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In dem Rechtsstreit des Managers Utz Claassen mit der Solarfirma Solar Millennium um eine Millionenabfindung sieht Claassen seine Forderungen durch ein Rechtsgutachten gestützt.
Die Millionenklage des Managers Utz Claassen gegen seinen Kurzzeit-Arbeitgeber Solar Millenium wird seit Freitag vor einer Zivilkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth verhandelt.
Futuristische Bahnhöfe, ungewöhnliche Museumsbauten und schwindelerregend hohe Wolkenkratzer zum Staunen: Der Bildband "Faszination Architektur" ist ein visueller Reiseführer zu den neusten Highlights der Weltarchitektur.
Roger Brown ist reicht, hat eine hinreissende Frau und eine unglaubliche Villa. Doch er finanziert sein Leben durch Diebstählen. Als er das Gemälde des wohlhabenden Clas stehlen will, geht sein Plan nicht ganz auf. Norwegens Antwort auf die Millenium-Trilogie.
Solarspiegel auf dem Dach gelten als modern - und durch die hohe staatliche Förderung auch als lukrativ. Doch die Stimmung kippt. Hat die Nutzung der Sonnenenergie auf jedem Hausdach noch eine Zukunft?
Zum 22. Mal wurden gestern Abend in Las Vegas die Billboard Music Awards verliehen - und die Gästeliste hatte es in sich: Beyoncé Knowles, Rihanna, Britney Spears, Taylor Swift und Kylie Minogue trafen auf Stars wie Neil Diamond, Keith Urban und natürlich Justin Bieber.
Der Mobilfunkanbieter will mit dem Ehepaar Gerhard und Sibylle Schmid abrechnen. Außerdem will MobilCom eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen.
Das Landgericht Nürnberg verhandelt am Freitag eine neue Millionen-Klage des umstrittenen Managers Utz Claassen.
Warum ist Bushidos Filmdebüt besser gelungen, als alle denken? Wie feuert man am besten einen Angestellten? Und wieso dürfen Sie den zweiten Teil von Stieg Larssons "Millenium"-Trilolgie nicht verpassen? Antworten gibt Sneak, das Kinomagazin.
Zum 20-jährigen Bandjubiläum feierten die Fantastischen Vier mit ihren Fans in der Stuttgarter Heimat: Das Konzert "Heimspiel" erscheint jetzt auf CD und DVD. stern.de blätterte mit Rapper Smudo im Fotoalbum und sprach mit ihm über die Band, das Altern und Küsse von Oliver Pocher.
Entsteht durch vernetzte Menschen und Maschinen eine globale Intelligenz, die helfen kann, den Planeten zu retten? Das Charmante am Silicon Valley ist, dass selbst die größten Probleme hier nie als Grund zum Verzweifeln gesehen werden, sondern eher als Herausforderung, die es zu meistern gilt - als Sprungbrett in eine bessere Zukunft: Alles ist machbar, man muss es nur richtig angehen, und derjenige, der die beste Lösung findet, kann am Ende noch reich dabei werden. Der Boom in der Umwelttechnik als Reaktion auf Klimawandel und knapper werdende Ölreserven ist ein gutes Beispiel: Allein im vorigen Jahr investierten Risikokapitalgeber in der Region rund um San Francisco fast zwei Milliarden Dollar in Jungfirmen, die sich auf "Cleantech" spezialisieren - fast viermal so viel wie noch 2006. So passte es, dass der aktuelle Bericht zur Lage der Welt, den das Millennium Project jedes Jahr erstellt, in dieser Woche in Mountain View präsentiert wurde, mitten im Silicon Valley. 15 "global challenges", Herausforderungen für einen gestressten Planeten, präsentieren die Autoren des unabhängigen Washingtoner Forschungs-Instituts in ihrem Bericht . Die Liste enthält Altbekanntes wie Treibhauseffekt, Wassermangel und Armut, aber auch eine Reihe von weniger offensichtlichen Problemen. Organisierte Kriminalität etwa taucht dort auf, weil Verbrecherbanden zu einer gigantischen Wirtschaftsmacht geworden sind, mit einem geschätzten Jahreseinkommen von 3000 Milliarden Dollar - das ist doppelt so viel, wie sämtliche Länder der Welt für ihr Militär ausgeben. Auch die Unterdrückung von Frauen, Korruption und wuchernde Bürokratien zählen die Zukunftsforscher zu den 15 wichtigsten Themen, die die Menschheit in den Griff bekommen muss. Und selbst wenn es so aussehen mag, als ob manche Herausforderungen - wie der Klimawandel oder Energiemangel - dringlicher sind als andere, in Wahrheit verdienen alle gleichviel Aufmerksamkeit, argumentiert Jerome Glenn , Direktor des Millenium Project: "Keines dieser Probleme ist wichtiger als die anderen", sagt