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Der Musiker, das Management, die Mimik

1970 gelangen John Cohen sehr private Aufnahmen von Bob Dylan. Dann gab er die Fotos dem Management, wo sie für 40 Jaher verschwanden. Nun sind sie wieder da. Ein Gespräch mit dem Fotografen.

  Der Fotograf John Cohen machte 1970 Aufnahmen von Bob Dylan - und kam dem Meister sehr nah

Der Fotograf John Cohen machte 1970 Aufnahmen von Bob Dylan - und kam dem Meister sehr nah

Mr Cohen, Sie sind 81 Jahre alt. Erinnern Sie sich noch an das Jahr 1970, als Sie Bob Dylan fotografierten?
Natürlich, es war Anfang des Jahres, noch nicht Frühling, das sieht man auch auf den Fotos. Ich hatte Dylan schon mehrfach fotografiert und wurde gebeten, weitere Aufnahmen zu machen.

Wo fanden die Aufnahmen statt?


Auf dem Gelände meines Studios in Putnam Valley im Bundesstaat New York. Jetzt gerade, wo wir telefonieren, bin ich nur ein paar Meter entfernt von den Plätzen, wo die Aufnahmen entstanden.

Auf manchen Fotos sieht Bob Dylan ziemlich unglücklich aus. Das Jahr 1970 war ja kein ganz leichtes für ihn. Dylan hatte es satt, das Folk-Idol zu sein, wollte sich verändern und brachte das hoch umstrittene Album "Self Portrait" voller süßlicher Coverversionen heraus.
Wir hatten bei den Aufnahmen keine bestimmte Intention, keine Agenda. Wir machten einfach Fotos. Verlassen Sie sich nicht auf Dylans Gesichtsausdruck. Seine Mimik konnte auf die vollkommen falsche Fährte führen.

Wie kam es, dass diese Bilder so lange in Vergessenheit gerieten?


Ich fotografierte auf Diafilm. Die Dias habe ich nach der Entwicklung nur kurz gesichtet und dann bei Dylans Management abgegeben. Dort verschwanden sie dann im Archiv. Erst nach über 40 Jahren kehrten die Aufnahmen ans Licht zurück. Was war das für eine wunderbare Überraschung, als ich sie nach so langer Zeit wiedersah. Manches Dia hatte ich damals nur Sekunden in meinen Händen gehabt. Jetzt sind die Aufnahmen Teil einer CD-Box, hängen in einer Galerie und kommen im Steidl-Verlag als Buch heraus. Großartig!

Interview: Tobias Schmitz

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