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"Er hatte das größte Herz und war zu jedem so nett"

Es war eine emotionale Trauerfeier. Die Rockwelt und Fans erwiesen am Samstag Lemmy Kilmister die letzte Ehre. Die Beerdigung des Motörhead-Frontmans wurde sogar im Livestream auf Youtube übertragen.

Bilder zeigen den Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister

Fans haben Blumen und Bilder von Lemmy Kilmister vor dessen Stammkneipe Rainbow Bar abgelegt

Jahrzehntelang hielt sein Körper dem Alkohol und den Drogen stand. Doch den Krebs konnte er nicht besiegen. Motörhead-Frontman und Heavy-Metal-Ikone Lemmy Kilmister verstarb nur wenige Tage nach seinem 70. Geburtstag. Jetzt nahm die Musikwelt in Los Angeles Abschied von dem Sänger.

Die Friedhofskapelle auf dem Forest-Lawn-Memorial-Friedhof war mit einem Meer von roten und weißen Blumen geschmückt. Die Gästeliste las sich wie das Line-up eines Rock-Festivals: Slash ("Guns N' Roses"), Lars Ulrich ("Metallica") und Dave Grohl ("Foofighters"), Ozzy Ozborn ("Black Sabbath"), Doro Pesch ("Warlock"). Auch Lemmys Freundin Cheryl und sein Sohn Paul waren anwesend. Anhänger konnten die Beerdigung bei Youtube als Livestream verfolgen.


Tränen um Lemmy Kilmister

"Er hatte das größte Herz und war zu jedem so nett", sagte Dave Grohl, Frontman der Foo Fighters, unter Tränen über den verstorbenen Rocker. Motörhead-Schlagzeuger Mikkey Dee erklärte, die Welt werde ihn für immer vermissen. Er solle es auf der anderen Seite "etwas ruhiger angehen", scherzte der Musiker.

Der Sänger und Bassist, der mit richtigem Namen Ian Fraser Kilmister hieß, galt im Rock'n'Roll-Zirkus als Legende. Er war unter anderem für seinen exzessiven Alkoholkonsum bekannt.  


Aus Berlin waren unter anderem die Musiker Nina C. Alice und Jim Voxx von der Rockband Skew Siskin angereist, die seit den 90er Jahren mehrfach mit Motörhead spielten. "Ich liebe dich, Lemmy", sagte Alice und bedankte sich unter Tränen für eine "langjährige Freundschaft". 

Der Live-Stream wurde auch in Kilmisters Stammkneipe Rainbow Bar and Grill auf dem Sunset Strip gezeigt. Wie Manager Tony Brown der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, feierten dort am Samstag Hunderte Fans. Bis spät in die Nacht wollten auch die benachbarten Clubs Roxy und Whisky A Go Go mit Musik und Drinks Abschied nehmen. Der Sänger und Bassist, der mit richtigem Namen Ian Fraser Kilmister hieß, galt im Rock'n'Roll-Zirkus als Legende. Er war unter anderem für seinen exzessiven Alkoholkonsum bekannt. 

jek/DPA
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