er. "Das ist so ähnlich wie mit den Organen im menschlichen Körper: Ist das Herz wichtiger als die Leber oder die Haut?" Nur wenn alle gesund sind, kann das gesamte System überleben. Nun ist es eine Sache, Probleme zu erkennen, und eine ganz andere, sie zu lösen. Das Gezerre und Geschacher um selbst minimale Fortschritte beim Klimaschutz zeigt beispielhaft, wie schwer sich das menschliche Hirn damit tut, langfristige, abstrakte Konsequenzen mit kurzfristigen Zielen (Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze, wiedergewählt werden) in Einklang zu bringen. "Wir werden das Gewicht von der Politik auf die Wissenschaft verlagern müssen", fordert Glenn. "Denn bisher drehte sich fast alles immer nur um die Politik." Doch selbst wenn das gelingen sollte: Kann die Wissenschaft mit dem Tempo, in dem sich das Wissen vermehrt und die Welt sich verändert, überhaupt noch mithalten? Nanotechnik, Biotechnik, Informationstechnik, Energietechnik - in vielen Bereichen entwickelt sich der Fortschritt in einer Geschwindigkeit, die selbst Fachleute überfordert. Obendrein beeinflussen sich viele Gebiete gegenseitig, ohne dass die Folgen immer überschaubar wären. "Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind einfach zu komplex", klagt Glenn. "Selbst Experten können nicht mehr den Überblick behalten, es wird einfach alles zuviel." Deshalb setzen der Zukunftsforscher und seine Kollegen ihre Hoffnung auf das Aufkommen einer "kollektiven Intelligenz": Die komplette Digitalisierung und Vernetzung unseres Alltags, so spekulieren sie, könnte dazu führen, dass aus den Unmengen von Daten und Informationen, die immerfort gesammelt, ausgetauscht und ausgewertet werden, eine Art globales Bewusstsein entsteht - zum Wohle von uns allen. "Menschen, ihre Umgebung und eine Welt aus allgegenwärtigen Computern scheinen dazu bestimmt, so sehr miteinander zu verschmelzen, dass daraus kollektive Intelligenzen mit 'Just-in-Time'-Wissen entstehen, die die Zivilisation verbessen werden", heißt es in dem Bericht "2009 State of the Future". Wie das genau funktionieren könnte, sei noch unklar, gibt Jerome Glenn zu. Vielleicht so ähnlich wie bei Wikipedia, spekuliert er, nur müsse man es sich eher als einen Zusammenschluss von Menschen und Maschinen vorstellen, der in Echtzeit Informationen verarbeitet, Schlüsse daraus zieht und immer wachsam, immer in Bewegung bleibt. Permanente Wandlungsfähigkeit wäre das wichtigste Merkmal des virtuellen Denk-Organs: "Es müsste genauso sein wie beim menschlichen Gehirn", erklärt Glenn, "alles kann sich ändern und anpassen, alles wird ständig neu verkabelt." So abstrakt das klingen mag, ganz aus der Luft gegriffen ist der Gedanke nicht: Schon jetzt messen Sensoren die Qualität von Grundwasser, Bodenbedingungen, Luftverschmutzung und viele andere Umwelteinflüsse. GPS-Daten helfen beim Auswerten von Verkehrsströmen auf Autobahnen ebenso wie Schiffen auf dem Meer und selbst bei der Frage, in welchen Bars Menschen sich am Freitagabend besonders gern aufhalten . Forschungsinstitute, schon immer gut vernetzt, setzen immer stärker auf Zusammenarbeit über Fachrichtungen hinweg . Und Rechner, die weiter sprunghaft leistungsfähiger werden, warten geradezu darauf, die gigantischen Datenmengen auszuwerten, die bei alledem entstehen. So hat IBM sich vorgenommen, bis 2011 einen Computer zu bauen, der 20.000 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde ausführen kann - das entspricht etwa dem Feuerwerk der Synapsen im menschlichen Gehirn. Wer unterdessen wissen will, was seine Mitmenschen beschäftigt, wer einen Blick auf die kollektive Befindlichkeit der Erdenbürger werfen will, braucht schon jetzt nur Twitter anzuzapfen: Dort spiegelt sich wider - in Echtzeit, wie bei einem Nachrichtenticker -, was die Welt in jedem Augenblick gerade bewegt. Wahrscheinlich muss man Amerikaner sein, auf Optimismus programmiert, um in all diesen Entwicklungen nicht Orwell zu sehen, den Überwachungsstaat, die Schattenseite des Fortschritts - sondern im Gegenteil das Versprechen auf eine bessere Zukunft. Aber genau deshalb war die Präsentation des Millenium-Reports im Silicon Valley ja genau richtig aufgehoben.
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