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Mos Def

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"Cadillac Records"
Am Anfang war der Beat

Nach Johnny Cash und Hildegard Knef kommen nun Etta James und Chuck Berry ins Kino. "Cadillac Records" erzählt von den Wurzeln des Rock'n'Roll. Zum Glück, ohne die Fehler anderer Musikerbiografien zu wiederholen.

Musik-Jahr 2004
Musik-Jahr 2004
Von Prinzessinnen und Rabauken

Die Rückkehr etablierter Popgrößen, ungeanhnte Erfolge deutscher Bands und zwei Prinzessinnen - das zurückliegende Musikjahr brachte viel Abwechslung in die Charts.

"Per Anhalter durch die Galaxis"
Gaga im Weltraum

Hörspiel, Buchreihe, TV-Serie: Die beliebte Science-Fiction-Komödie per Anhalter durch die Galaxis hat es nun auch ins Kino geschafft. Schade, dass ihr Erfinder Douglas Adams das nicht mehr erlebt.

"16 Blocks"
Hitzige Verfolgungsjagd in New York

Der wortkarge Polizisten Jack muss den geschwätzigen Kleinkriminellen Eddie aus dem Knast zum Gericht begleiten. Eigentlich ein reiner Routinejob, der um 16 Blocks führt. Doch der Transport verwandelt sich in eine gefährliche Verfolgungsjagd.

HipHop
HipHop
Auf die Frischlinge ist Verlass

Bushido und Sido waren die beiden Rapper, an denen im deutschen HipHop 2006 niemand vorbeikam. Jenseits des Atlantiks sorgten andere Künstler für Überraschungen - im Positiven wie im Negativen.

INTERVIEW
INTERVIEW
»Wir brauchen Musik für uns, für jetzt!«

Marcus Miller hat das Bass-Spielen nicht erfunden. Aber perfektioniert. Seit den frühen Achtzigern schafft sein typischer Klang ein Fundament für die populäre Musik.

Der Jetlagger
Blog "Der Jetlagger"
Brooklyn's Gangster - Teil 2

Der Jetlegger ist zu Besuch bei einer Hip-Hop Crew im Getto von Brooklyn/New York. Von Graffiti, Hip Hop, Gangstern, Blunts, den Träumen vom Reichwerden und dem Leben ganz unten in der US Gesellschaft. Hier nun die Fortsetzung des Artikels ... Wir gehen ins Schlafzimmer. Hier steht eine Musikanlage vom Feinsten. Alles, was der DJ und Producer zum Arbeiten braucht. Einer der Jungs ist wohl bei der Hip Hop Gruppe "ONYX". Erst als der erste "Blunt" die Runde macht und ich auch mal daran ziehe und fürchterlich huste, weicht das Misstrauen gänzlich. Blunts sind leergemachte Zigarren Hüllen (der Marke Blunt aus Philly) mit Marihuana Füllung. Die Jungs legen eine CD mit Beats ein und fangen an zu Freestylen. Das ist, wenn man einfach so aus der Seele rappt wie es aus einem heraussprudelt, ohne viel zu überlegen. Rhymin' nennt man das dann. Es geht um das Leben. Die Arbeit. Die Frauen und die Liebe. Drogen, Gangster und das schnelle Geld. Immer wieder wechselt das Mikrofon und jeder kommt mal dran. Nur ich lehne dankend ab. Ich kann das Rappen (leider) nicht, weder in Deutsch und schon gar nicht in Englisch. Ich muss mich jetzt nicht unbedingt blamieren. Die Crew wechselt stetig. Immer wieder kommen und gehen Leute. Ich höre zu und beobachte. Bin dankbar dabei sein zu dürfen, denn Hip-Hop ist eine Subkultur. Hip-Hop ist nicht nur Rap. Es sind Graffiti, Poetry (Gedichte) und es formt einen Lifestyle. Nicht unbedingt einen Guten, denn er wurde in den Gettos geboren und von dort aus in die Welt hinaus getragen. Heute findet man Hip-Hop in allen Ländern der Welt, aber meistens in den Vorstädten und miesen Gegenden. So zum Beispiel in den Favelas Brasiliens, den afrikanischen Vorstädten von Paris und den Plattenbauten Mecklenburg-Vorpommerns. In den "Rhymes" geht es immer wieder um das Gleiche. Um das Leben im Getto. Um das Leben am Rande unserer Gesellschaft. Vom Stechen und Drücken dort unten und dem Kampf irgendwie nach oben zu kommen. Man spricht eine klare Sprache und das stört vielleicht den ein oder anderen von uns. Man spricht von Sex, Drogen, Arbeitslosigkeit, Gangs, aber auch von Zusammenhalt, Liebe, Freundschaft und dem Traum einer besseren Zukunft. Ein neuer Besucher kommt herein und wird eingeladen zu reimen. Er ist jung. Vielleicht 16. Er hat schon viele Tattoos und schaut grimmig. Meine Anwesenheit scheint ihn zu stören. Er will nicht mitmachen und schon gar nicht, solange der „Skinny“ hier ist. Ok, ich hab die Message verstanden und pack's dann. Man entschuldigt sich sogar für den "Kleinen", er sei eben jung und manchmal ein bisschen komisch. Passt schon, ich wollte ja eh nicht ewig bleiben. Für eine Stunde war ich akzeptiert. War kein Gast, sondern ein Freund, einer von ihnen und sie haben mir erlaubt an ihrem Leben teilzunehmen. Zuzuhören und zu beobachten. Aber eben nur für eine Stunde, jetzt muss ich wieder gehen, zurück in mein Manhattan Leben mit einem schönen East Village Apartment, Cafe Latte, Yuppie- und Model-Freunden. Doch die Erfahrung bleibt mir mein Leben lang. Ich will kein Hip-Hopper sein, der Lifestyle ist nichts für mich und ich komme nicht aus dem Getto. Aber jetzt verstehe ich die Musik ein bisschen besser und hör auch mal hin, wenn ein Rap Song läuft. Versuche zu verstehen, um was es geht und Hip-Hop ist mir eine der liebsten Musikrichtungen geworden. Gerade läuft ein jazzig chilliger East Coast Sound aus Brooklyn auf meiner Anlage. Nein, kein 50 Cents R&B Kram, sondern ein bisschen Mos-Def. Straight outta Brooklyn.

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Mos Def auf Wikipedia

Mos Def, auch bekannt als Mighty Mos Def, The Freaky Night Watchman, Boogie Man, Black Dante, Dante Beze, Pretty Flaco und Flaco Bey, ist ein US-amerikanischer, zum Islam konvertierter Hip-Hop-Musiker und Schauspieler.

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