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Fünf Tage nach dem Sieg der deutschen Nationalelf gegen England lieferten sich die Kaiser Chiefs in Hamburg eine Revanche. Für einen guten Zweck kickte die Brit-Rock-Combo gegen eine Auswahl von St.-Pauli-Spielern und Popstars.
Die hart rockenden Kaiser Chiefs erhielten drei Ehrentitel bei den diesjährigen Brit Awards. Abräumer der vergangenen Jahre, Robbie Williams, blieb dagegen ohne Auszeichnung.
Ein Bier trinken, wo die Kaiser Chiefs abhängen? Die Klamotten dort kaufen, wo sich Maximo Park stylish einkleiden? Die Sportfreunde Stiller im Restaurant treffen? Im "Indie Travel Guide" stellen Rockbands ihre Heimatstädte vor - und verraten ihre Lieblingsorte.
stern.de trifft die Kaiser Chiefs
Während die englischen Fußballer zu Hause bleiben mussten, zieht es die Kaiser Chiefs aus Leeds derzeit fast jedes Wochenende auf den Kontinent. Die Fußball-Freunde gehören zu den Top-Acts des Festival-Sommers. Ein Gespräch über EM ohne England, deutsche Lieblingskicker und ihr heiß ersehntes drittes Album.
An Pfingsten fällt der Startschuss zur Open-Air-Saison. Dann ist Schluss mit miefigen Konzerthallen, denn ab sofort entern Bands die Freiluft-Bühnen. Dabei gibt es auch in den Nachbarländern einige legendäre Events - man muss nur wissen, wo.
Mit jeweils fünf Nominierungen sind sie die großen Favoriten bei der Verleihung der diesjährigen britischen Popmusik-Preise: Sänger James Blunt und die Kaiser Chiefs. Die Verleihung findet heute abend in London statt.
Nachdem U2 fünf Jahre auf ein neues Studioalbum warten ließen, geht es jetzt Schlag auf Schlag. "No Line on the Horizon" stieg auf Platz eins der deutschen Charts ein, und Bonos Bande kann man endlich wieder live sehen. Zurück zur Gigantomanie der 90er geht es mit der "360° Tour".
Giulia Siegel kehrt vor ihrem Rausschmiss freiwillig dem Dschungelcamp den Rücken und Victoria Beckham provoziert einen Modezaren-Eklat. Da lobt man sich doch bodenständige Gutmenschen wie Musiker Boy George: Er kellnert im Knast.
Dummfunk ade: Musik aus dem Netz - die bessere Alternative zum Programm per Antenne. Musik läuft bei mir praktisch den ganzen Tag; aber meine Stereoanlage habe ich seit Jahren nicht mehr eingeschaltet. Der Stecker ist nicht mal eingestöpselt. Was ich höre, kommt aus dem Computer, und meist lausche ich ins Netz hinein. Internetradio gibt es natürlich schon lange, aber früher war das eher eine Sache für Leute, die im Herzen Funkamateure waren: Die Musik klang blechern, setzte immer mal wieder aus, und das Umschalten dauerte viele Sekunden - wenn es überhaupt funktionierte. Zu Zeiten von 56k-Modems keine Selbstverständlichkeit. Aber egal - der Reiz, Radio von der Copacabana zu hören, aus dem hintersten Australien oder Sibirien überwog für viele Enthusiasten die Nachteile. Für mich nicht. Sender, die ihr Programm immer noch in Telefonqualität von anno 1930 durch die Leitung schicken, dürfen sich andere Hörer suchen. Zum Glück gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Stationen, die Internetradio in CD-Qualität bieten und erkannt haben, dass sie mit einem weltweiten Publikum ihre Einschaltquoten verdoppeln, verdreifachen oder auch verzehnfachen können. Bei mir ganz oben auf der Playlist stehen Virgin Radio aus London, KCRW in Santa Monica und Oui FM in Paris. Wenn der Stream ausnahmsweise mal funktioniert, höre ich auch gern beim Kölner 1Live hinein. Im Übrigen allerdings ist das Programm, das deutsche Sender im Netz bieten, nach meiner Erfahrung eher etwas zum Ab- und Umschalten. Viele Sender, darunter leider auch Fritz und Radio Eins , nutzen immer noch Real Player- oder Windows-Media-Streams - was lästig ist, weil man beides nicht über iTunes & Co. hören kann. Für mich kommen nur MP3-Streams in Frage, idealerweise mit 128 Kilobit (oder mehr). Bei Streams mit 96 Kilobit, wie sie etwa der Hessische Rundfunk und Radio ffn bieten, hört man schon, dass es kräftig klirrt und scheppert. Und das sind nur die technischen Aspekte. Das immerfröhliche Moderatorengequatsche und die Musikauswahl, die mir beim Herumsurfen und Hineinhorchen in deutsche