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Brite wird für DJ gehalten - und veräppelt tagelang den Veranstalter

Ein Veranstalter aus Leeds wollte einen DJ für seinen Club buchen. Doch er schickte die Nachricht an die falsche Nummer. Statt das Versehen aufzuklären, machte sich der Empfänger einen Spaß - und veräppelte den Club-Promoter.

DJ

Danny James Elliott ist kein echter DJ, trotzdem verhandelte er wegen eines Versehens mit einem Club-Promoter

Wohl jeder Mensch hat schon mal eine Textnachricht bekommen, die offensichtlich nicht für ihn bestimmt war. Manchmal hat sich der Absender bloß bei der Nummer vertippt, in einigen Fällen war die Nummer schon veraltet. Meist klärt sich das Missgeschick schnell auf.

Ähnlich erging es vor kurzem dem Briten Danny James Elliott. Er erhielt eine SMS, von einem Veranstaltungs-Manager aus Leeds der ihn als DJ für seinen Club buchen wollte. "Alles klar, Kumpel. Du bekommst den Haupt-Slot jeden Donnerstagabend. Du hast es die letzten Wochen krachen lassen und verdienst es", stand in der Nachricht. Sie war offensichtlich nicht für ihn bestimmt, Elliott hatte noch nie selbst hinter dem DJ-Pult gestanden.

An dieser Stelle würden wohl die meisten Menschen dem Club-Promoter mitteilen, dass es sich leider um ein Versehen handele und man selbst gar nicht der angesagte Top-DJ sei. Nicht so Danny James Elliott: Statt die Verwechslung aufzuklären, machte er sich einen Spaß daraus, den Veranstalter zu trollen. Zunächst sagte er dem Gig zu und sprach mit dem Booking-Agent etwas über Musik.

Füchse und Nebelmaschinen

Als Elliott bemerkte, dass der Veranstalter ihn wirklich für den DJ hielt, trieb er das Spielchen weiter: "Steht mein Name auf dem Poster?", fragte er. Der Veranstalter reagierte verdutzt: "Welche Poster?".

Dann ging Elliott in die Vollen und stellte kuriose Forderungen: "Wie sind bei euch die Richtlinien bei Nebelmaschinen und Lasern? Ich arbeite an einem Set, bei dem ich wirklich Pyrotechnik brauche." Außerdem benötige er noch Schaumkanonen, Leuchtstäbe und Blendgranaten. "Wann und wofür", fragte der Agent. "Ich hab einen Track von Wiley und können wir Füchse auf der Bühne haben?" Das ging dem Promoter dann aber doch zu weit. Anschließend simulierte Elliott einen Drogentrip und bombardierte den geduldigen Veranstalter mit Nachrichten, der nur noch mit lachenden Smileys reagierte.

Erst zwei Tage später bemerkte der Promoter seinen Fauxpas. Als Schlusswort schickte Elliott den Link zu einem Musikvideo. Es ist der Song "Never Forget" von Take That.

Den ganzen Dialog können Sie hier nachlesen.

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