Differenzen als Beziehungskitt: Mick Jagger über 40 Jahre Rolling Stones, die Strapazen einer Welttournee und den Charme des Zuhausebleibens.

"Noch mal 19 sein wäre nicht schlecht": Mick Jagger heute, mit 59 Jahren© Foto: MJ Kim, Reuters
Nein, ich es hasse es nicht. Ich erinnere mich bloß an so wenig.
Sehen Sie, daran kann ich mich nicht erinnern. In welchem Magazin war das?
Wir haben zuerst im Ealing Club gespielt, immer Dienstagnacht, nur Blues, es ist fast keiner gekommen. Aber wir kamen so wenigstens regelmäßig zum Spielen. Später sind wir ein paar Mal im Marquee Club aufgetreten, aber ich fand das nicht so prickelnd. Der bessere Gig war im Richmond Station. Das war unser erster wirklich erfolgreicher Auftritt.
Es waren Hunderte, da ragt keines heraus. Wir waren ja auch viel auf Tour.
Yeah. Ich tanze und fahre Fahrrad. Aber drinnen. Jeden Tag ein paar Stunden.
Klar. 19 wäre vielleicht noch besser. Dann hätte ich die Jahre bis 25 noch vor mir, und die haben viel Spaß gemacht. Damit wir uns recht verstehen: Ich würde nicht bei 25 hängen bleiben wollen. Aber wenn jemand sagen würde, du kannst noch einmal leben, würde ich sagen, danke, ausgezeichnet.
Das war ein nettes Kompliment von der britischen Regierung - oder wer immer diese Titel vergibt. Man muss das locker sehen.
Ach was, nein. Ich habe viele Freunde, die Titel haben. Aber die meisten benutzen sie nie.
Er ist ein Idiot.
... und ein sehr ekliger, gehässiger Mann.
Ich beantworte keine Fragen, die sich auf Philip Norman beziehen. Er ist ein verbogener, gehässiger, alter Mann. Schreiben Sie das.