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Joachim Witt singt gegen den Krieg

Er ist der von "Goldener Reiter" und "Die Flut": Joachim Witt. Gemeinsam mit der Band Leichtmatrose schlägt er in "hier drüben im Graben" kritische Töne an - gegen Krieg, Waffenexporte und für Menschenrechte.

Statement von Joachim Witt und Andreas Stitz von der Hamburger Band Leichtmatrose zum neuen Song "hier drüben im Graben" aus dem Album, das im Herbst/Ende des Jahres erscheinen wird:

"Wir fühlen uns als Künstler in der Verantwortung, dass schon fast abstrakte Thema '' wieder in den Fokus zu stellen! Vielleicht auch, um es uns wieder bewusst zu machen, dass es sich hierbei um das schlimmste und verwerflichste Verhalten der Menschheit handelt.

Wir sind glücklicherweise in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der Krieg entweder ein vergangenes oder weit entferntes Ereignis war und ist. Unsere alltäglichen und uns unmittelbar betreffenden Sorgen stehen im Vordergrund. Wir empfinden zwar Trauer und Mitgefühl, wenn wir Bilder und Nachrichten aus Kriegsgebieten in den Medien sehen, können aber nicht annähernd Nachempfinden, wie zerstörerisch und grausam es ist, direkt vom Krieg betroffen zu sein.

Wir haben bewusst kompromisslos grausame Bilder n dem video track benutzt, um aufzuwühlen, um zu schockieren....auch um Scham hervorzurufen….dass wir uns 'Alle' viel zu wenig mit diesem Thema beschäftigen."

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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