stern.de für unterwegs
. .
Musik-News
RSS Mobil Wetter stern.de Blogs Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Günther Jauch
sternTV - Information und Unterhaltung mit Günther Jauch

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

 
30. August 2004, 17:38 Uhr

Die Preisverleihung ist wieder "jugendfrei"

Der große Gewinner bei den diesjährigen MTV-Video-Awards heißt Jay-Z. Gleich vier Trophäen konnte der Rapper einheimsen. Doch auch seine Konkurrenz ging nicht leer aus.

Zoom

Jay-Z bräuchte eigentlich vier Arme, um alle errungenen Trophäen zu halten© Jon Way/Reuters

Ein Jahr nach dem Aufsehen erregenden Zungenkuss von Madonna und Britney Spears sind die MTV Video Music Awards wieder "jugendfrei". Dafür dominierten die HipHopper die 21. Preisverleihung des US-Musiksenders. Rapper Jay-Z und das Rap-Duo Outkast nahmen in Miami je vier der begehrten Trophäen entgegen. Rhythm&Blues-Sänger Usher erhielt die Auszeichnung - den so genannten "Moon Mann", einen silbernen Astronauten auf einem Sockel - für das beste Video eines männlichen Künstlers. Seine Kollegin Beyoncé Knowles machte die Kür unter den Frauen.

Überraschungsmomente blieben dieses Mal jedoch aus. Dennoch war die Supershow in Florida perfekt inszeniert, lief reibungslos ab, knisterte vor Erotik und Energie und glänzte mit ihrem Staraufgebot. Doch gab es keine entblößten Brüste oder zur Schau gestellten Hinterteile, wie bei manch anderen Events dieser Art. Überhaupt lag weniger Haut frei, umgab sich selbst Jennifer Lopez mit reichlich Stoff und einem Schlapphut, blieben Madonna und Britney daheim.

Vier Trophäen für Jay-Z

Usher errang den ersten MTV-Sieg mit seinem Clip für "Yeah" vom Album "Confessions Part II". Ein zweiter Preis kam für das "Beste Tanzvideo" dazu. Rapper Jay-Z gewann mit seinem angeblich letzten Video das große Los. "99 Problems" wurde als bestes Rap-Video gekürt, nachdem es im Vorprogramm bereits die Trophäen für Regie, Bearbeitung und Kamera bekommen hatte. Jay-Z will in Kürze aus dem Musikgeschäft ausscheiden, wie er sagt.

Auch Alicia Keys geehrt

Der Hauptgewinn für das "Video des Jahres" blieb ihm versagt. Er ging an Outkast, die sich mit "Hey Ya" unter anderem den MTV-Preis für das beste HipHop-Video holten. Der MTV-Preis für das R&B-Video des Jahres wurde der mehrfachen Grammy-Gewinnerin Alicia Keys für ihren Song "If I Ain't Got You" überreicht.

Die kalifornische Band No Doubt kam mit "It's My Life" in der Kategorie Bestes Pop-Video zum Zuge und wurde außerdem für das Beste Gruppen-Video geehrt. Jet machte mit "Are You Gonna Be My Girl" das Rennen in der Kategorie "Best Rock Video". Die Hardrocker Linkin Park erhielten den besonders hoch angesehenen "Publikumspreis".

Erstmals in Florida

Das dreieinhalbstündige Pop/Rock-Feuerwerk fand erstmals in der 21-jährigen Geschichte der Musikpreise nicht in New York oder Los Angeles, sondern im Süden Floridas statt. Nach den Erfahrungen des letzten Jahres strahlte MTV sein Programm mit einigen Sekunden Verzögerung aus und nutzte den zeitlichen Vorsprung, um dem einen oder anderen Musikstar mal ein Schimpfwort abzuschneiden oder um obszöne Texte auszublenden.

Am Vorabend des Parteitages der regierenden Republikaner und rund zwei Monate for der Präsidentenwahl spielte die Politik eine ungewohnt starke Rolle. Der Sender erlaubte den Töchtern von US-Präsident George W. Bush, den Zwillingen Jenna und Barbara, sowie beiden Töchtern seines Herausforderers John Kerry, Vanessa und Alexandra, im Publikum um Stimmen zu werben. "Wählt - oder verliert" hieß es auch zum Abschluss der Zeremonie, als sich die Bühne mit Luftballons in den Farben der US-Flagge füllte und Zuschauer Wahlplakate entrollten. Damit setzt MTV sein politisches Engagement fort; bereits seit Jahren wirbt der Musiksender bei seinem jungen Publikum dafür, wählen zu gehen. Denn nur rund jeder zweite Wahlberechtigte in den USA nimmt sein Stimmrecht wahr, und unter jungen Amerikanern ist die Beteiligung prozentual am niedrigsten.

Gisela Ostwald, DPA
MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
Verwandte Fragen

Sie kennen die Antwort? Beantworten Sie die Frage hier oder senden Sie selber eine Frage

 
Partnerangebot Partnersuche Partnersuche Neugierig, wer zu Ihnen passt?

Eine harmonische Partnerschaft ist kein Zufall. Jetzt den passenden Partner finden. mehr

 
 
 
stern.de in Social Networks
 
Mobil
 
Widgets
 
 
Adobe Flash Player