Programme überwiegend begegnet sind, waren Grund genug, wieder in London, Paris und Santa Monica Zuflucht zu suchen. Gut möglich, dass ich etwas verpasst habe - falls jemand Tipps hat, immer gern. Herzlichen Dank vorab. Aber die Frage ist, wie lange es Radio in seiner heutigen Form überhaupt noch geben wird. Denn im Netz finden sich immer mehr Alternativen, die ein verlockendes Angebot machen: Dienste wie Pandora, Slacker und Last.fm versprechen, jedem Hörer ein eigenes Musikprogramm zusammenzustellen, maßgeschneidert nach dem persönlichen Geschmack. Ohne Gefasel, ohne Reklame. Einfach nur Melodien für Millionen - in Millionen unterschiedlichen Kombinationen. Pandora und Slacker funktionieren leider nur in den USA; beide Dienste dürfen aus rechtlichen Gründen keine Musik abspielen, wenn Surfer aus anderen Ländern vorbeischauen, und das ist ein Jammer. Denn beide bieten ein perfektes Kontrastprogramm zum wort- und werbelastigen Dummfunk (der, keine Frage, hier in Amerika seinen Ursprung hat): Bei Pandora kann ich beliebig viele Sender einrichten, auf denen Musik meiner Lieblingsbands läuft - und solche, die in eine ähnliche Richtung geht. Beim "Killers Radio" mischt die Software also auch R.E.M., Hard-Fi und Kaiser Chiefs mit ins Programm, aber keinen Hip-Hop, Rap oder Countrymusik. Falls das zu eintönig wird, kann man Pandora auch gezielt sagen, welche Künstler (und damit Stilrichtungen) bei einem Sender zusätzlich vertreten sein sollen. Slacker entspricht eher einem traditionellen Radiosender mit Dutzenden unterschiedlicher Spartenkanäle, von Alternative und Blues über R&B und Hardrock bis zu Smooth Jazz. Ich höre am liebsten UK Hits und UK Indie, und das Schöne ist, wenn mir etwas nicht gefällt, kann ich Slacker sagen: Dieses Lied will ich nie wieder hören! Oder, wenn's ganz schlimm kommt: Diese Band soll bitte schön von diesem Sender komplett verbannt werden. Mit der Zeit lernt Slacker, was mir gefällt, und stellt mir ein Programm zusammen, das Vertrautes und Neues zusammenführt. Last.fm aus London bietet Ähnliches wie seine US-Verwandten und kombiniert Musikliebe mit einer großen Portion Social Networking: Zu jedem Song, der gespielt wird, erscheinen im Browserfenster Kommentare von anderen Nutzern, und wer mag, kann sich voll ins Getümmel stürzen. Für mich reizvoller sind die Kurzbeschreibungen zu jedem Künstler, Links zu Last.fm-Sendern mit ähnlicher Musik sowie verwandte Bands - eine tolle Art, etwas zu lernen und neue Musik zu entdecken. Obendrein kann man viele Lieder (genau wie bei Pandora) mit einem Mausklick bei Apples iTunes-Laden kaufen. Nur eines fehlt den automatischen DJs noch: das Element der Überraschung. Weil sie darauf programmiert sind, Ähnliches zu servieren, ist Abwechslung nicht ihre Stärke. Beim Schreiben dieses Blog-Eintrags bin ich auf zwei neue Lieder gestoßen, die ich sofort gekauft habe - beide liefen bei Oui FM und sind etwas abseits meines üblichen Geschmacks, aber ich mag sie trotzdem. Bis Computer lernen, mir einen ähnlich spannenden Musikmix zu präsentieren wie meine Lieblings-Radiosender, ertrage ich notgedrungen den einen oder anderen Werbeblock und gelegentliches Gesabbel vorm Mikrofon. Eines allerdings werden Rechner wohl nie hinbekommen - informative Wortbeiträge und Sendungen, die so wunderbar schlau und witzig sind wie zum Beispiel "Wait, Wait... Don't Tell Me" , das Nachrichtenquiz des öffentlich-rechtlichen US-Radios NPR. Auch das gibt es zum Glück per Internet, als Podcast oder Online-Radio. Kein Grund also, die Stereoanlage wieder einzustöpseln...
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Die Kaiser Chiefs sind eine englische Rockband. Sie wurde Anfang 2003 in Leeds gegründet und ging aus der Garage-Rock-Band Parva hervor. Der Name der Band lehnt sich an den früheren Verein des Leeds United-Spielers Lucas Radebe an, die Kaizer Chiefs aus Johannesburg. Der Musikstil der Kaiser Chiefs bewegt sich zwischen Indie-Rock und Garage-Rock und ist beeinflusst von Bands wie The Beach Boys, Super Furry Animals, The Kinks, XTC, Beta Band, Blur, Supergrass, 10cc, Small Faces, Dexys Midnight...