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Dieter Bohlen und das böse P-Wort

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem guten Coversong und einem plumpen Plagiat? Studenten haben einen Kurzfilm zum Thema Urheberrecht gedreht und dabei Dieter Bohlen überführt.

  Für Andrea Berg produzierte Dieter Bohlen das Album "Abenteuer". Es wurde ein großer kommerzieller Erfolg.

Für Andrea Berg produzierte Dieter Bohlen das Album "Abenteuer". Es wurde ein großer kommerzieller Erfolg.

Nichts ist ein Original, sagt eine alte Weisheit der Kunstszene. Der englische Dramatiker T.S. Eliot behauptete sogar, der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Poeten sei, wie gut er seinen Diebstahl verbergen könne.

Nicht besonders gut soll Dieter Bohlen seine Inspirationsquelle verborgen haben als er das Lied "Piraten wie wir" für Andrea Berg produzierte. Dies befinden Studenten der Berliner Humboldt Universität. In einem Video vergleichen sie das deutsche Schlagerlied mit "The Best" von Tina Turner. Auch sie hatte ein direktes Vorbild. Zuerst wurde der Song 1988 von Bonnie Tyler gesungen. Aber erst durch Turner wurde er zu einem Welthit. Bei beiden Versionen stehen die Songschreiber Mike Chapman und Holly Knight im Kleingedruckten. Sie haben Melodie und Text erfunden.

Der Unterschied zwischen Hommage und Plagiat

Was aber soll Turners Song zu einem legitimen Cover und Bohlens Komposition zu einem Plagiat machen? Durch Gegenüberstellungen der Notenfolge der verschiedenen Songs und juristischer Aufklärung der schwammigen Gesetzeslage wird das kurze Video zum Lehrstück in Sachen Urheberrecht - mit eindeutigem Urteil über "Piraten wie wir".

Dem deutsche Schriftsteller Alfred Döblin wird übrigens das Zitat zugeschrieben "Kunst ist und bleibt eine seltene Sache". Recht hat er.

ono
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