album diesem Erfolgsrezept treu.
Durch seine Rolle als knallharter Mafioso Don Corleone wurde er unsterblich. Wenn jetzt Marlon Brandos Nachlass versteigert wird, kommen auch bislang unbekannte Seiten des Schauspielers zu Tage.
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Jack Kerouac (eigentlich Jean Louis Lebris de Kerouac; war ein US-amerikanischer Schriftsteller mit franko-kanadischen Wurzeln und einer der wichtigsten Vertreter der Beat Generation.